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	<title>marktpolitisch &#8211; AöL e.V.</title>
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		<title>Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung</title>
		<link>https://www.aoel.org/strukturwandel-in-der-lebensmittelverarbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine neue Studie zeigt, dass seit 2002 ist die Zahl der Unternehmen in der Lebensmittelverarbeitung um 44 % gesunken. Für den BNN und die AöL ist sie ein wichtiges Signal dafür, dass politische Maßnahmen zum Erhalt von KMU notwendig sind.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">BNN und AöL begrüßen Studienveröffentlichung und fordern Stärkung von KMU</h2>
<p><strong>Bad Brückenau/Berlin, 16. April 2026. Die Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft an der Universität Freiburg hat ihre Studie zum Strukturwandel in der deutschen Lebensmittelverarbeitung veröffentlicht. Seit 2002 ist die Zahl der Unternehmen in der Lebensmittelverarbeitung um 44 Prozent gesunken, in handwerklich geprägten Branchen wie Bäckereien, Mühlen und Fleischerei sogar um bis zu 60 Prozent. Für den Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) und die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) ist sie ein wichtiges Signal dafür, dass politische Maßnahmen zum Erhalt kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) notwendig sind.</strong></p>
<p>Die nun vollständig vorliegende Studie, die zwischen 2023 und 2026 erarbeitet wurde, zeigt bundesweit das volle Ausmaß des Strukturwandels: Während große Industrieunternehmen Marktanteile, Macht und Kapital auf sich konzentrieren, verschwinden KMU und Handwerksbetriebe dauerhaft aus dem Sektor. Mit ihnen gehen regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und handwerkliche Kompetenz verloren, was weitreichende Folgen für Versorgungssicherheit und Resilienz, insbesondere im ländlichen Raum, mit sich trägt.</p>
<p>„Die Politik behandelt Lebensmittelmärkte noch immer wie gewöhnliche Märkte und überlässt sie entsprechend den Kräften des Marktes. Die Krisen der vergangenen Jahre haben jedoch deutlich gemacht: Sie sind Teil unserer kritischen Infrastruktur und damit zentral für die Versorgungssicherheit. Ein Ernährungssystem, das vom Anbau über die Verarbeitung bis zum Handel vor allem strukturelle Größe belohnt und von wenigen Akteuren dominiert wird, ist nicht resilient. Wer Versorgungssicherheit ernst nimmt, muss Vielfalt im Markt sichern. Das gelingt nur durch den gezielten Wiederaufbau und die konsequente Förderung regionaler Wertschöpfungsketten“, so Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin des BNN.</p>
<p>„Mit jedem verschwundenen Handwerksbetrieb verlieren wir regionale Ernährungssicherheit und handwerkliches Know-how, während Märkte versagen und Handlungsalternativen schwinden. Wir brauchen politische Leitplanken, die faire Wettbewerbsbedingungen schaffen und KMU strukturell stärken“, so Matthias Beuger, Geschäftsleiter nationale Netzwerke bei der AöL.</p>
<p>Die Verbände BNN und AöL setzen sich seit über 30 Jahren für den Erhalt und den Wiederaufbau von resilienten Wertschöpfungsketten und ein zukunftsfähiges Ernährungssystem ein. Gemeinsam arbeiten sie daran, dass die Handlungsempfehlungen aus der Studie in die öffentliche Diskussion aufgenommen und in konkrete politische Maßnahmen umgesetzt werden.</p>
<p><a href="https://uni-freiburg.de/wiwi-new/wp-content/uploads/sites/196/Strukturwandel_Lebensmittelverarbeitung.pdf"><strong>Zur vollständigen Studie</strong></a></p>
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		<title>Sondergutachten bestätigt Machtverschiebungen im Lebensmitteleinzelhandel</title>
		<link>https://www.aoel.org/sondergutachten-bestaetigt-machtverschiebungen-im-lebensmitteleinzelhandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 09:56:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Marktkonzentration]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Sondergutachten der Monopolkommission zum Wettbewerb in der Lebensmittellieferkette unterstreicht massive Probleme im Kontext der Konzentrationsprozesse im Lebensmitteleinzelhandel. Die AöL fordert sofortige Maßnahmen zum Erhalt einer funktionierenden Marktwirtschaft. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL fordert Schutz für KMU zur Versorgungssicherheit</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 26. November 2025. Das Sondergutachten der Monopolkommission zum Wettbewerb in der Lebensmittellieferkette unterstreicht massive Probleme im Kontext der Konzentrationsprozesse im Lebensmitteleinzelhandel. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) fordert sofortige Maßnahmen zum Erhalt einer funktionierenden Marktwirtschaft und zur Versorgungssicherheit. </strong></p>
