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	<title>KMU &#8211; AöL e.V.</title>
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	<description>Die Öko Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller</description>
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		<title>Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung</title>
		<link>https://www.aoel.org/strukturwandel-in-der-lebensmittelverarbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine neue Studie zeigt, dass seit 2002 ist die Zahl der Unternehmen in der Lebensmittelverarbeitung um 44 % gesunken. Für den BNN und die AöL ist sie ein wichtiges Signal dafür, dass politische Maßnahmen zum Erhalt von KMU notwendig sind.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">BNN und AöL begrüßen Studienveröffentlichung und fordern Stärkung von KMU</h2>
<p><strong>Bad Brückenau/Berlin, 16. April 2026. Die Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft an der Universität Freiburg hat ihre Studie zum Strukturwandel in der deutschen Lebensmittelverarbeitung veröffentlicht. Seit 2002 ist die Zahl der Unternehmen in der Lebensmittelverarbeitung um 44 Prozent gesunken, in handwerklich geprägten Branchen wie Bäckereien, Mühlen und Fleischerei sogar um bis zu 60 Prozent. Für den Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) und die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) ist sie ein wichtiges Signal dafür, dass politische Maßnahmen zum Erhalt kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) notwendig sind.</strong></p>
<p>Die nun vollständig vorliegende Studie, die zwischen 2023 und 2026 erarbeitet wurde, zeigt bundesweit das volle Ausmaß des Strukturwandels: Während große Industrieunternehmen Marktanteile, Macht und Kapital auf sich konzentrieren, verschwinden KMU und Handwerksbetriebe dauerhaft aus dem Sektor. Mit ihnen gehen regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und handwerkliche Kompetenz verloren, was weitreichende Folgen für Versorgungssicherheit und Resilienz, insbesondere im ländlichen Raum, mit sich trägt.</p>
<p>„Die Politik behandelt Lebensmittelmärkte noch immer wie gewöhnliche Märkte und überlässt sie entsprechend den Kräften des Marktes. Die Krisen der vergangenen Jahre haben jedoch deutlich gemacht: Sie sind Teil unserer kritischen Infrastruktur und damit zentral für die Versorgungssicherheit. Ein Ernährungssystem, das vom Anbau über die Verarbeitung bis zum Handel vor allem strukturelle Größe belohnt und von wenigen Akteuren dominiert wird, ist nicht resilient. Wer Versorgungssicherheit ernst nimmt, muss Vielfalt im Markt sichern. Das gelingt nur durch den gezielten Wiederaufbau und die konsequente Förderung regionaler Wertschöpfungsketten“, so Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin des BNN.</p>
<p>„Mit jedem verschwundenen Handwerksbetrieb verlieren wir regionale Ernährungssicherheit und handwerkliches Know-how, während Märkte versagen und Handlungsalternativen schwinden. Wir brauchen politische Leitplanken, die faire Wettbewerbsbedingungen schaffen und KMU strukturell stärken“, so Matthias Beuger, Geschäftsleiter nationale Netzwerke bei der AöL.</p>
<p>Die Verbände BNN und AöL setzen sich seit über 30 Jahren für den Erhalt und den Wiederaufbau von resilienten Wertschöpfungsketten und ein zukunftsfähiges Ernährungssystem ein. Gemeinsam arbeiten sie daran, dass die Handlungsempfehlungen aus der Studie in die öffentliche Diskussion aufgenommen und in konkrete politische Maßnahmen umgesetzt werden.</p>
<p><a href="https://uni-freiburg.de/wiwi-new/wp-content/uploads/sites/196/Strukturwandel_Lebensmittelverarbeitung.pdf"><strong>Zur vollständigen Studie</strong></a></p>
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		<title>Sondergutachten bestätigt Machtverschiebungen im Lebensmitteleinzelhandel</title>
		<link>https://www.aoel.org/sondergutachten-bestaetigt-machtverschiebungen-im-lebensmitteleinzelhandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 09:56:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Sondergutachten der Monopolkommission zum Wettbewerb in der Lebensmittellieferkette unterstreicht massive Probleme im Kontext der Konzentrationsprozesse im Lebensmitteleinzelhandel. Die AöL fordert sofortige Maßnahmen zum Erhalt einer funktionierenden Marktwirtschaft. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL fordert Schutz für KMU zur Versorgungssicherheit</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 26. November 2025. Das Sondergutachten der Monopolkommission zum Wettbewerb in der Lebensmittellieferkette unterstreicht massive Probleme im Kontext der Konzentrationsprozesse im Lebensmitteleinzelhandel. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) fordert sofortige Maßnahmen zum Erhalt einer funktionierenden Marktwirtschaft und zur Versorgungssicherheit. </strong></p>
<p>Bereits im 25. Hauptgutachten der Monopolkommission zum Wettbewerb 2024 stellt die Monopolkommission massive Machtverschiebungen innerhalb der Lebensmittelversorgungskette seit 2007 fest. Das <a href="https://monopolkommission.de/de/gutachten/sondergutachten/sondergutachten-auf-eigene-initiative/484-84-sondergutachten-wettbewerb-in-der-lebensmittellieferkette.html">Sondergutachten zum Wettbewerb in der Lebensmittellieferkette</a> soll insbesondere auch stark betroffene Lebensmittellieferketten vertieft analysieren. Die Monopolkommission kommt zu dem Schluss, dass die bereits weit fortgeschrittene Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel die Konzentration entlang der Kette massiv vorantreibt. Die begrenzte Wettbewerbsintensität insbesondere im Lebensmittelmitteleinzelhandel führe zu einer Preisentwicklung, die in Deutschland ungünstiger verlaufe als in den meisten europäischen Ländern.</p>
<p>„So weit, so bekannt“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung für nationale Netzwerke bei der AöL, „doch nur wenn wir es schaffen, die Wettbewerbsintensität auch auf Handelsebene zu erhöhen, können wir der weiteren Marktkonzentration entgegenwirken.“ Um die Lebensmittelwirtschaft für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zukunftsfähig zu machen, braucht es jedoch mehr als die vorgeschlagene Fusions- und Missbrauchskontrolle. Vielmehr müssen grundlegende Weichenstellungen hin zu einer institutionellen Förderung vielfältiger Marktstrukturen gestellt werden.  Dazu braucht es unter anderem:</p>
<ul>
<li>größenunabhängige Steuergerechtigkeit und Wettbewerbsgleichheit</li>
<li>Abschaffung leistungsunabhängiger Subventionen</li>
<li>risikoabhängige / verhältnismäßige Bürokratie</li>
<li>kartellrechtliche Prüfung von Zusammenschlüssen, insbesondere vertikal entlang der Lieferkette</li>
</ul>
