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	<title>Gentechnik &#8211; AöL e.V.</title>
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	<description>Die Öko Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller</description>
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	<title>Gentechnik &#8211; AöL e.V.</title>
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		<title>Neue genomische Techniken</title>
		<link>https://www.aoel.org/neue-genomische-techniken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 14:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[GVO]]></category>
		<category><![CDATA[NGT]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ergebnis der NGT-Trilog-Verhandlungen wirft Fragen für die Zukunft der Lebensmittelwirtschaft auf. Die AöL kritisiert, dass die Wirtschaftsbeteiligten, deren Kunden und die Umwelt die Leidtragenden dieser Entscheidung sind.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL warnt vor Auswirkungen der EU-Einigung zu NGT</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 4. Dezember 2025. Das Ergebnis der Trilog-Verhandlungen zur Regulierung der neuen genomischen Techniken (NGT) wirft Fragen für die Zukunft der Lebensmittelwirtschaft auf. Für alle Lebensmittelunternehmen und insbesondere für Bio bedeutet die Einigung große Risiken: Es droht Unklarheit in Warenströmen, ein erheblicher bürokratischer Zuwachs, um die verschiedenen GVO zu handhaben, rechtliche Unsicherheiten sowie Probleme mit den Erwartungen unserer Kunden. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) kritisiert, dass die Wirtschaftsbeteiligten, deren Kunden und die Umwelt die Leidtragenden dieser Entscheidung sind.</strong></p>
<p>„Ein schlechter Tag für die Lebensmittelwirtschaft“, so Dr. Alexander Beck, Geschäftsführer der AöL. „Was im letzten Trilog zur neuen NGT-Verordnung beschlossen wurde, bringt keine Rechtssicherheit, sondern verschärft bestehende Probleme massiv. Die EU-Kommission hat sich in zentralen Punkten durchgesetzt – zulasten von der europäischen Ernährungswirtschaft.“</p>
<p>Besonders kritisch bewertet die AöL die geplante weitgehende Deregulierung bestimmter NGT-Pflanzen. Künftig sollen viele dieser Produkte nicht mehr gekennzeichnet werden müssen. Unternehmen müssen zukünftig kompliziert rekonstruieren, wo solche NGT-Pflanzen eingesetzt wurden. Für Verbraucherinnen und Verbraucher werde damit die Möglichkeit eingeschränkt, sich bewusst für oder gegen Lebensmittel aus neuer Gentechnik zu entscheiden. Das wird die Vorbehalte vieler Kunden gegenüber diesen Technologien forcieren.</p>
<p>„Ohne verlässliche Kennzeichnung entlang der Produktionsprozesse muss Wahlfreiheit aufwendig erarbeitet werden“, betont Beck. „Der Bio-Sektor garantiert, weiter ohne den Einsatz von NGT-Produkten zu arbeiten. Das wird eine Herausforderung, die wir für unsere Kunden annehmen, auch wenn es uns der Gesetzgeber jetzt schwer macht.“</p>
<p>Für Bio-Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller bedeute die neue Rechtslage erhebliche praktische Herausforderungen. Insbesondere die zu bewältigende Frage der Rückverfolgbarkeit ist für Bio-Betriebe entscheidend.</p>
<p>„Die Verantwortung wird faktisch auf die Unternehmen abgewälzt – ohne, dass ihnen geeignete Kontrollinstrumente an die Hand gegeben werden.“ so Beck.</p>
<p>Zudem drohen neue Haftungsfragen, steigende Kosten und zusätzliche administrative Belastungen, insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe.</p>
<p>„Die aktuelle Einigung ist kein tragfähiger Kompromiss, sondern ein riskanter Dammbruch“, warnt Beck abschließend. „Wenn Europa die Ziele des Green Deals ernst nimmt und das Konzept des vorsorgenden Verbraucherschutzes weiter aufrechterhalten will, darf diese Verordnung so nicht stehen bleiben.“</p>