<p>Bereits im 25. Hauptgutachten der Monopolkommission zum Wettbewerb 2024 stellt die Monopolkommission massive Machtverschiebungen innerhalb der Lebensmittelversorgungskette seit 2007 fest. Das <a href="https://monopolkommission.de/de/gutachten/sondergutachten/sondergutachten-auf-eigene-initiative/484-84-sondergutachten-wettbewerb-in-der-lebensmittellieferkette.html">Sondergutachten zum Wettbewerb in der Lebensmittellieferkette</a> soll insbesondere auch stark betroffene Lebensmittellieferketten vertieft analysieren. Die Monopolkommission kommt zu dem Schluss, dass die bereits weit fortgeschrittene Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel die Konzentration entlang der Kette massiv vorantreibt. Die begrenzte Wettbewerbsintensität insbesondere im Lebensmittelmitteleinzelhandel führe zu einer Preisentwicklung, die in Deutschland ungünstiger verlaufe als in den meisten europäischen Ländern.</p>
<p>„So weit, so bekannt“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung für nationale Netzwerke bei der AöL, „doch nur wenn wir es schaffen, die Wettbewerbsintensität auch auf Handelsebene zu erhöhen, können wir der weiteren Marktkonzentration entgegenwirken.“ Um die Lebensmittelwirtschaft für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zukunftsfähig zu machen, braucht es jedoch mehr als die vorgeschlagene Fusions- und Missbrauchskontrolle. Vielmehr müssen grundlegende Weichenstellungen hin zu einer institutionellen Förderung vielfältiger Marktstrukturen gestellt werden.  Dazu braucht es unter anderem:</p>
<ul>
<li>größenunabhängige Steuergerechtigkeit und Wettbewerbsgleichheit</li>
<li>Abschaffung leistungsunabhängiger Subventionen</li>
<li>risikoabhängige / verhältnismäßige Bürokratie</li>
<li>kartellrechtliche Prüfung von Zusammenschlüssen, insbesondere vertikal entlang der Lieferkette</li>
</ul>
<p>Die Auswirkungen eines Diversitätsverlustes in der Lieferkette sind weitgreifend. Sie bedrohen neben der Vielfalt und Wahlmöglichkeit auch die Funktionalität der Märkte nicht nur, aber auch in Krisenzeiten. Ein neues Gutachten der Universität Freiburg <a href="https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=sjoYN-whEZk">„Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung Deutschland und seine Nachhaltigkeitsauswirkung“</a> unterstreicht die Auswirkungen noch einmal.  „Die Nahrungsaufnahme gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Es muss Ziel der Gesellschaft sein, Abhängigkeiten in der Lebensmittelversorgung zu vermeiden“, so Beuger. Das Gutachten der Monopolkommission ist ein guter erster Schritt, um Transparenz zur Lage in den Lieferketten zu schaffen. Nun braucht es konsequentes Handeln, um die Veränderungen aufzuhalten.</p>
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		<item>
		<title>Wer backt morgen unser Brot?</title>
		<link>https://www.aoel.org/wer-backt-morgen-unser-brot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 20:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein neues Gutachten zeigt das Ausmaß des Strukturwandels in der deutschen Lebensmittelverarbeitung. Die AöL fordert politische Maßnahmen, um KMU zu stärken und so Versorgungssicherheit zu gewährleisten.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL fordert politischen Kurswechsel zum Erhalt von KMU</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 12. November 2025. Ein neues Gutachten der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft an der Universität Freiburg zeigt das Ausmaß des Strukturwandels in der deutschen Lebensmittelverarbeitung: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Lebensmittelhandwerksbetriebe um rund 40 Prozent gesunken. Immer mehr handwerkliche Betriebe werden von großen Industrieunternehmen verdrängt oder von Supermarktketten übernommen. Heute erwirtschaften Großbetriebe mehr als 80 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) sieht darin ein Warnsignal und fordert politische Maßnahmen, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu stärken und damit Versorgungssicherheit zu gewährleisten.</strong></p>