<p>Die Auswirkungen eines Diversitätsverlustes in der Lieferkette sind weitgreifend. Sie bedrohen neben der Vielfalt und Wahlmöglichkeit auch die Funktionalität der Märkte nicht nur, aber auch in Krisenzeiten. Ein neues Gutachten der Universität Freiburg <a href="https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=sjoYN-whEZk">„Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung Deutschland und seine Nachhaltigkeitsauswirkung“</a> unterstreicht die Auswirkungen noch einmal.  „Die Nahrungsaufnahme gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Es muss Ziel der Gesellschaft sein, Abhängigkeiten in der Lebensmittelversorgung zu vermeiden“, so Beuger. Das Gutachten der Monopolkommission ist ein guter erster Schritt, um Transparenz zur Lage in den Lieferketten zu schaffen. Nun braucht es konsequentes Handeln, um die Veränderungen aufzuhalten.</p>
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		<item>
		<title>Wer backt morgen unser Brot?</title>
		<link>https://www.aoel.org/wer-backt-morgen-unser-brot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 20:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein neues Gutachten zeigt das Ausmaß des Strukturwandels in der deutschen Lebensmittelverarbeitung. Die AöL fordert politische Maßnahmen, um KMU zu stärken und so Versorgungssicherheit zu gewährleisten.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL fordert politischen Kurswechsel zum Erhalt von KMU</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 12. November 2025. Ein neues Gutachten der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft an der Universität Freiburg zeigt das Ausmaß des Strukturwandels in der deutschen Lebensmittelverarbeitung: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Lebensmittelhandwerksbetriebe um rund 40 Prozent gesunken. Immer mehr handwerkliche Betriebe werden von großen Industrieunternehmen verdrängt oder von Supermarktketten übernommen. Heute erwirtschaften Großbetriebe mehr als 80 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) sieht darin ein Warnsignal und fordert politische Maßnahmen, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu stärken und damit Versorgungssicherheit zu gewährleisten.</strong></p>
<p>Die AöL hatte die Erstellung des Gutachtens 2023 mit initialisiert und seither unterstützt. Das Gutachten analysiert Ursachen, Folgen und mögliche Maßnahmen für Resilienz und Nachhaltigkeit. „Einmal mehr zeigt sich, wie systemrelevant kleine und mittelständische Betriebe in der Lebensmittelverarbeitung sind“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung nationale Netzwerke bei der AöL, „ohne funktionierende handwerkliche Strukturen fehlt im Krisenfall die Fähigkeit, Menschen dezentral mit Lebensmitteln zu versorgen. Und auch im Alltag brauchen wir Vielfalt und Know-How, um nachhaltige Ernährungssysteme zu sichern.“</p>
<p>Das Gutachten zum Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung untersucht auf Basis von zwölf Monaten Forschung die enormen Veränderungen in Marktstruktur, Beschäftigung und Ausbildung im Ernährungshandwerk. Was nach Modernisierung klingt, bedeutet in Wahrheit den schleichenden Verlust von regionaler Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und handwerklicher Kompetenz. Mit dem Rückgang von KMU geht nicht nur wirtschaftliche Stabilität verloren, sondern auch Wissen und Identität.</p>
<p>Die AöL fordert daher, den Strukturwandel politisch zu gestalten. „Politische Instrumente müssen sich an Gemeinwohl und Resilienz orientieren. Es braucht Leitplanken, die KMU stärken, statt Marktanteile weiter in industrielle Strukturen zu lenken“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL. Netzwerke sollen gefestigt und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Industrie und Handwerk geschaffen werden.</p>
<p>Das vollständige Gutachten der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft wird Ende des Jahres veröffentlicht. <a href="https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=sjoYN-whEZk">Zur Präsentation der Studie</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Omnibus auf Abwegen?</title>
		<link>https://www.aoel.org/omnibus-auf-abwegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 09:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien & Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Omnibus-Verordnung sollen wichtige Vorschriften des Grünen Deals vereinfacht werden. Was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, birgt auf den zweiten Blick erhebliche Risiken.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading" style="text-align: center;">AöL fordert robuste Regeln in der Omnibus-Verordnung</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 12.06.2025. Mit der Omnibus-Verordnung will die Europäische Kommission wichtige Vorschriften des Grünen Deals vereinfachen – unter anderem im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten. Was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, birgt auf den zweiten Blick erhebliche Risiken: Denn aus Sicht der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller (AöL) würden die vorgeschlagenen Änderungen zu einer deutlichen Schwächung der Zielsetzungen des Green Deals führen – insbesondere durch einen Verlust an Transparenz und eine deutlich lückenhaftere Datenlage entlang der Wertschöpfungskette.</strong></p>
<p>„Eine Omnibus-Verordnung zur Entbürokratisierung und Harmonisierung ist grundsätzlich ein richtiger Schritt“, so Pia Kissinger, Nachhaltigkeitsexpertin der AöL, „der aktuell vorliegende Entwurf lässt AöL-Unternehmen jedoch nicht mit gutem Gewissen aufspringen, denn hier wird an entscheidender Stelle die Handbremse gezogen.“</p>
<p><strong>CSRD: Daten, Transparenz, Planungssicherheit</strong></p>
<p>Kritisch sieht die AöL vor allem die geplante Anhebung der Schwellenwerte in der CSRD-Richtlinie. Eine Beschränkung auf Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitenden und über 450 Mio. Euro Umsatz würde große Teile der Wertschöpfungskette aus der Berichtspflicht ausschließen. Das schadet nicht nur der Transparenz, sondern auch jenen Unternehmen, die bereits heute mit großem Engagement in nachhaltige Transformationsprozesse investiert haben.</p>
<p><strong>CSDDD: Verantwortung darf nicht an der Grenze enden</strong></p>
<p>Auch die geplante Einschränkung der Sorgfaltspflichten auf direkte Geschäftspartner im Entwurf zur Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) lehnt die AöL entschieden ab. Eine glaubwürdige und zukunftsfähige Verantwortung kann nur entlang der gesamten Wertschöpfungskette wahrgenommen werden – das hat nicht zuletzt das deutsche Lieferkettengesetz bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Nur so können tatsächlich Veränderungen bis zum Ende der Kette bewirkt werden.</p>
