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	<title>Resilienz &#8211; AöL e.V.</title>
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	<description>Die Öko Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller</description>
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	<title>Resilienz &#8211; AöL e.V.</title>
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		<title>AöL UnternehmerInnentag &#8211; Resilientes Wirtschaften durch kooperatives Handeln</title>
		<link>https://www.aoel.org/unternehmerinnentag-resilientes-wirtschaften-durch-kooperatives-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabell Gerr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Klimawandel wird heute zum unternehmerischen Risikofaktor Nummer 1 in der Lebensmittelbranche und zur größten Bedrohung für unsere Ernährungssicherheit. Die AöL plädiert für einen Austausch zwischen Ernährungswirtschaft und Politik. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">Resilientes Wirtschaften durch kooperatives Handeln</h2>
<h3>AöL veranstaltet ersten UnternehmerInnenTag</h3>
<p><strong>Bad Brückenau, 24. Juni 2026. Steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und wachsender Wettbewerbsdruck stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der UnternehmerInnentag der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) im Museum im Kulturspeicher in Würzburg. Führende Unternehmerinnen und Unternehmer der ökologischen Lebensmittelherstellung diskutierten über Erfolgsstrategien, Innovationskraft und verantwortungsvolle Unternehmensführung – und gaben praxisnahe Impulse für die Zukunft der Branche.</strong></p>
<p>So machte Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender von Frosta, deutlich, welche Bedeutung Transparenz für den Unternehmenserfolg hat: „Wir hätten heute keine Zukunft gehabt, wenn wir diesen Weg rund um das Frosta Reinheitsgebot nicht gegangen wären.“ Barbara Scheitz, Geschäftsführerin der Andechser Molkerei Scheitz, hob die Bedeutung von Langfristigkeit und Vernetzung hervor und die Tatsache, als Unternehmen den Entwicklungen immer einen Schritt voraus zu sein: „Erfolg hat drei Buchstaben: Tun.“ Dazu ist die Erkenntnis, dass Veränderung Teil des unternehmerischen Prozesses ist, gepaart mit der Unverwechselbarkeit von Unternehmen, ein wichtiger Faktor. „Wer seine Einzigartigkeit kennt und lebt, muss nichts fürchten,“ so Andreas Wenning, Geschäftsführer der Minderleinsmühle.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmensalltag. Friedemann Wecker, Geschäftsführender Gesellschafter von Bauck, berichtete über die Erfahrungen seines Unternehmens: „Technologie dient den Menschen und ersetzt sie nicht.“ Ziel sei es, Qualität zu steigern sowie durch Standardisierung und Prozessoptimierung Effizienzgewinne zu erzielen. Manuela Raidl-Zeller, Geschäftsführerin von Sonnentor, unterstrich die Bedeutung eigener Kompetenzen, unternehmerischer Eigenverantwortung und Teamgeist: „Unsere komplette Markenentwicklung liegt in der eigenen Hand. Menschen wollen zu uns kommen, das positive Teamgefühl strahlt über die Unternehmensgrenzen hinaus.“</p>
<p>Auch soziale Verantwortung und Unternehmenskultur standen im Mittelpunkt der Impulse. Björn Wiese, Geschäftsführer der Privatbäckerei Wiese, schilderte die Bedeutung einer kompetenzorientierten Ausbildung: „Wir bringen Menschen auf den Weg – selbst, wenn sie danach woanders in der Gesellschaft arbeiten.“ Sabine Kuschka, Leiterin Lean-Management bei Neumarkter Lammsbräu, hob die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur und die Überprüfung der internen Prozesse für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hervor. Anna-Katharina Jostock, Head of Sales und Marketing bei InnFood Organic, plädierte für Entschlossenheit in Zeiten des Wandels: „Harte Entscheidungen schnell treffen – dann tut es weniger weh.“</p>
<p>Für die AöL zeigt der UnternehmerInnentag, wie viel Innovationskraft und Gestaltungswille in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft steckt. „In der Bio-Herstellerszene steckt enorme Kraft“, sagt Anne Baumann, Geschäftsführende Vorständin der AöL. „Wenn Unternehmerinnen und Unternehmer offen teilen, was sie bewegt und was sie erfolgreich macht, entstehen Ideen, die weit über einen einzelnen Veranstaltungstag hinauswirken. Hier entstehen Resilienz und Zukunftsmut durch Kooperationen.“ Der UnternehmerInnenTag soll der Auftakt gewesen sein für ähnliche Formate und wurde mitsamt der Location in Würzburg sehr gut angenommen, so der Verband.</p>
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				<a class="nectar-button small regular accent-color  regular-button"  role="button" style="" target="_blank" href="https://dok.aoel.org/beitraege/AOEL_PM_UnternehmerInnentag.pdf" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>Zur PDF</span></a>
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</div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielfältige Wirtschaftsstrukturen für eine krisenfeste Ernährung der Zukunft</title>
		<link>https://www.aoel.org/vielfaeltige-wirtschaftsstrukturen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 21:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[heterogene Wirtschaftsstrukturen]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
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					<description><![CDATA[Zukunftsfähig wird unsere Ernährung durch starke mittelständische Strukturen – politische und wirtschaftliche Unterstützung für KMU sind notwendig, um Resilienz in der Lebensmittelbranche zu sichern.]]></description>