<p>Die AöL hatte die Erstellung des Gutachtens 2023 mit initialisiert und seither unterstützt. Das Gutachten analysiert Ursachen, Folgen und mögliche Maßnahmen für Resilienz und Nachhaltigkeit. „Einmal mehr zeigt sich, wie systemrelevant kleine und mittelständische Betriebe in der Lebensmittelverarbeitung sind“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung nationale Netzwerke bei der AöL, „ohne funktionierende handwerkliche Strukturen fehlt im Krisenfall die Fähigkeit, Menschen dezentral mit Lebensmitteln zu versorgen. Und auch im Alltag brauchen wir Vielfalt und Know-How, um nachhaltige Ernährungssysteme zu sichern.“</p>
<p>Das Gutachten zum Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung untersucht auf Basis von zwölf Monaten Forschung die enormen Veränderungen in Marktstruktur, Beschäftigung und Ausbildung im Ernährungshandwerk. Was nach Modernisierung klingt, bedeutet in Wahrheit den schleichenden Verlust von regionaler Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und handwerklicher Kompetenz. Mit dem Rückgang von KMU geht nicht nur wirtschaftliche Stabilität verloren, sondern auch Wissen und Identität.</p>
<p>Die AöL fordert daher, den Strukturwandel politisch zu gestalten. „Politische Instrumente müssen sich an Gemeinwohl und Resilienz orientieren. Es braucht Leitplanken, die KMU stärken, statt Marktanteile weiter in industrielle Strukturen zu lenken“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL. Netzwerke sollen gefestigt und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Industrie und Handwerk geschaffen werden.</p>
<p>Das vollständige Gutachten der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft wird Ende des Jahres veröffentlicht. <a href="https://www.youtube.com/watch?app=desktop&amp;v=sjoYN-whEZk">Zur Präsentation der Studie</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hersteller zu Bio-Märkten Europas im Dialog</title>
		<link>https://www.aoel.org/pm-omc-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 18:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[marktpolitisch]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Organic Market Conference]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemeinsam mit OPTA Europe schuf die AöL eine Dialog-Plattform, um die Vielfalt der europäischen Bio-Märkte kennenzulernen und neue
Perspektiven für eine nachhaltige Zusammenarbeit zu entwickeln.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL und OPTA starten Organic Market Conference in Brüssel</h2>
<p><strong>Bad Brückenau/Brüssel, 30. September 2025. Die Organic Market Conference brachte am 24. September 2025 über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen. Gemeinsam mit OPTA Europe schuf die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) eine Dialog-Plattform, um die Vielfalt der europäischen Bio-Märkte kennenzulernen und neue Perspektiven für eine nachhaltige Zusammenarbeit zu entwickeln, um das politische Ziel von 25% für 2030 in Europa zu erreichen. </strong></p>
<p>Bio-Expertinnen und Experten diskutierten auf der Organic Market Conference im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss über die Zukunft der europäischen Bio-Märkte. Die Veranstaltung kombinierte Marktkenntnisse mit politischem Austausch.</p>
<p>Zur Eröffnung betonte Stefan Hipp, Präsident von Opta Europe, die Notwendigkeit, Exportmöglichkeiten für Bio-Unternehmen zu verbessern. Bio-Vorschriften sollen neugestaltet werden, um praktische Lösungen in der Lebensmittelverarbeitung zu ermöglichen.</p>
<p>Maxi Espeter, Mitglied des Kabinetts von Kommissar Christophe Hansen und zuständig für den Bio-Sektor, ging auf die bevorstehende Überarbeitung der Bio-Verordnung ein. Notwendige Erleichterungen sollen geschaffen werden, während die hohen Bio-Standards erhalten bleiben.</p>
<p>In der anschließenden Podiumsdiskussion teilten Referenten aus Spanien, Dänemark, Polen und den Niederlanden Markteinblicke in die vier wichtigen EU-Länder. Mit fundierten Daten zeigten die Sprecherinnen und Sprecher die größten Triebkräfte dieser Märkte und gaben Analysen über das Verbraucherverhalten der Länder.</p>