<p><strong>Taxonomie: Entscheidende Lenkungswirkung darf nicht verspielt werden</strong></p>
<p>In der Taxonomie-Verordnung sieht die AöL einen der wichtigsten Hebel für die Transformation hin zu einer klimaneutralen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft. Durch eine Neuausrichtung von Kapitalflüssen hin zu nachhaltigen Investitionen kann Europa nachhaltig und integrativ wachsen. Wirkung entfalten kann die Verordnung jedoch nur, wenn ein überwiegender Teil der Wirtschaft von ihr umfasst wird.</p>
<p><strong>Harmonisierung statt Regellabyrinth</strong></p>
<p>Insgesamt sieht die AöL die Gefahr, dass mit den aktuellen Änderungsvorschlägen Rechtsunsicherheit geschaffen wird – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich bislang klar auf EU-weite Standards verlassen konnten. Auch der Vorschlag, die zivilrechtliche Haftung bei Verstößen national zu regeln, könnte zu einem Wettbewerbsgefälle innerhalb der EU führen.</p>
<p>„Für eine resiliente, nachhaltige Wirtschaft brauchen Unternehmen Transparenz, Orientierung und rechtliche Verlässlichkeit“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung für nationale Beziehungen bei der AöL. „Entbürokratisierung ist sinnvoll – eine Verwässerung des Grünen Deals jedoch gefährdet unser aller Existenzgrundlage.“</p>
<p>Hier kommen Sie zum <a href="/aoel-position-zum-entwurf-der-omnibus-verordnung/">vollständigen AöL-Positionspapier</a>.</p>
<hr />
<p><strong>Kontakt bei Rückfragen</strong></p>
<p><a href="mailto:pia.kissinger@aoel.org">pia.kissinger@aoel.org</a> oder <a href="mailto:matthias.beuger@aoel.org">matthias.beuger@aoel.org</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>AöL-Position zum Entwurf der Omnibus-Verordnung</title>
		<link>https://www.aoel.org/aoel-position-zum-entwurf-der-omnibus-verordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Wertschöpfungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aoel.org/?p=3280</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Omnibus-Verordnung sollen wichtige Vorschriften des Grünen Deals vereinfacht werden – unter anderem im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten. Was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, birgt auf den zweiten Blick erhebliche Risiken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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		<p><strong>Zusammenfassung</strong>: Mit den Vorschlägen zur Vereinfachung einiger Verordnungen im Kontext des Grünen Deals (Omnibus I und II) vom 26.02.2025 möchte die EU-Kommission den Verwaltungsaufwand herabsetzen. Im Kern betreffen Vorschläge die Richtlinie (EU) 2022/2464 (CSRD), die (EU) 2020/852 (Taxonomie-VO), die Richtlinie 2024/1760 (CSDDD), sowie des 2023/956 (CO<sub>2</sub>-Grenzausgleichssystems-VO). Die sich daraus ergebenen Änderungen insbesondere zum Anwendungsbereich führen aus Sicht der ökologischen Lebensmittelherstellerinnen und Lebensmittelhersteller zu einer massiven Verschlechterung der Datenlage und Lenkungswirkung der Rechtsakte und zu einer damit verbundenen Verfehlung der Ziele des Grünen Deals, während grundsätzliche Überlegungen zur Entbürokratisierung und Vermeidung von Doppel-Verpflichtungen zu begrüßen sind. Für eine Zielerreichung ist entscheidend, dass die Maßnahmen im Bereich der Transparenzbestrebungen und Sorgfaltspflichten beibehalten werden, denn eine widerstandsfähige Wirtschaft benötigt verlässliche Rahmenbedingungen und Transparenz über bestehende Risiken, um langfristig bestehen und sich transformieren zu können.</p>
<p><u>Positionen bezüglich CSRD: Die CSRD trat am 05.01.2023 in Kraft. Der Vorschlag KOM(2025)81 sieht Änderungen vor, die seitens der AöL kritisch beurteilt werden. </u></p>
<ol>
<li><strong>Die Anhebung des Schwellenwertes auf &gt;1000 Mitarbeiter und &gt;450 Mio. EUR Umsatz ist abzulehnen.</strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Die Veränderung des Schwellenwertes führt zu einer massiven Verschlechterung der Datenlage entlang der gesamten Wertschöpfungskette.</li>
<li>Die Veränderung führt zu einer Rechts- und Planungsunsicherheit bei Rechtsgebungsverfahren insbesondere im Kontext des Grünen Deals, der Ressourcenplanung von Unternehmen und benachteiligt Unternehmen, die bereits heute in die gemeinsame Europäische Vision investiert haben.</li>
<li>Die Veränderung des Schwellenwertes führt auf Grund der oligopolen Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft und der Trickle Down Effekte nicht zu einer Entlastung der KMU-Strukturen, sondern zu einer Rechts- und Anwendungsunsicherheit.</li>
</ul>
<p><strong>Empfehlungen</strong>: Verpflichtende Einführung des VSME-Standards für Unternehmen &lt;1000 Mitarbeiter und &gt;450 Mio. EUR Umsatz bis zur Grenze von &lt;250 Mitarbeiter und 50 Mio. EUR Umsatz, sowie Freiwilligkeit auf KMU-Ebene. Auf- bzw. Ausbau von Unterstützungs- und Beratungsangeboten inklusive einer europaweit einheitlichen staatlich finanzierten Plattform zur Berichterstattung wie dem <a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de">Deutschen Nachhaltigkeitskodex</a>.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Eine zielgerichtete Überarbeitung der ESRS ist sinnvoll.</strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Der Dokumentationsaufwand im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse ist aktuell sehr strikt und umfangreich. Hier sollte eine Verschlankung vorgenommen werden.</li>
<li>Qualitative Datenpunkte sollten in der Anzahl verringert werden und im Umfang gekürzt werden.</li>
<li>Es gibt quantitative Datenpunkte, die einen sehr hohen Aufwand bedeuten, das Unternehmen hat jedoch nur wenig Einfluss auf eine Verbesserung dieser Punkte entlang der Wertschöpfungskette.</li>
</ul>
<p><u>Positionen bezüglich CSDDD: Die CSDDD trat am 25.07.2024 in Kraft. Der Vorschlag KOM(2025)81 sieht Änderungen vor, die seitens der AöL kritisch beurteilt werden.</u></p>
<ol>
<li><strong> Die Verantwortung entlang der Kette muss gesichert bleiben.</strong></li>
</ol>
<p>Die Sorgfaltspflicht und die damit verbundene Transparenz sollte unbedingt entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet werden. Der Vorschlag, nur den direkten Geschäftspartner in die Pflicht zu nehmen, wäre nicht zielführend.</p>
<p>Zwei Wege kommen dafür in Frage:</p>
<ol>
<li>Bei einer Verpflichtung von Unternehmen &gt; 1000 Mitarbeitende müssen diese im Rahmen ihrer Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Verantwortung der Sorgfaltspflicht tragen. Eine Ermittlung und Bewertung negativer Auswirkungen sollten unbedingt weiterhin verpflichtend sein.</li>