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		<item>
		<title>Über 200 Unternehmen fordern Wahlfreiheit bei Gentechnik im Essen</title>
		<link>https://www.aoel.org/ueber-200-unternehmen-fordern-wahlfreiheit-bei-gentechnik-im-essen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 18:26:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[200 Unternehmen haben sich der Initiative für den Erhalt von Kennzeichnung und Wahlfreiheit bei Gentechnik-Lebensmitteln angeschlossen. Der Adressat Manfred Weber (CSU) erteilte dem dringenden Dialogwunsch der Firmenchefs eine Absage. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fws_69e321629fe12"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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		<h2>CSU-Vize Weber verweigert bis jetzt Dialog</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 22.01.2024. 197 weitere Unternehmen der deutschen Lebensmittelwirtschaft haben sich der vor zwei Wochen gegründeten Initiative für den Erhalt von Kennzeichnung und Wahlfreiheit bei Gentechnik-Lebensmitteln angeschlossen. Der Adressat Manfred Weber (CSU) erteilte dem dringenden Dialogwunsch der Firmenchefs noch vor einer Abstimmung im Europaparlament am 24. Januar 2024 eine Absage. </strong></p>
<p>In einem gemeinsamen Offenen Brief appellieren die Unternehmen an <strong>Manfred Weber</strong>, den <strong>Fraktionsvorsitzenden der EVP im Europaparlament (EP)</strong> und <strong>stellvertretenden Vorsitzenden der CSU</strong>, sich für den Erhalt von Kennzeichnung und Wahlfreiheit bei Gentechnik-Lebensmitteln einzusetzen. Die Unternehmen <strong>Alb-Gold, Alnatura, Andechser, dm und Frosta</strong> hatten <strong>die Initiative am 9. Januar 2024 gestartet</strong> und weitere Unternehmen eingeladen, den Offenen Brief mitzuzeichnen.</p>
<p>Anlass der Initiative sind die bevorstehenden intensiven Verhandlungen und Abstimmungen im EP zu der Frage, ob mit neuer Gentechnik hergestellte Lebensmittel in der EU künftig erkennbar bleiben. Dabei kommt den <strong>Abgeordneten von CDU/CSU</strong> und ihrer <strong>EVP-Fraktion</strong> eine Schlüsselrolle zu. Sie wollen Produkte neuer Gentechnik noch stärker deregulieren als die EU-Kommission. <strong>Am 24. Januar 2024</strong> steht eine erste wegweisende<strong> Abstimmung im federführenden Umweltausschuss des EP</strong> an.</p>
<p>Prof. Dr. Götz E. Rehn, <strong>Alnatura:</strong> „Ich freue mich über die breite Unterstützung und appelliere nachdrücklich an alle Unternehmen aus Lebensmittelherstellung und -handel auch über die Bio-Branche hinaus: Bitte engagieren Sie sich mit Ihrer Unterschrift für eine klare verpflichtende Kennzeichnung gentechnisch veränderter Produkte. Denn nur so erhalten wir die Wahlfreiheit und Transparenz, die Kundinnen und Kunden einfordern, und den fairen Wettbewerb der unterschiedlichen Methoden für eine klimafreundliche und zukunftsorientierte Landwirtschaft.“</p>
<p>Jan Plagge, <strong>Bioland:</strong> „Es ist ein Zeichen von Verantwortungslosigkeit, sich Gesprächen mit der Wirtschaft zu verweigern, bevor so weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Wir hoffen auf Einsicht. Denn aktuell setzt sich die EVP für ein faktisches Verbot sämtlicher Koexistenzmaßnahmen in Europa und vor Ort ein. Die Unternehmen brauchen eine Erklärung, wohin dieses widersprüchliche Handeln der CDU und CSU führen soll.“</p>
<p>Barbara Scheitz, <strong>Andechser Molkerei</strong>: „Gentechnikfreiheit ist die Grundlage unserer Bio-Landwirtschaft. Wir leben und wirtschaften mit der Natur. ‚Natürliches natürlich belassen‘ ist unser Auftrag. Es braucht dieses klare Bekenntnis aus Brüssel.“</p>