<p>„Die Internationalisierung der Bio-Unternehmen innerhalb und außerhalb der EU ist Realität. Wir sind hier, um sie bestmöglich zu unterstützen“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL, „wir wollen Bio-Unternehmen einen Raum geben, Märkte in den EU-Mitgliedsländern kennenzulernen und ein tieferes Gespür für deren Dynamik zu entwickeln. Nicht zuletzt geht es darum, einen Beitrag für die Erreichung der 25% Bio für 2030 in Europa zu leisten.“</p>
<p>„Gerade für mittelständische, ökologisch engagierte Betriebe bietet Vernetzung und Kenntnis europäischer Märkte eine große Chance. Mit der Organic Market Conference schaffen wir eine Plattform für Austausch, Orientierung und Kooperation auf europäischer Ebene“, so Aurora Abad, Generalsekretärin von OPTA Europe.</p>
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		<title>AöL und die Zukunft</title>
		<link>https://www.aoel.org/aoel-und-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 21:35:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thesenpapier]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterentwicklung von Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AöL gestaltet die Zukunft von Bio – durch echte Partnerschaften, politische Interessenvertretung und das Bündeln marktrelevanter Themen auf europäischer und deutscher Ebene.]]></description>
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		<h2><span style="color: #54ae31;">Weiterentwicklung der Lobbystrukturen und marktrelevanten Fragen</span></h2>
<p>Die AöL ist ein europäisch ausgerichteter Verband. Dessen Mitglieder beschaffen überwiegend Rohwaren in Europa und verkaufen ihre Produkte prioritär auf den europäischen Märkten.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen ist fokussiert auf Fragen rund um die Weiterentwicklung von Bio-Wertschöpfungsketten und Märkten sowie auf nachhaltige zukunftsorientierte Unternehmensführung. Der Verband dient den übergeordneten Zielen der Arbeitsgemeinschaft und seine inhaltliche Arbeit orientiert sich an den Notwendigkeiten der Mitgliedsunternehmen.</p>
<p>Für die Fokussierung auf die Themen und deren Vertretung in Öffentlichkeit und gegenüber der Politik nutzt die AöL neben der eigenen Kompetenz in ihren Kernthemen wechselnde, themenbezogene Partnerschaften, z.B. mit anderen Verbänden und Netzwerken.</p>
<ol>
<li>
<h3>Politische Vertretung</h3>
</li>
</ol>
<p>Die AöL ist über eine Mitgliedschaft mit den europäischen Verbänden OPTA und IFOAM OE verbunden. Wobei die OPTA v.a. die Themen Handel und Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln spielt, die IFOAM eher bio relevante agrarpolitische Themen adressiert. Es besteht hier ein wechselnder Austausch mit anderen Lobbypartnern wie EOCC, Friends of the Earth, Food and Drink Europe, FIBL EU, TP Organics, BEUC usw. Die etablierten Kooperationen müssen stetig auf Wirksamkeit in Bezug auf Fragen der ökologisch und nachhaltig orientierten, mittelständischen Lebensmittelwirtschaft geprüft werden. Wechselnde Partnerschaften sind nach Bedarf zu organisieren, teilweise sind diese schon mit ARGE Bio oder IG BIO organisiert, um hier auch in einzelnen europäischen Ländern Sichtbarkeit zu erlangen und gemeinsam an Themen zu arbeiten.</p>
<h4 style="text-align: left;">Politische Vertretung in DE</h4>
<p class="wp-block-paragraph">Diese nimmt eine relevante Bedeutung ein, weil die Mehrzahl der AöL-Mitglieder ihren Sitz in Deutschland haben oder am deutschen Markt interessiert sind. Somit sind auch andere EU-Länder, in denen AöL-Mitglieder ihren Sitz haben, berücksichtigt.</p>
<p>Strukturell ist die AöL im deutschen Lebensmittelverband angedockt. Darüber hinaus bestehen bereits themenbezogene Partnerschaften mit z.B. BNW, VLOG, FÖM, Bündnis enkeltaugliche Landwirtschaft usw. Über die Etablierung von weiteren Partnerschaften, z.B. mit dem HDE oder BVE muss nachgedacht werden.</p>
<p>Bildlich gesprochen, könnten all diese Verbände, die sich um ein resilientes Ernährungssystem kümmern, in einem „Haus der zukunftsfähigen Ernährung“ vereint sein. Die Netzwerke im Haus können bei Bedarf mit einer Stimme öffentlich und politisch sprechen oder auch Einzelpositionen beziehen. Sie können zudem die inhaltlichen Themen stärker untereinander aufteilen, so dass eine tatsächliche Effizienz im Arbeitsfluss zwischen den Verbänden entsteht (bspw. NGT, Green Claims, CSRD, Reduktionsstrategie, usw.). Dieses neue System einer neuen, assoziativen Zusammenarbeit der Verbände ist ein dynamisches Konstrukt, das flexibel auf die Notwendigkeiten der ökologisch und nachhaltig orientierten Lebensmittelunternehmen reagiert.</p>