<li>Sofern das Unternehmen lediglich die Verantwortung zur Sorgfalt gegenüber dem direkten Geschäftspartner übernehmen sollte, wie in dem Omnibus-Entwurf vorgeschlagen, muss der Anwendungsbereich der CSDDD zwingend angepasst werden, sodass die Sorgfaltspflicht glaubwürdig entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet ist und Veränderungen am Ende der Kette bewirkt werden. Der Anwendungsbereich könnte beispielsweise dem aktuell gültigen Anwendungsbereich der CSRD entsprechen.</li>
</ol>
<p>Dies würde zeigen, dass die Einhaltung von Menschenrechten ernst genommen wird. Die Umsetzung des deutschen Lieferkettengesetzes zeigt bereits erfolgreiche Auswirkungen in Drittländern und kann als Best Practice herangezogen werden. Auch die Sanktionierung bei einem Verstoß spielt eine wichtige Rolle, um der Verantwortung der Unternehmen Nachdruck zu verleihen (Verweis auf Position 5).</p>
<ol start="2">
<li><strong> Eine regelmäßige Überwachung sorgt für Vertrauen.</strong></li>
</ol>
<p>Die Bewertung der eigenen Geschäftstätigkeit der Unternehmen muss in einem zeitlichen Abstand überwacht werden, der gewährleistet, dass negative Auswirkungen in der Kette festgestellt werden können. Ein Abstand der Überwachung von fünf Jahren könnte hierfür zu lang sein.</p>
<ol start="3">
<li><strong> Die Umsetzung des Plans zur Minderung der Folgen des Klimawandels muss </strong><strong>weiterhin fest im Richtlinientext formuliert sein.</strong></li>
</ol>
<p>Der Wortlaut zur Verabschiedung eines Folgenminderungsplans (Verweis Textstelle CSDDD) des Klimawandels verpflichtet, muss weiterhin die Umsetzung der aufgestellten Durchführungsmaßnahmen enthalten, um Rechtssicherheit für die Unternehmen zu schaffen und die Zweckerfüllung der Richtlinie zu erhalten.</p>
<ol start="4">
<li><strong> Die Pflicht zur Beendigung von Geschäftsbeziehungen sollte als letzte Instanz </strong><strong>bei Verstoß eines Geschäftspartners beibehalten werden.</strong></li>
</ol>
<ol start="5">
<li><strong> Die zivilrechtliche Haftung bei einem Verstoß gegen die CSDDD sollte </strong><strong>weiterhin EU-rechtlich geregelt werden, anstatt auf nationale</strong><strong> Gesetzgebungen zu setzen.</strong></li>
</ol>
<p>Der einzelne Mitgliedsstaat hat die Möglichkeit die Richtlinie stark zu beeinflussen, indem schwache oder strenge Sanktionen für einen Verstoß bestimmt werden. Ohne eine strenge zivilrechtliche Haftung könnte der Druck auf die Unternehmen nicht stark genug sein in die Erfüllung der Richtlinie zu investieren. Die Regelung bringt zudem eine Heterogenität in die Gesetzgebung, die eine unnötige Diskrepanz zwischen den Mitgliedsstaaten verursachen und somit für Wettbewerbsvorteile missbraucht werden könnte. Auch das Ziel des Omnibusvorschlags Bürokratien abzubauen würde verfehlt werden.</p>
<p><strong>Empfehlungen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Einrichtung eines Beschwerdemechanismus auf Unternehmensebene einzuführen, führt zu verschiedenen Herausforderungen sowohl für die Unternehmen als auch für die Nutzenden. Die AöL weist darauf hin, dass es zielführender sein könnte den Beschwerdemechanismus vom jeweiligen Mitgliedsstaat einrichten zu lassen und die Verpflichtung auf Unternehmensebene aufzuheben.</li>
<li>Um die Preisbildung entsprechend den Bemühungen der Unternehmen transparent zu machen und somit der aktuellen Wettbewerbsverzerrung entgegenzuwirken, könnten auch Standards wie “Bio” intensiv in die CSDDD eingebunden und weiterentwickelt werden.</li>
</ul>
<p><u>Positionen bezüglich EU-Taxonomie: </u></p>
<ol>
<li><strong> Die Umsetzung des Plans zur Minderung der Folgen des Klimawandels muss</strong><strong> weiterhin fest im Richtlinientext formuliert sein.</strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Die Veränderung des Schwellenwertes führt zu einer massiven Verschlechterung der Datenlage entlang der gesamten Wertschöpfungskette.</li>
<li>Die geplante Neuausrichtung von Kapitalflüssen hin zu nachhaltigen Investitionen zur Schaffung von nachhaltigem und integrativem Wachstum, wie es die Verordnung vorsieht, wird durch die Anhebung des Geltungsbereichs stark eingeschränkt.</li>
</ul>
<p><strong>Empfehlung:</strong> Zur Wahrung der Anlegervertrauen, zur Vermeidung von Greenwashing und zur Bereitstellung von Finanzprodukten, mit denen ökologisch nachhaltige Ziele verfolgt werden, müssen einheitliche, möglichst vollumfängliche Kriterien für die Beurteilung vorliegen. Dies kann nur gelingen, wenn die Regeln für einen Großteil der am Markt agierenden Unternehmen gelten. Der in der Verordnung (EU) 2020/852 vorgesehene Grenzwert ist daher sinnvoll und gleichzeitig verhältnismäßig mit Blick auf das besondere Schutzbedürfnis von KMUs.</p>
<hr />
<p><strong>Kontakt bei Rückfragen</strong></p>
<p><a href="mailto:pia.kissinger@aoel.org">pia.kissinger@aoel.org</a> oder <a href="mailto:matthias.beuger@aoel.org">matthias.beuger@aoel.org</a></p>
	</div>
</div>




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				<a class="nectar-button small regular accent-color  regular-button"  role="button" style="" target="_blank" href="https://dok.aoel.org/beitraege/AOEL_Positionspapier_Omnibusverordnung.pdf" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>Zur PDF</span></a>
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	</div> 
</div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU-Omnibus-Verordnung</title>
		<link>https://www.aoel.org/eu-omnibus-verordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 15:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[CSRD]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung für die Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Omnibus-Paket sollen EU-Vorschriften vereinfacht und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung von europäischen Unternehmen, so die AöL.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_69e11d79e1da2"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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		<h2 class="wp-block-heading">EU-Omnibus-Verordnung: Bürokratieentlastung oder Verwässerung von Nachhaltigkeitsbemühungen?</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 27.02.2025. Der Bürokratieaufwand für Unternehmen soll um 35% gesenkt werden. Dies ist erklärtes Ziel der Europäischen Kommission und ihrer Omnibus-Vorschläge von Ende Februar. EU-Vorschriften sollen vereinfacht und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung von europäischen Unternehmen, so die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller (AöL).</strong></p>
<p>Die Europäische Kommission hat ein neues Paket von Vorschlägen zur Vereinfachung der EU-Vorschriften und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit angenommen, das zusätzliche Investitionen freisetzen soll. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung günstigerer Rahmenbedingungen für Unternehmen in der EU, damit diese wachsen, innovativ sein und hochwertige Arbeitsplätze schaffen können.</p>