<p>Wolfgang Ahammer, <strong>VFI Oils for Life:</strong> „Für uns als Hersteller, die sich für Lebensmittel ,Ohne Gentechnik‘ und Bio-Lebensmittel engagieren, ist es wichtig, dass dieser Status durch eine konturierte Zulassungspraxis und durch Einhaltung wichtiger marktwirtschaftlicher Prinzipien wie Transparenz auf jeder Verwendungsstufe, Beweislast des Anwendenden und Produkthaftung gesichert wird.“</p>
<p>Joseph Wilhelm, <strong>Rapunzel Naturkost:</strong> „Bio ist gentechnikfrei, und zwar immer. Dafür setzt sich Rapunzel seit Anfang der 2000er ein. Die Zulassung neuer gentechnischer Verfahren ohne Kennzeichnung in Europa wäre eine Katastrophe für die Bio-Landwirtschaft und für Bio-Produkte im Allgemeinen. Wir fordern daher alle EU-Parlamentarier auf, für eine ehrliche Kennzeichnung von Produkten mit Neuer Gentechnik über die gesamte Lieferkette hinweg zu stimmen.“</p>
<p>Andreas Wenning, <strong>Minderleinsmühle: </strong>„Wir sehen aktuell viele Initiativen, welche den ganz wesentlichen Beitrag der Bio-Landwirtschaft zur Ernährungssicherheit und zur Bewältigung der Klimakrise in ihren Grundfesten zu erschüttern versuchen. Es muss weiterhin eine Wahlfreiheit für Verbraucher geben. Dazu wurde die Gentechnik-Kennzeichnung geschaffen. Darauf muss auch in Zukunft Verlass sein.“</p>
<p>Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), Deutschlands führender Ökoanbauverband Bioland, die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) unterstützen die Unternehmen bei ihrer Initiative für Wahlfreiheit bei Gentechnik im Essen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unternehmen starten neue Initiative für Wahlfreiheit bei Gentechnik im Essen</title>
		<link>https://www.aoel.org/unternehmen-starten-neue-initiative-fuer-wahlfreiheit-bei-gentechnik-im-essen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 17:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebensmittelwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Prominente Persönlichkeiten aus der deutschen Lebensmittelwirtschaft haben eine neue Unternehmens-Initiative für den Erhalt von Kennzeichnung und Wahlfreiheit bei Gentechnik-Lebensmitteln gestartet.]]></description>
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		<p><strong>Bad Brückenau, 10.01.2024. Prominente Persönlichkeiten aus der deutschen Lebensmittelwirtschaft haben kürzlich eine neue Unternehmens-Initiative für den Erhalt von Kennzeichnung und Wahlfreiheit bei Gentechnik-Lebensmitteln gestartet.</strong></p>
<p>Die Chef:innen der Unternehmen Alb-Gold, Alnatura, Andechser, dm und Frosta appellieren in einem gemeinsamen offenen Brief an Manfred Weber, den Fraktionsvorsitzenden der EVP im Europaparlament und stellvertretenden Vorsitzenden der CSU, sich für den Erhalt von Kennzeichnung und Wahlfreiheit bei Gentechnik-Lebensmitteln einzusetzen. Bei der Vorstellung ihrer Initiative im Rahmen einer Pressekonferenz haben sie alle Unternehmen aus Lebensmittelherstellung und -handel in Deutschland dazu eingeladen, den offenen Brief mitzuzeichnen.</p>
<p>Anlass sind die bevorstehenden intensiven Verhandlungen und Abstimmungen im Europaparlament zu der Frage, ob mit neuer Gentechnik hergestellte Lebensmittel in der EU künftig erkennbar bleiben. Dabei kommt den Abgeordneten von CDU/CSU und ihrer EVP-Fraktion im Europaparlament eine Schlüsselrolle zu. Sie wollen Produkte neuer Gentechnik noch stärker deregulieren als die EU-Kommission.</p>
<p>Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), Deutschlands führender Ökoanbauverband Bioland, die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) unterstützen die Unternehmen bei ihrer Initiative für Wahlfreiheit bei Gentechnik im Essen.</p>
<p>Felix Ahlers, FRoSTA: „FRoSTA steht seit über 20 Jahren für maximale Transparenz. Jeder sollte nachvollziehen können, ob ein Lebensmittel mit oder ohne Gentechnik produziert wurde, um sich entsprechend entscheiden zu können. Nur dann können sich auch Lebensmittelhersteller und Landwirte differenzieren. Eine vom Gesetzgeber vorgegebene, transparente Deklaration auf der Verpackung wäre der richtige Weg.“</p>
