“Next Generation” auf der Biofach 2018

“Next Generation” auf der Biofach 2018

„Next Generation“ war das Hauptthema der diesjährigen BIOFACH und es war allgegenwärtig. Viele Veranstaltungen zu Unternehmensnachfolge und der Frage „wie begeistere ich den Nachwuchs für mein Unternehmen?“ standen auf dem Programm. Die Messe hatte gefühlt wesentlich mehr junge Besucher als bisher. Ich habe mir dieses Jahr besonders die Zeit genommen ein paar der Start-ups anzuschauen. Es ist beeindruckend, welche kreativen und interessanten Ideen von jungen Menschen der Generationen Y, Z, Millennium, Digital Natives, und wie sie nicht alle heißen, dieses Jahr zu sehen waren.

Besonders begeistert hat mich, mit welch hohen Ansprüchen die jungen Kollegen an ihre noch kleinen und neuen Unternehmen herangehen. Die Forderungen nach Nachhaltigkeit, sowohl im sozialen, wie auch im ökologischen Kontext, stehen denen der schon erfahrenen und alteingesessenen Bio-Unternehmen in nichts nach.

In Zeiten von Digitalisierung, Bio als Mainstream, Lebensmitteln aus dem Labor, der seit Anfang 2018 gültigen neuen Novel-Food-Verordnung und diversen Ernährungsrichtungen, sind wir Jungen auf unsere eigene Art und Weise gefordert wieder neue Pionierarbeit zu leisten. Unser AöL-Mitglied Fabian Breisinger von der AOT sagte im Januar auf der IFOAM Konferenz: „Die Geschichte von Bio muss neu erzählt werden.“ Dabei schadet es nicht, immer wieder auch über die Schulter nach hinten zu blicken, sich auf das zurückzubesinnen, was die anderen vor uns geleistet haben und auf deren geschaffenen Boden wir nun unsere Häuser aufbauen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wünsche und Ziele der Alten und Jungen sich im Grunde gar nicht so viel unterscheiden, nur die Rahmenbedingungen haben sich etwas geändert.

Gerade deshalb halte ich den fruchtbaren und guten Austausch innerhalb der AöL für sehr wichtig und bin gespannt, was Alt und Jung bei uns gemeinsam noch für Wege bereiten werden. Ich selbst darf unseren Dialog im Verband seit 2018 vor allem in den Bereichen Recht und Internationales unterstützen. (Johanna Stumpner) +++

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