<p>„Die Verordnungen zur Berichterstattung abzugleichen, um doppelten Aufwand zu vermeiden, ist eine gute Initiative“, so Matthias Beuger, Koordinator des Arbeitskreises Nachhaltigkeit und Geschäftsleiter nationale Netzwerke der AöL. „Die weitreichenden Vereinfachungen für Unternehmen dürfen jedoch nicht auf Kosten von Menschrechten, Umweltschutz und nachhaltig engagierten Unternehmen gehen. Nur wenn durch Transparenz Verursacher von Schäden herangezogen werden können, ist ein fairer Markt möglich“, so Beuger.</p>
<p>Eine unzureichend durchdachte Omnibus-Verordnung könnte die Auswirkungen auf Umwelt und Menschenrechte nicht ausreichend berücksichtigen. Zudem könnte eine Abschwächung der Gesetze die Glaubwürdigkeit der EU gefährden, was auch negative Konsequenzen für europäische Unternehmen haben könnte, so die AöL.</p>
<p>Die AöL steht hinter den Zielen, die z.B. durch die Taxonomie-Vorschläge und die Nachhaltigkeitsberichterstattung angestrebt werden. Sie ist jedoch der Auffassung, dass die dazu eingeschlagenen Wege via umfänglicher Dokumentationspflichten – sprich Bürokratie – insbesondere für KMU eine Überforderung darstellt. Kluge wirtschaftsnahe Regelungsansätze sollten als Impuls für die Weiterentwicklung dieser Vorgaben genutzt werden und könnten Garant für eine bessere Zielerreichung werden.</p>
	</div>
</div>




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	</div> 
</div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielfältige Wirtschaftsstrukturen für eine krisenfeste Ernährung der Zukunft</title>
		<link>https://www.aoel.org/vielfaeltige-wirtschaftsstrukturen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 21:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[heterogene Wirtschaftsstrukturen]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Zukunftsfähig wird unsere Ernährung durch starke mittelständische Strukturen – politische und wirtschaftliche Unterstützung für KMU sind notwendig, um Resilienz in der Lebensmittelbranche zu sichern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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		<p><strong>Bad Brückenau, 29.01.2025. Die Sicherung einer zukunftsfähigen Ernährung braucht robuste und heterogene Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) spielen dabei eine entscheidende Rolle – nicht nur als regionale Versorger, sondern auch als treibende Kraft für Qualität, Ausbildung junger Menschen und für nachhaltige Transformation. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) betont die Bedeutung von KMU als Garant für resiliente Lebensmittelsysteme und fordert deren Basis wirtschaftlich sowie politisch zu stärken.</strong></p>
<p>„Heterogene Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft schaffen Stabilität in unsicheren Zeiten und tragen entscheidend zur Versorgungssicherheit bei. Gerade die KMU agieren dabei als Mittler zwischen regionaler Urproduktion und Verbrauchern – ein unverzichtbarer Part in einer Branche mit zunehmend konzentrierten Strukturen“, so Dr. Alexander Beck, Vorstand der AöL.</p>
<p>Neben Störungen wie Klimawandel, Wirtschaftskrisen, Pandemien oder geopolitischen Konflikten, die die Stabilität der globalen Versorgungssysteme gefährden, kommen steigende regulatorische Anforderungen hinzu, die insbesondere kleinere Unternehmen überproportional belasten – unter anderem die Lieferkettengesetzgebung, EU-Entwaldungsverordnung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Richtlinien zum unlauteren Wettbewerb und für Nachhaltigkeitsaussagen (Green Claims).</p>
<p>„Während Großkonzerne über Kapazitäten und Rechtsabteilungen verfügen, um komplexe Vorgaben zu bewältigen, stoßen KMU oft an ihre Grenzen. Die zunehmende Bürokratisierung gefährdet deren Wettbewerbsfähigkeit und lenkt wertvolle Ressourcen von der eigentlichen Aufgabe ab – der Herstellung qualitativ hochwertiger Lebensmittel“, so Andreas Swoboda, Geschäftsführer der Bio Breadness und AöL-Vorstand.</p>
<p>Die AöL zeigt folgende Lösungsstrategien für eine mittelstandstaugliche Lebensmittelbranche auf:</p>
<ol>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Partizipativer Ansatz:</strong></span> Die Zusammenarbeit entlang der Lieferketten muss wirklichkeitsnah gestaltet werden, um KMU gezielt einzubinden und Verantwortung fair zu verteilen.</li>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Bürokratische Anpassungen für KMU:</strong></span> Die systematische Delegation der Haftung entlang der Kette von den starken, hinunter zu den schwächeren Unternehmen belastet die KMU enorm. Deshalb muss bei den Vorgaben, die von den Wirtschaftspartnern verlangt werden, zwischen mittelständischen und großen Konzernen unterschieden werden.</li>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Stärkung der Mittelstandstauglichkeit:</strong></span> Neue gesetzliche Regelungen sollten einer strengen Prüfung auf ihre Umsetzbarkeit in KMU unterzogen werden.</li>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Langfristige Partnerschaften:</strong></span> Mittel- und langfristige Verträge entlang der Lieferkette können Planungssicherheit schaffen und zu innovativen Entwicklungen führen.</li>
</ol>
<p>Zur Rolle von KMU im Wirtschaftssystem hat die AöL ein umfassendes <a href="/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/">Positionspapier</a> erarbeitet.</p>
	</div>
</div>




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			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsfähige Lebensmittelsysteme brauchen heterogene Wirtschaftsstrukturen</title>
		<link>https://www.aoel.org/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/</link>
					<comments>https://www.aoel.org/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 16:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Positionspapier]]></category>
		<category><![CDATA[heterogene Wirtschaftsstrukturen]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftsfähig]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aoel.org/?p=1866</guid>

					<description><![CDATA[Nachhaltige Ernährung braucht resiliente Strukturen – und KMU sind dafür essentiell. Wie Heterogenität in der Lebensmittelwirtschaft Versorgungssicherheit und Stabilität garantiert, zeigt unser Positionspapier. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fws_69e11d79e5205"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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		<h2><strong>Die Rolle von KMU, Wirtschaft und Politik</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Autoren: Dr. Alexander Beck, Andreas Swoboda</strong></p>