<p>Kerstin Erbe, dm-Drogeriemarkt: „Bei dm ist es uns wichtig, dass uns Menschen weiterhin die freie Wahl überlassen bleibt, ob wir gentechnisch veränderte Nahrungsmittel produzieren und konsumieren wollen. Es geht um unsere Ernährung, um das, was wir unseren Körpern täglich zuführen. Auch wenn gentechnische Verfahren heute präziser sind als früher, verbleiben zu beachtende und zu bewältigende Risiken. Dafür brauchen wir eine klare Kennzeichnung als Entscheidungsgrundlage.“</p>
<p>Prof. Dr. Götz E. Rehn, Alnatura: „Eine weitgehende Deregulierung des Gentechnikrechts widerspricht den Grundsätzen einer ausbalancierten und verantwortungsvollen Politik, sowohl für die Verbraucherschaft als auch für die Natur. Über 90 Prozent der Kundinnen und Kunden fordern eine umfassende Sicherheitsprüfung für gentechnisch veränderte Pflanzen und die verpflichtende Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel. Die Anwendung von Gentechnik bei Lebensmitteln muss zwingend deklariert werden. Nur so ist beim Lebensmitteleinkauf, Wahlfreiheit durch Transparenz‘ möglich. Die EVP will die neue Gentechnik sogar für Bio-Lebensmittel zulassen. Das ist zu Recht gemäß EU-Bio-Verordnung verboten und das lehnen wir konsequent ab.“</p>
<p>Jan Plagge, Bioland: „Die Vorschläge der EVP-Berichterstatterin Jessica Polfjärd verhindern Koexistenz und Wahlfreiheit. In der Praxis kann ein Nebeneinander von Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik nur funktionieren, wenn es auch für alle so genannten neuen gentechnischen Verfahren eine Kennzeichnungspflicht gibt – und zwar bis zum Endprodukt, dem Lebensmittel. Die aktuelle Position des EU-Agrarausschusses sieht allerdings gar keine Kennzeichnungspflicht mehr vor, nicht einmal für Saatgut, und auch keinerlei Koexistenzregeln für Anbauformen mit und ohne Gentechnik. Hier muss vor allem die EVP, also die CDU/CSU, ihrer Verantwortung gerecht werden und im EU-Parlament dringend nachbessern.“</p>
<p>Die Erstunterzeichner:innen des offenen Briefes sind</p>
<ul>
<li>Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender, FRoSTA AG</li>
<li>Kerstin Erbe, Geschäftsführerin Ressort Produktmanagement, dm-drogerie markt GmbH + Co. KG</li>
<li>Irmgard Freidler, Geschäftsführerin, ALB-GOLD Teigwaren GmbH</li>
<li>Dr. Götz E. Rehn, Gründer und Geschäftsführer, Alnatura Produktions- und Handels GmbH</li>
<li>Barbara Scheitz, Geschäftsführerin, Andechser Molkerei Scheitz GmbH</li>
</ul>
<p>Weitere Unternehmen sind herzlich eingeladen, die Initiative zu unterstützen und den <a href="http://ohnegentechnik.org/unternehmen-fuer-wahlfreiheit">offenen Brief</a> mitzuzeichnen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anuga 2023: Hersteller und Handel fordern</title>
		<link>https://www.aoel.org/anuga-2023-hersteller-und-handel-fordern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 10:39:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung | Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rückverfolgbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<h2>Erhalt der Gentechnik-Kennzeichnung</h2>
<p><strong>Köln, 10.10.2023. Lebensmittelunternehmen von REWE Group bis Rapunzel Naturkost haben im Rahmen der Lebensmittelmesse Anuga zusammen mit dem Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) und der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) an die Politik in Berlin und Brüssel appelliert, die bisherige vollständige Gentechnik-Kennzeichnung zu bewahren. </strong></p>
<p>Sie erteilen damit dem aktuellen Plan der EU-Kommission eine deutliche Absage, einen Großteil künftiger Gentechnik-Lebensmittel nicht mehr zu kennzeichnen und sie keiner Risikoprüfung mehr zu unterziehen. Dazu erklären die Beteiligten:</p>