<ol start="2">
<li>
<h3>Marktrelevante Fragestellungen</h3>
</li>
</ol>
<p>Auf europäischer und deutscher Ebene ist der Austausch mit den Partnern entlang der Wertschöpfungskette rund um marktrelevante Fragen bereits seit Jahren forciert und vor allem seit 2024 auch etabliert in verschiedenen Formaten. Dieser wird in den kommenden Jahren von zentraler Bedeutung sein.</p>
<p>Dabei spielen nicht nur Fragen der Bioqualität oder Nachhaltigkeit eine Rolle, sondern vor allem auch wirtschafts- und marktpolitische Fragen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Formate dafür sind der Arbeitskreis Handel, in dem ein Austausch vor allem mit den Kollegen aus den Handelshäusern (bspw. dm, Globus, REWE, Edeka, Aldi, Lidl, Tegut) stattfindet, bspw. zu Qualitäts- oder allgemeinen Nachhaltigkeitsfragen. Dieser Austausch ist weiter auszubauen und sollte auch die Kollegen aus dem Naturkost- oder bspw. Onlinehandel künftig stärker einbeziehen (hier bspw. Alnatura, Dennree). Ein regelmäßiger Austausch soll zudem mit den Zeichengebern der den Anbauverbände stattfinden, wie auch eine strukturelle Einbindung. Mit weiteren Formaten, wie der AöL Partnertagung, den Organic Market Days/Organic Summit oder Einzelgesprächen auf Biofach und Co. untermauert die AöL die Zusammenarbeit. Die AöL etabliert sich dadurch als zentrale Anlaufstelle für marktrelevante Fragen in Deutschland und Europa.</p>
<p class="has-text-align-left">
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				<a class="nectar-button small regular accent-color  regular-button"  role="button" style="" target="_blank" href="https://dok.aoel.org/beitraege/AOEL_Thesenpapier_Weiterentwicklung-der-Lobbystrukturen-und-allgemeinen-Ausrichtung.pdf" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>Zur PDF</span></a>
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		<title>Ökologische Lebensmittelverarbeitung als Impulsgeber</title>
		<link>https://www.aoel.org/oekologische-lebensmittelverarbeitung-als-impulsgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 16:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Landbau]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[marktpolitisch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aoel.org/?p=2784</guid>

					<description><![CDATA[Die ökologische Lebensmittelverarbeitung mit ihren mittelständischen Strukturen leistet Enormes. Erlebbar wird dies in den Unternehmen selbst, wie der Besuch von Ernährungsminister Cem Özdemir bei Huober Brezel/Erdmannhauser/Bio Gourmet zeigte.   ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL im Gespräch mit Cem Özdemir bei Huober Brezel und Co</h2>
<p><strong>Erdmannhausen, 08.07.2024. Als Innovationsmotor der deutschen und europäischen Wirtschaft leistet die ökologische Lebensmittelverarbeitung mit ihren mittelständischen Strukturen Enormes. Sie fördert nicht nur Biodiversität vom Acker bis zum Teller, veredelt ökologische Rohware zu hochwertigen Bio-Lebensmitteln und stützt Fairness entlang der Wertschöpfungskette. Ihre Unternehmen sind zudem wichtige Arbeitgeber in den Regionen und gestalten nachhaltige Unternehmenskulturen der Zukunft. Sicht- und erlebbar wird dies in den Unternehmen selbst, wie der Besuch von Ernährungsminister Cem Özdemir bei der Firmengemeinschaft Huober Brezel/ Erdmannhauser/ Bio Gourmet zusammen mit der AöL zeigte.   </strong></p>
<p>„Verarbeitungsunternehmen haben eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Weiterentwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft &#8211; das gilt besonders für Bio-Unternehmen. Sie bieten attraktive Arbeitsplätze auch in ländlichen Strukturen, sie sind wichtige Partner für Bäuerinnen und Bauern, und sie befördern Biodiversität. Damit tragen sie elementar dazu bei, den Ökolandbau zu stärken. Dies ist nicht selbstverständlich und in einem sich im Wandel befindenden Bio-Markt teils herausfordernd. Deswegen schließt unsere Bio-Strategie explizit die Lebensmittelwirtschaft ein“, so Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.</p>