<p>Ernährung ist ein primäres Bedürfnis der Menschen. Es ist zwangsläufig gekoppelt an Versorgungssicherheit. Es ist also wesentlich, zu jeder Zeit Zugang zu sicheren und nahrhaften Nahrungsmitteln zu haben, um die Ernährungsbedürfnisse für ein produktives und gesundes Leben zu decken.<sup> <a id="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]</a></sup></p>
<p>Folglich ist das Ernährungssystem als „systemrelevant“ einzustufen und bedeutet für uns: Es muss in der Lage sein, Störungen, wie beispielsweise Naturkatastrophen, Pandemien oder Wirtschaftskrisen und Kriegen zu widerstehen.</p>
<h3><strong>Versorgungssicherheit – Zukunftsfähigkeit – Nachhaltigkeit</strong></h3>
<p>„Nachhaltigkeit beschreibt eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen einzuschränken.</p>
<p>Das Konzept Resilienz hingegen beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Störungen zu absorbieren und dadurch seine Struktur und Funktion zu erhalten.</p>
<p>In der wissenschaftlichen Literatur werden die beiden Begriffe häufig miteinander in Verbindung gebracht. Resilienz wird hierbei als <strong>Voraussetzung </strong>für Nachhaltigkeit angesehen.“ <sup><a id="_ftnref2" href="#_ftnref2">[2]</a></sup></p>
<p>Neben der Tatsache, dass es auch 2024 nicht gelingt, alle Menschen weltweit ausreichend mit Nahrung zu versorgen, stehen auch die Versorgungssysteme in den reichen Ländern vor großen Herausforderungen. Auf der einen Seite sind es die ökologischen Probleme wie Biodiversitätsverluste, Klimawandel, Wasserknappheit, aber auch z.B. Probleme mit der Phosphatversorgung, die Ernten unsicher werden lassen und dringend nach einer Neuorientierung der agrarischen Systeme zu mehr ökologischer Effizienz einfordern. Auf der anderen Seite ist die Funktionalität der massiv vorangetriebenen Arbeitsteilung in der Lebensmittelbranche aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie und der jüngsten kriegerischen Auseinandersetzung in Frage gestellt worden. Unterbrochene Lieferketten oder Lieferausfälle aus ganzen Weltregionen führten zu Problemen mit Rohwarenversorgung oder Spezialzutaten. Die Verlässlichkeit und Resilienz globaler Lieferketten sind nicht gesichert und damit sind diese nicht nachhaltig.</p>
<h3><strong>Der Mittelstand (KMU) als Versorger</strong></h3>
<p>In den letzten Jahrzehnten ist es zu einer fortschreitenden Konzentration der Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft gekommen. Auf der Seite des Einzelhandels haben wir bereits eine oligopole Situation erreicht. Internationale Rohstoffströme in einigen Warengruppen befinden sich in der Hand weniger Unternehmen.</p>
<p>Die Stufe der Verarbeitung ist in unserem Land nach wie vor durch viele kleine und mittelständische Unternehmen geprägt, ganz ähnlich wie auch die Landwirtschaft. In Zahlen: 99,3 % aller Unternehmen in Deutschland sind kleine und mittlere Betriebe, es entfallen 49,3 % der Nettowertschöpfung auf KMU und 75 % der Lehrlinge, unsere nächste Generation, werden vom Mittelstand ausgebildet.</p>
<p>In anderen Ländern, auch der EU, sind die Strukturen bereits erheblich mehr konzentriert. Aber auch in Deutschland gibt es deutliche Entwicklungen zu mehr Konzentration in der Lebensmittelwirtschaft, d.h. immer mehr KMU fallen weg (z.B. Fleischereibetriebe <sup><a id="_ftnref3" href="#_ftnref3">[3]</a></sup>, Molkereien <sup><a id="_ftnref4" href="#_ftn4">[4]</a></sup>).</p>
<h3><strong>Vielfältige Systeme schaffen Resilienz und Versorgungssicherheit</strong></h3>
<p>Dieser Beitrag geht von der These aus, dass vielfältige Strukturen, also Heterogenität, insbesondere in unsicheren Zeiten der beste Garant für resiliente Versorgungssysteme und damit für die Sicherung der Ernährung sind. Das bedeutet wir brauchen neben den großen, oft global agierenden Wirtschaftsakteuren und die durch diese verantworteten Warenketten, nationale und regionale Strukturen als Ergänzung zur Stabilisierung der Versorgung – für die Fälle, dass internationale Warenketten in Kriegszeiten unter Druck geraten oder sich durch klimatische Veränderungen die Rohstoffverfügbarkeit substanziell ändern.</p>
<p>KMU sind langfristig orientiert und nachhaltig. Diese zeichnen sich durch ein spezifisches Fähigkeitsportfolio aus, dass diese klar von Industriebetrieben unterscheidet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-1527 alignright" src="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/heterogenewirtschaft_resilienz-300x240.png" sizes="(max-width: 391px) 100vw, 391px" srcset="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/heterogenewirtschaft_resilienz-300x240.png 300w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/heterogenewirtschaft_resilienz.png 616w" alt="" width="391" height="313" />Typische Schwerpunkte liegen bei der Flexibilität, Innovationskraft, der regionalen Verwurzelung und engen Kooperation mit der Urproduktion.</p>
<p>Die KMU haben traditionell in der Nah-, Regional- und Nationalversorgungen mit Lebensmitteln eine zentrale Rolle eingenommen. Sie waren und sind Mittler zwischen Urproduktion in der Region und deren Menschen. Und tragen damit komplementär zu den heute international organisierten Versorgungsstrukturen mit regionalen Versorgungsstrukturen zur Ernährungssicherung bei. Selbstverständlich muss erwähnt werden, dass regionale Produktion heute oft von internationalen Produktflüssen abhängig ist. Als Beispiel sei hier der Einsatz von Soja für Tierfutter genannt. Nichtsdestotrotz bestehen auch heute noch regional weitgehend autarke Versorgungsstrukturen. Wenn auch nur wenige, die zudem immer mehr unter Druck geraten.</p>
<p>Damit leistet der Lebensmittelmittelstand einen Beitrag zur Ernährungssicherung komplementär zu international aufgestellten und industriell geprägten Konzernstrukturen.</p>
<p>Da jedoch die Lebensmittel-KMU zunehmend unter Druck geraten und nun über Jahrzehnte ein Abbau dieser Strukturen zu beobachten ist, ist es dringend angezeigt, gemeinsam zu ermitteln und umzusetzen, was im Sinne der oben formulierten These notwendig ist, um die Heterogenität der Strukturen der Lebensmittelwirtschaft zu sichern, d.h. die weitere Erosion der KMU zu stoppen oder am besten umzudrehen.</p>
<h3><strong>Herausforderungen für den Mittelstand</strong></h3>
<p>Es ist dazu viel in den letzten Jahrzehnten publiziert worden und ohne Zweifel sind die Bestimmungsgründe für den Niedergang der Lebensmittel-KMU äußerst vielfältig.</p>
<p>Dieser Beitrag befasst sich mit der Rolle der regulatorischen Vorgaben und deren Umsetzung durch die Wirtschaftsakteure.</p>
<p>Die Anforderungen aus gesetzlichen Vorgaben, aber auch aus wirtschaftlichen Kontexten an die KMU sind in den letzten Jahrzehnten massiv gestiegen. Dazu gehören z.B. die rechtlichen Vorgaben zur Lebensmittelsicherheit, deren Dichte erheblich zugenommen hat. Die Umsetzung der Vorgaben verschärft die Situation für KMU insofern, dass die Akteure entlang der Kette von oben – Einzelhandel – nach unten – KMU – bis hin zum Erzeuger die Verantwortung delegieren.</p>
