Veranstaltungen

Symposium anlässlich der Weltklimakonferenz

Der Verein VegOrganic e.V. mit Sitz in Köln wird am Freitag, dem 10. November 2017 von 10.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr im Gustaf-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn gemeinsam mit der Assoziation der Ökologischen Lebensmittelhersteller e.V. und der Reformhaus Genossenschaft, der Reformhaus Akademie und dem Hersteller pflanzlicher Bio-Lebensmittel, der Firma TOFUTOWN anlässlich der parallel dazu in Bonn stattfindenden Weltklimakonferenz (06. bis 17. November) ein hochgradig besetztes Symposium veranstalten.

Das Symposium wird sich mit verschiedenen Fragestellungen der Lebensmittelkennzeichnung befassen und der Frage, was die Kennzeichnung mit dem Weltklima zu tun hat, nachgehen. Vom Tofuverbot der 80er Jahre bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zur Kennzeichnung von pflanzlichen Milch- und Käsealternativen vom 14.06.2017 (Tofutown-Entscheidung des EuGH) sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen für vegetarische Bio-Produkte im Wandel der Zeit aufgezeigt und diskutiert werden und zwar ebenso, ob pflanzliche Lebensmittel gegenüber tierischen Lebensmittel klimafreundlicher sind und wie sich Tierfleischproduzenten und Hersteller von pflanzlichen Produkten begegnen.

Als Referenten und Diskussionsteilnehmer sind angefragt oder haben zugesagt:

Bundesministerin Barbara Hendricks

Prof. Dr. Dirk Messmer, Experte für Landwirtschaft und Klimawandel

Prof. Dr. Karl Koerber, Ernährungsökologe

Prof. Richard David Precht, Philosoph

Monika Anthes und Edgar Verheyen, Medienexperten

Valentin Thurn, Journalist, Autor, Filmproduzent und Regisseur

Bodo Gröben, Rügenwalder Mühlen

Clemens Tönnies, Fleischproduzent

Bernd Drosihn, Tofumacher

Dr. Alexander Beck, Geschäftsführender Vorstand des AÖL

Rainer Plum, Geschäftsführender Vorstand der Reformhaus e.G.

Dr. Markus Keller, Ökotrophologe und Leiter des Studiengangs Vegan Food Management an der Fachhochschule des Mittelstands

Die Moderation der Expertenrunde übernimmt:

Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Rechtsanwalt bei Wilde Beuger Solmecke Rechtsanwälte in Köln und Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland

Als Gäste und Zuhörer geladen zu dem Symposium werden Studenten der Universität Bonn, der Sporthochschule Köln sowie der Fachhochschule für den Mittelstand sowie interessierte Vertreter der Presse.

Zukunftslabor

„Was bedeutet Qualität für Öko-Verarbeiter?“

Was macht die Qualität von Bio-Lebensmitteln aus? Was macht Bio-Lebensmittel lebendig? Was erwarten Bio-Kunden? Was bedeutet Bio-Qualität für Verarbeiter? Was treibt Sie in der täglichen Gestaltung von Produktqualität an? 

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Visionen und Ideen zu Qualität in der Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln zu diskutieren und gemeinsam weiterzuentwickeln. Das „Zukunftslabor Bio-Qualität“ will den Dialog zu Fragen der Bio-Qualität unter den Bio-Herstellern fördern. Zugleich tragen wir drängende Forschungsfragen in diesem Themengebiet zusammen.

Mit Elementen aus Open Space und Zukunftswerkstatt greifen wir dazu Ihre Ideen von Bio-Qualität auf und erarbeiten gemeinsam in Arbeitsgruppen konkrete Handlungsansätze, die zu einer lebendigen, konstruktiven und handlungsorientierten Qualitätsdiskussion beitragen.

Zukunftslabor

„Was bedeutet Qualität für Öko-Verarbeiter?“

am 18.Oktober 2017 von 11:00 bis 16:00 Uhr

im ITZ Fulda, Am alten Schlachthof 4, 36037 Fulda

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes „Auf Augenhöhe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis der ökologischen und nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft“ (2015-2018) durch das BÖLN gefördert. Mehr zum Projekt finden Sie unter www.boelw.de/wissenstransfer.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Verpflegungskosten von 20,- €  pro Person entrichten Sie bitte vor Ort bar gegen Quittung.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 10. September 2017 online an unter www.boelw.de/bioqualität. Rückfragen richten Sie gern an mich unter Tel. 030.28482-302, janszky@boelw.de.   

Fachtagung:

Einsatz von technischen Enzymen in der Bio-Backwarenherstellung

Datum: 21. September 2017

Ort: Morgensternhaus, Fulda

Hintergrund:

Technische Enzyme (tE) werden heute umfänglich bei der Herstellung von Backwaren eingesetzt. Die Gründe für den Einsatz sind vielfältig z.B. bei enzymschwachen Getreidesorten, Standardisierung des Mehls unabhängig von Rohstoffschwankungen oder die Anpassung der Teige an industrielle Prozesse. Eine besondere Herausforderung für Bio-Bäcker beim Einsatz bzw. Nichteinsatz von technischen Enzymen, stellt sich bei Kleinbackwaren, die über Gärunterbrechung hergestellt werden. Dies ist Schwerpunkt der anwendungsorientierten Beiträge. Ziel der Fachtagung ist es tiefergehende Informationen zu technischen Enzymen zu erhalten und bietet Backwarenherstellern Informationen zu Einsatzmöglichkeiten von tE aber auch zu alternativen technologischen Strategien ohne tE.