<p><strong>Daniela Büchel, </strong>Vorstandsmitglied der<strong> REWE Group:</strong> <em>„Es ist aus Sicht der REWE Group auch im Bereich der neuen gentechnischen Verfahren erforderlich, unter Verwendung dieser Techniken hergestellte Produkte einem Zulassungsverfahren einschließlich einer Risikoprüfung zu unterwerfen und die Prinzipien Rückverfolgbarkeit, Vorsorge und Kennzeichnung weiterhin zu berücksichtigen.“</em></p>
<p><strong>Wolfgang Ahammer,</strong> Geschäftsführer bei <strong>VFI Oils for Life </strong>und Vorstand der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller<strong> (AöL):</strong> <em>„Für uns als Hersteller, die sich für Lebensmittel ,Ohne Gentechnik‘ und Bio-Lebensmittel engagieren, ist es wichtig, dass dieser Status durch eine konturierte Zulassungspraxis und durch Einhaltung wichtiger marktwirtschaftlicher Prinzipien wie Transparenz, Beweislast des Anwendenden und Produkthaftung gesichert wird.“</em></p>
<p><strong>Eva Kiene</strong><strong>, </strong>Leiterin der Unternehmenskommunikation bei <strong>Rapunzel Naturkost</strong>: <em>„Die von der EU-Kommission geplante Lockerung des EU-Gentechnik-Gesetzes ist für uns als Hersteller von biologischen Lebensmitteln völlig inakzeptabel. Rapunzel Naturkost &#8211; wie alle Bio-Lebensmittelhersteller &#8211; lebt davon, den Kunden beste Bio-Lebensmittelqualität ohne Gentechnik zu bieten.“</em></p>
<p><strong>Arlend Huober, </strong>geschäftsführender Inhaber bei<strong> Huober Brezel</strong>: <em>„Die Öko-Lebensmittelwirtschaft ist nachweislich das innovativste Konzept für eine zukunftsfähige Ernährungswirtschaft. Um die Entscheidungsfreiheit und das Vertrauen der Menschen tatsächlich zu sichern, ist es für uns wesentlich, dass neue genomische Techniken auch als Gentechnik gekennzeichnet werden.“</em></p>
<p><strong>Alexander Hissting, Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG):</strong> <em>„Die EU-Kommission schickt sich an, nachhaltige Unternehmenswerte in enormem Umfang zu vernichten und das Vertrauen der Verbraucher:innen in Politik und Lebensmittelwirtschaft zu erschüttern. Dazu darf es nicht kommen!“</em></p>
<p><strong>Brunhard Kehl, Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL)</strong>: <em>„Es ist zentral, dass in Bezug auf NGTs das Verursacherprinzip, Haftung der Produzierenden und die zugehörige Transparenz gesichert wird, um die Funktionalität in der Marktwirtschaft und Koexistenz verschiedener Produktionsformen zu gewährleisten.“  </em></p>
<p><strong>Heike Moldenhauer, European Non-GMO Industry Association (ENGA):</strong> <em>„Eine klare und vollständige Gentechnik-Kennzeichnung ist ein Muss für Verbraucher:innen und Wirtschaft. Für die europäische Lebensmittelwirtschaft ist Gentechnikfreiheit ein Erfolgsmodell, gleichermaßen für konventionelle und Bio-Produkte“</em></p>
<p>Bei der gemeinsamen Veranstaltung von VLOG und AöL im Rahmen der Anuga am 10.10.2023 stellte Heike Moldenhauer von der ENGA die Deregulierungspläne der EU-Kommission und den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens vor. Vertreter:innen aus der Lebensmittelwirtschaft sowie von VLOG und AöL schilderten die potenziellen weitreichenden Folgen einer solchen Deregulierung. Die Unternehmen und Verbände werden den Erhalt der vollständigen Gentechnik-Kennzeichnung ab sofort gemeinsam noch nachdrücklicher öffentlich sowie gegenüber Politik und Regierung thematisieren.</p>
<p>In aktuellen Umfragen der Verbraucher:innenorganisation Foodwatch und des VLOG fordern über 90 Prozent der Deutschen Kennzeichnung und Risikoprüfung auch für neue Gentechnik – und  über 80 Prozent äußern die klare Erwartung, dass „Ohne Gentechnik“ auch „ohne neue Gentechnik“ bedeutet.</p>
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