<p>Das ist besonders kritisch, weil in den meisten EU-Ländern – und gerade in Mitteleuropa – die Lebensmittelwirtschaft durch ein starkes Machtgefälle gekennzeichnet ist. Wenige sehr große Unternehmen beherrschen den Einzelhandel. In vielen Märkten, wie z.B. in Deutschland, sind deren Zulieferer jedoch eher mittelständische Unternehmen. Typischerweise wird dann die Verantwortung für die Rechtseinhaltung oder Datenbeschaffung in der Kette an die LM-KMU-Zulieferer delegiert. Diesen bleibt dann nichts anderes, als zu versuchen, die Rohstoffseite, also die Landwirtschaft, mit in die Haftung zu nehmen. Das funktioniert jedoch nur begrenzt, weil Landwirte nach § 1 HGB keine Kaufleute sind.</p>
<p>Die Entwicklung der Herausforderungen setzt sich fort in den Anforderungen aus der Wirtschaft selbst, z.B. wie Net Zero, oder NutriScore. Dazu kommt eine Reihe von Gesetzen, deren Strebrichtung durchaus unterstützenswert ist, die jedoch in bürokratischer Überlastung gerade für KMU enden.</p>
<p>Beispielhaft sei die Lieferkettengesetzgebung erwähnt, die Entwaldungsverordnung, die Nachhaltigkeitsberichterstattung (Non-Financial Reporting Directive in Verbindung mit den Vorgaben zur Taxonomie), Verpackungsverordnung, die Richtlinien zum unlauteren Wettbewerb und für Nachhaltigkeitsaussagen (Green Claims), aber auch z.B. die Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung usw. Die Absicht dieser Gesetzgebungen ist erkennbar und nachvollziehbar, in der Praxis jedoch nicht für die KMU-Akteure und deren Wirtschaftsstruktur zu realisieren.</p>
<p>Während die Rechtsabteilungen von großen Konzernen die Anforderungen erfolgreich bewältigt werden können, werden die Mehrzahl der Kleinunternehmen sowie die meisten der Mittelständler massiv überfordert und damit benachteiligt.</p>
<p>In der Praxis zeigt sich, dass die Wirtschaftsakteure die Situation selbst verkomplizieren, indem z.B. jedes Einzelhandelsunternehmen für die rechtlichen Vorgaben eigenständige Abfrage- und Bestätigungssysteme etabliert, die oft noch weitergehende Anforderungen transportieren. Deren Bearbeitung und Sicherung wird von den Vorlieferanten, sprich KMU, als Voraussetzung zur Lieferung eingefordert. Das heißt im ungünstigsten Fall hat das mittelständische Unternehmen dieselben Abfragekontexte (z.B. zu einer rechtlichen Anforderung) in verschiedensten Varianten auszufüllen und zu bestätigen. Das endet in einer strukturellen Überforderung der KMU. Diese ist oft nicht sachgerecht und verschiebt den unternehmerischen Fokus weg von der Ware und Qualität hin zu Bürokratie.</p>
<h3><strong>Lösungsstrategien für eine mittelstandstaugliche Lebensmittelbranche</strong></h3>
<ol>
<li>Gerade wenn es um die Sicherung und Informationen entlang von Lieferketten geht, wäre es sinnvoll, einen <strong>partizipativen Ansatz</strong> entlang der Kette zu wählen, anstatt auf Top-Down-Delegation zu setzen. Das ist wirklichkeitsnäher und nimmt alle Beteiligten in die Verantwortung und ist somit eine Chance den Prozess praxistauglich zu gestalten.</li>
<li>Die systematische Delegation der Haftung entlang der Kette von den starken, hinunter zu den immer schwächeren Unternehmen muss gestoppt werden. Das zerstört die KMU. Die Vorgaben, die von den Wirtschaftspartnern verlangt werden, müssen unterscheiden zwischen mittelständischen Strukturen und Großindustrie/Konzernen.</li>
<li>Für gesetzlich vorgegebene Datenerfassungen entlang der Lebensmittelkette sollten möglichst einheitliche Erfassungssysteme etabliert werden. Schlicht um eine Steigerung des Aufwandes für dasselbe Informationsset (CSRD, LFSG…) zu vermeiden.</li>
<li>Die Sicherung des Mittelstandes könnte und sollte auch von den Akteuren der Lebensmittelwirtschaft selbst vorangetrieben werden. Dazu müssen Strategien der Vergangenheit überdacht und neu justiert werden. Zunächst mal ist es wichtig, die Idee einer vielfältigen Lieferstruktur als strategisches Ziel aller Wirtschaftsakteure zu etablieren. Letztendlich ist dies die Grundlage einer funktionalen Marktwirtschaft. Gerade der Einzelhandel muss das wollen.</li>
<li>In der Zusammenarbeit in der Kette müssen mittel- und langfristige Vereinbarungen angestrebt werden, um die nötige Planungssicherheit und damit innovative Entwicklungen zu ermöglichen, wie z.B. um Bio-Märkte aufzubauen. Und Landwirte zu unterstützen den in dreijährigen riskanten Umstellungsprozess einzusteigen.</li>
</ol>
<p>Für den Gesetzgeber auf europäischer und nationaler Ebene, ist es notwendig, dass dieser <strong>tatsächlich</strong> heterogene Wirtschaftsstrukturen strategisch forciert. Dazu gehören</p>
<ol>
<li>Ernsthafte Überprüfung jeglicher bestehenden und neuen relevanten rechtlichen Vorgaben auf Mittelstandstauglichkeit mit dem Ziel zu prüfen, ob diese mit verhältnismäßigem Aufwand von KMU überhaupt umgesetzt werden können.</li>
<li>Konsequente Reduktion der Komplexität aller gesetzlichen Regeln. Die Gesetze dürfen nicht zu einer Geheimwissenschaft werden, sondern müssen klar und verständlich für die Bürger und Wirtschaftsakteure sein. Was nicht verstanden wird, kann nicht eingehalten werden.</li>
<li>Fokussierung der Rechtssetzung auf die Stärkung der betrieblichen Verantwortung anstatt durch immer mehr entmündigenden Detailregeln, flankiert von aufgeblähten Dokumentationen, Verantwortung zu zerstören.</li>
<li>Konsequente Anwendung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes bei jeglicher der Rechtsimplementierung.</li>
</ol>
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />
<table class="fussnoten">
<tbody>
<tr>
<td class="reference"><a id="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a></td>
<td class="content"><a href="https://static.un.org/waterforlifedecade/food_security.shtml" target="_blank" rel="noopener"> https://static.un.org/waterforlifedecade/food_security.shtml </a></td>
</tr>
<tr>
<td class="reference"><a id="_ftn2" href="#_ftnref2">[2]</a></td>
<td class="content"><a href="https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/resiliente-ernaehrungssysteme/" target="_blank" rel="noopener"> https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/resiliente-ernaehrungssysteme/ </a></td>
</tr>
<tr>
<td class="reference"><a id="_ftn3" href="#_ftnref3">[3]</a></td>
<td class="content"><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/310568/umfrage/anzahl-der-betriebe-im-fleischerhandwerk-in-deutschland/" target="_blank" rel="noopener"> https://de.statista.com/statistik/daten/studie/310568/umfrage/anzahl-der-betriebe-im-fleischerhandwerk-in-deutschland/ </a></td>
</tr>
<tr>
<td class="reference"><a id="_ftn4" href="#_ftnref4">[4]</a></td>