ZUR ANMELDUNG

Umwelttagung

„Bringen neue Vorgaben zur Umweltorientierung die Öko-Lebensmittelwirtschaft unter Druck?“

Am 20.06.2017 in der Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin

Bio-Lebensmittelhersteller befassen sich, aufgrund des Einsatzes von ökologischen Rohstoffen, grundsätzlich mit einer bewussten Umweltausrichtung. Viele dieser Unternehmen sind im Umweltschutz aktiv, einige sind Pioniere.

Die derzeitigen Bemühungen der EU-Kommission mit ihrem Programm „Single Market for Green Products“, die eine Vereinheitlichung von Umweltaussagen auf Produkten (Product Environmental Footprint, PEF) und Organisationen (Organisation Environmental Footprint, OEF) anstreben, bergen Chancen und Risiken.

Mit der Verabschiedung der Sustainable Development Goals (SDG) im September 2015, dem Klimaschutzplan der Bundesregierung und den Bestrebungen der EU, steht die Wirtschaft vor wichtigen Fragen: Wie kommen wir zu einer nachhaltigen Wirtschaft und zu nachhaltigen umweltfreundlichen Produkten? Was kommt mit den EU-Zielen zum PEF und OEF auf uns zu und wie stellen wir uns diesen Herausforderungen?

Tagungsprogramm

Ab 11.00 Uhr Registrierung und Begrüßungsimbiss* (Verpflegung in Bio-Qualität)

Ausstellung zu Umweltmaßnahmen von Bio-Lebensmittelhersteller

12.15 Uhr      Begrüßung und Einführung: Dr. Alexander Beck AöL e.V.                  Moderation: Martin Oldeland B.A.U.M. e.V.

12.30 Uhr      Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium: „Wege zu einer nachhaltigen Wirtschaft – welche politischen Rahmenbedingungen sind dazu notwendig?“

13.00 Uhr      Hugo Schally, EU-Kommission Generaldirektion Umwelt: „Verbesserte Produktinformation im Rahmen der Kreislaufwirtschaft:– welche Strategien verfolgt die EU-Initiative PEF/OEF?“

13.30 Uhr      Panel mit Hugo Schally, Barbara Scheitz, Andechser Molkerei, Johannes Doms, Hipp und Christoph Deinert, Märkisches Landbrot. Moderation: Dr. Katharina Reuter UnternehmensGrün e. V.

14.30 Uhr      Mittagspause mit Imbiss*

15.30 Uhr      World-Café

  1. Tisch: Welche Chancen bieten sich der Öko-Lebensmittelwirtschaft bei einer Kennzeichnung von Produkten am Beispiel PEF/OEF? Moderator: Georg Hoffmann, Ritter-Sport
  2. Tisch: Welche Risiken bestehen in Konzepten wie PEF/OEF für die Öko-LM-Wirtschaft? Moderatorin: Silvia Ohms, Neumarkter Lammsbräu
  3. Tisch: Wie gehen wir mit den Systemgrenzen der Parameter und ihrer Messbarkeit um? Moderator: Henning Osmers-Rentzsch, Ulrich Walter
  4. Tisch: Internalisierung der Kosten – wie kommen wir dabei zu einem fairen Wettbewerb? Moderator: Thorsten Granter, OmniCert Umweltgutachter GmbH
  5. Tisch: Wie kann der Gefahr von Greenwashing bei Konzepten dieser Art begegnet werden? Moderator: Prof. Dr. Jens Pape, Hochschule Eberswalde

16.30 Uhr      Kaffeepause*

16.50 Uhr      Podiumsdiskussion zu Strategien und Empfehlungen mit Hugo Schally, Barbara Scheitz, Prof. Dr. Jens Pape

17.30 Uhr      Ein Ausblick im Dialog: Dr. Katharina Reuter und Dr. Alexander Beck

17.45 Uhr      Ende der Veranstaltung

EINLADUNG und PROGRAMM zum Download

ANMELDUNG zur Umwelttagung

Seminare des Büros Lebensmittelkunde und Qualität

 

Das Büro Lebensmittelkunde und Qualität ist ein Beratungsbüro, welches Fortbildungen, Reisen und Inhouseschulungen speziell für Hersteller anbietet und somit eng mit der AöL zusammenarbeitet. Zum Repertoire gehört u.a. eine jährliche Brüsselreise, exklusiv für AöL-Mitglieder.

29.05.2017 „Echt bio?!“ Öko-Ware aus Drittländern sicher importieren! Inkl. Vorstellung des Programmes TRACES

Details

 

28.09.2017 Fachtag - Rückstände in Bio-Lebensmitteln: Substanzen-Analytik-Bewertung

 

Angebot zur Überbetrieblichen Ausbildung für Lehrlinge und Mitarbeiter

 

Angebot zur Inhouse-Schulung Bio-Basiswissen

 

Angebot zur Inhouse-Schulung Bio-Recht