<p>„Unsere Firmengeschichte zeigt, dass eine Transformation im Bestehenden gelingen kann. Unser Unternehmen wurde 30 Jahre konventionell geführt und erlebte ab 1982 eine schrittweise Umstellung hinzu einem hundertprozentigen Bio-Betrieb. Die Verwandlung brachte auch die Erkenntnis mit sich, dass die Industriemaschinen nicht bestimmen dürfen, was auf unseren Äckern steht“, so Geschäftsführer Arlend Huober.</p>
<p>„Die Krisen unserer Zeit fordern eine resiliente Grundnahrung aus heimischem Anbau. Mit dem ErdmannHAUSER-Getreideaufschluss, sind wir in der Lage heimisches Getreide (Dinkel, Gerste, Hafer, Hartweizen und Buchweizen) so aufzubereiten, dass es dem Reis und der modernen Küche in nichts nachsteht. Gleichzeitig stärken wir durch regionale Wirtschaftsbeziehungen die Krisen-Resilienz unserer Nahrungsmittelherstellung“, so Geschäftsführer Johannes Huober.</p>
<p>„Ökologisch ausgerichtete Lebensmittelunternehmen gestalten unsere Ernährung von heute und von morgen. Es ist wichtig, dass die Mittelstandstauglichkeit dieser Unternehmen gewahrt bleibt, um auch künftig resilient aufgestellt zu sein“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL.</p>
<p>„Umfassende Regelungsregimes und oligopole Marktstrukturen sind dort nicht förderlich. Was wir brauchen, ist eine vielfältige Unternehmenslandschaft und Fairness entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein kooperatives Miteinander für echte, nachhaltige Transformation unserer Ernährungswirtschaft – das ist es, was uns in die Zukunft führt und was politisch unterstützt werden sollte“, so Anne Mutter, AöL-Vorständin und CEO der Holle Baby Food AG.</p>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-2786 size-full" src="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2.jpg" alt="" width="1999" height="1365" srcset="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2.jpg 1999w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-300x205.jpg 300w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-1024x699.jpg 1024w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-768x524.jpg 768w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-474x324.jpg 474w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-1536x1049.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1999px) 100vw, 1999px" /></strong></p>
<p><strong>Auf dem Foto v.l.n.r.:</strong></p>
<p>Johanna Böll (BMEL), Anne Mutter (Holle Baby Food), Heiko Firesch (Huober Brezel), Önder Kilinc (Huober Brezel), Arlend Huober (Huober Brezel), Cem Özdemir (BMEL), Oliver Schumacher (Bio Gourmet), Claudine Bonnefoit-Jahn (Erdmannhauser), Johannes Huober (Erdmannhauser), Liane Maxion (Naturata), Anne Baumann (AöL), Alexander Bauer (Purvegan).</p>
<p>Bildquelle und Copyright: Stefan Haffke, BMEL</p>
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		<title>Kleine und mittelständische Unternehmen stärken</title>
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					<comments>https://www.aoel.org/kleine-und-mittelstaendische-unternehmen-staerken/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 19:51:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion & Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterentwicklung von Bio]]></category>
		<category><![CDATA[fair]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[unlautere Handelspraktiken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die EU-Kommission schlägt eine Richtlinie über „unlautere Handelspraktiken“ vor. Die AöL begrüßt dieses Vorgehen sehr, da ein faires Miteinander eines der Kernprinzipien der Ökolebensmittelwirtschaft darstellt.]]></description>
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		<p class="wp-block-paragraph" style="text-align: justify;">Eine freie Marktwirtschaft lebt vom Wettbewerb und dadurch oft von dem Druck nach niedrigen Preisen und hohem Ertrag. Beim Handeln mit Lebensmitteln ist das besonders fatal. Deswegen schlägt die EU-Kommission eine Richtlinie über „unlautere Handelspraktiken“ vor. Die österreichische Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger setzt das Thema auf die Prioritätenliste der Ratspräsidentschaft. Die AöL begrüßt dieses Vorgehen sehr, da ein faires Miteinander eines der Kernprinzipien der Ökolebensmittelwirtschaft darstellt.</p>
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