<td class="content"><a href="https://milchindustrie.de/wp-content/uploads/2023/05/Molkereistruktur-1950-2023.jpg" target="_blank" rel="noopener"> https://milchindustrie.de/wp-content/uploads/2023/05/Molkereistruktur-1950-2023.jpg </a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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</div>




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				<a class="nectar-button small regular accent-color  regular-button"  role="button" style="" target="_blank" href="https://dok.aoel.org/beitraege/AOEL_Positionspapier_Zukunftsfaehige-Lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-Wirtschaftsstrukturen.pdf" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>Zur PDF</span></a>
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		<title>Absatz ankurbeln, Daten verfügbar machen</title>
		<link>https://www.aoel.org/absatz-ankurbeln-daten-verfuegbar-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2024 15:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AöL begrüßt den Bericht des Rechnungshofs als ein Dokument, das wachrüttelt und auf relevante Probleme aufmerksam macht. Entscheidend ist nun, ob tatsächliche Maßnahmen aus den Erkenntnissen folgen.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL kommentiert Bericht des Europäischen Rechnungshofs zum Ökolandbau</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 02.10.2024. Wie wirksam ist der Einsatz europäischer Steuergelder für die Förderung des Ökolandbaus? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Europäische Rechnungshof und kam in seinem Sonderbericht 2024 zu dem Schluss, dass ein nachhaltiger Erfolg beim Erreichen des 25% Ziels ausbleibe. Als Gründe nannte der Rechnungshof, dass Bio nach wie vor ein Nischenmarkt sei und es nicht helfe, nur die Ausweitung der landwirtschaftlichen Fläche zu forcieren. Vielmehr müsse die Bio-Lebensmittelwirtschaft als Ganzes unterstützt werden. Zudem gäbe es keine Planungssicherheit über 2030 hinweg, explizite Ziele aus Europa würden hier fehlen. </strong></p>
<p>Die AöL begrüßt den Bericht des Rechnungshofs als ein Dokument, das wachrüttelt und auf relevante Probleme aufmerksam macht. Entscheidend ist nun, wie mit den Ergebnissen umgegangen wird und ob tatsächliche Maßnahmen aus den Erkenntnissen folgen, die europäische Steuergelder in eine sinnvolle Richtung lenken und Nachhaltigkeit vom Acker bis zum Teller fördern. Aus Sicht der AöL wäre daher entscheidend:</p>
<ol>
<li>Vor allem für das Erreichen des 25%-Ziels relevant, ist neben der Steigerung des Anteils von Bio in der Lebensmittelproduktion auch die Absatz-Steigerung. Erst wenn die Menschen vermehrt zu ökologischen Lebensmitteln greifen, wird es auch umstellungswillige Betriebe auf der landwirtschaftlichen und herstellenden Seite geben. Die Ankurbelung des Kaufverhaltens durch Information und Werbemaßnahmen sind daher wichtiger denn je.</li>
<li>Nachhaltigkeitsberichterstattung wird für europäische Bio-KMUs ein entscheidender Faktor der Zukunft, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Es sollten öffentlich zugängliche Datenbanken für die Primärerzeugung geschaffen werden, bei denen Daten für verschiedene Nachhaltigkeitsindikatoren für Bio-Lebensmittel (pflanzliche und tierische) abgebildet werden können, z.B. klimarelevante Daten, die für die gesamte Branche gültig sind.</li>
<li>Es sollten systematisch Marktdaten zur Verfügbarkeit und Preisen von Bio-Rohstoffen und von Verarbeitungsprodukten erhoben und zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere innereuropäisch fehlen belastbare Marktdaten für die Bio &#8211; Rohstoffe und Produkte.</li>
</ol>
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				<a class="nectar-button small regular accent-color  regular-button"  role="button" style="" target="_blank" href="https://dok.aoel.org/beitraege/02102024_AOEL_PM_Bericht-EU-Rechnugshof.pdf" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>Zur PDF</span></a>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährungssystem transformieren? Nur mit KMUs!</title>
		<link>https://www.aoel.org/ernaehrungssystem-transformieren-nur-mit-kmus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 15:22:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gemeinsame Perspektive für die Landwirtschaft und Ernährung in Europa soll der veröffentlichte Ergebnisbericht des europäischen Strategiedialogs Landwirtschaft bringen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_69e11d79e89cb"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL zum europäischen Strategiedialog Landwirtschaft</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 05.09.2024. Eine gemeinsame Perspektive für die Landwirtschaft und Ernährung in Europa soll der veröffentlichte Ergebnisbericht des europäischen Strategiedialogs Landwirtschaft bringen. Planetare Krisen zu verhindern und ökologisch nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu schaffen, sind im Bericht als übergeordnete Ziele festgeschrieben. Welch entscheidende Rolle neben der Land- auch die Ernährungswirtschaft dabei spielt und welche konkreten Ziele es hier abzustecken gilt, lässt der Dialog offen.  </strong></p>
<p>„Dass die 29 Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter aus Sektor, Zivilgesellschaft und Wissenschaft anerkannt haben, dass es nachhaltige Ernährungssysteme im Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und Soziales braucht und dass entschiedenes Handeln zur Umsetzung gefragt ist, ist absolut anzuerkennen“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL. „Offen bleibt im Ergebnisbericht jedoch, welche Rolle dabei Verarbeitung und Handel von Lebensmitteln spielen. Denn ohne resiliente Unternehmen, die mutig die nötige Transformation in Richtung nachhaltigere Ernährungssysteme vorantreiben, kann der Wandel nicht gelingen.“</p>
<p>Ökologisch orientierte, moderne Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller garantieren die Abnahme landwirtschaftlicher Rohwaren und die Transformation in vielfältige Produkte. Sie fördern durch den Umgang mit unterschiedlichen Qualitäten in der Verarbeitung Biodiversität und sichern durch schonendes Verarbeiten eine gesundheitsförderliche Ernährung mit Produkten ohne lange Zutatenlisten, so der Verband. Zudem dokumentieren sie die Nachhaltigkeitsleistungen der gesamten Wertschöpfung, kommunizieren diese an Produkt und innerhalb der Ernährungsumgebung und haben so das Potenzial, zu einer bewussten Ernährungsentscheidung beizutragen.</p>
<p>„Um diese Leistungen langfristig zu sichern, braucht es jedoch Regularien und Marktdynamiken, die kleine und mittelständische Verarbeitungsstrukturen unterstützt und diese nicht überfordert. Zukunftsfähige Ernährungssysteme brauchen resiliente Unternehmen, die handlungsfähig sind und bleiben“, so Baumann.</p>
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