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		<p><strong>Bad Brückenau, 29.01.2025. Die Sicherung einer zukunftsfähigen Ernährung braucht robuste und heterogene Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) spielen dabei eine entscheidende Rolle – nicht nur als regionale Versorger, sondern auch als treibende Kraft für Qualität, Ausbildung junger Menschen und für nachhaltige Transformation. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) betont die Bedeutung von KMU als Garant für resiliente Lebensmittelsysteme und fordert deren Basis wirtschaftlich sowie politisch zu stärken.</strong></p>
<p>„Heterogene Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft schaffen Stabilität in unsicheren Zeiten und tragen entscheidend zur Versorgungssicherheit bei. Gerade die KMU agieren dabei als Mittler zwischen regionaler Urproduktion und Verbrauchern – ein unverzichtbarer Part in einer Branche mit zunehmend konzentrierten Strukturen“, so Dr. Alexander Beck, Vorstand der AöL.</p>
<p>Neben Störungen wie Klimawandel, Wirtschaftskrisen, Pandemien oder geopolitischen Konflikten, die die Stabilität der globalen Versorgungssysteme gefährden, kommen steigende regulatorische Anforderungen hinzu, die insbesondere kleinere Unternehmen überproportional belasten – unter anderem die Lieferkettengesetzgebung, EU-Entwaldungsverordnung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Richtlinien zum unlauteren Wettbewerb und für Nachhaltigkeitsaussagen (Green Claims).</p>
<p>„Während Großkonzerne über Kapazitäten und Rechtsabteilungen verfügen, um komplexe Vorgaben zu bewältigen, stoßen KMU oft an ihre Grenzen. Die zunehmende Bürokratisierung gefährdet deren Wettbewerbsfähigkeit und lenkt wertvolle Ressourcen von der eigentlichen Aufgabe ab – der Herstellung qualitativ hochwertiger Lebensmittel“, so Andreas Swoboda, Geschäftsführer der Bio Breadness und AöL-Vorstand.</p>
<p>Die AöL zeigt folgende Lösungsstrategien für eine mittelstandstaugliche Lebensmittelbranche auf:</p>
<ol>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Partizipativer Ansatz:</strong></span> Die Zusammenarbeit entlang der Lieferketten muss wirklichkeitsnah gestaltet werden, um KMU gezielt einzubinden und Verantwortung fair zu verteilen.</li>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Bürokratische Anpassungen für KMU:</strong></span> Die systematische Delegation der Haftung entlang der Kette von den starken, hinunter zu den schwächeren Unternehmen belastet die KMU enorm. Deshalb muss bei den Vorgaben, die von den Wirtschaftspartnern verlangt werden, zwischen mittelständischen und großen Konzernen unterschieden werden.</li>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Stärkung der Mittelstandstauglichkeit:</strong></span> Neue gesetzliche Regelungen sollten einer strengen Prüfung auf ihre Umsetzbarkeit in KMU unterzogen werden.</li>
<li><span style="color: #54ae31;"><strong>Langfristige Partnerschaften:</strong></span> Mittel- und langfristige Verträge entlang der Lieferkette können Planungssicherheit schaffen und zu innovativen Entwicklungen führen.</li>
</ol>
<p>Zur Rolle von KMU im Wirtschaftssystem hat die AöL ein umfassendes <a href="/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/">Positionspapier</a> erarbeitet.</p>
	</div>
</div>




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			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsfähige Lebensmittelsysteme brauchen heterogene Wirtschaftsstrukturen</title>
		<link>https://www.aoel.org/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/</link>
					<comments>https://www.aoel.org/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 16:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Positionspapier]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterentwicklung von Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Politik]]></category>
		<category><![CDATA[heterogene Wirtschaftsstrukturen]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftsfähig]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachhaltige Ernährung braucht resiliente Strukturen – und KMU sind dafür essentiell. Wie Heterogenität in der Lebensmittelwirtschaft Versorgungssicherheit und Stabilität garantiert, zeigt unser Positionspapier. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="fws_6a3bc1a630bfe"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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		<h2><strong>Die Rolle von KMU, Wirtschaft und Politik</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Autoren: Dr. Alexander Beck, Andreas Swoboda</strong></p>
<p>Ernährung ist ein primäres Bedürfnis der Menschen. Es ist zwangsläufig gekoppelt an Versorgungssicherheit. Es ist also wesentlich, zu jeder Zeit Zugang zu sicheren und nahrhaften Nahrungsmitteln zu haben, um die Ernährungsbedürfnisse für ein produktives und gesundes Leben zu decken.<sup> <a id="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]</a></sup></p>
<p>Folglich ist das Ernährungssystem als „systemrelevant“ einzustufen und bedeutet für uns: Es muss in der Lage sein, Störungen, wie beispielsweise Naturkatastrophen, Pandemien oder Wirtschaftskrisen und Kriegen zu widerstehen.</p>
<h3><strong>Versorgungssicherheit – Zukunftsfähigkeit – Nachhaltigkeit</strong></h3>
<p>„Nachhaltigkeit beschreibt eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen einzuschränken.</p>
<p>Das Konzept Resilienz hingegen beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Störungen zu absorbieren und dadurch seine Struktur und Funktion zu erhalten.</p>
<p>In der wissenschaftlichen Literatur werden die beiden Begriffe häufig miteinander in Verbindung gebracht. Resilienz wird hierbei als <strong>Voraussetzung </strong>für Nachhaltigkeit angesehen.“ <sup><a id="_ftnref2" href="#_ftnref2">[2]</a></sup></p>
<p>Neben der Tatsache, dass es auch 2024 nicht gelingt, alle Menschen weltweit ausreichend mit Nahrung zu versorgen, stehen auch die Versorgungssysteme in den reichen Ländern vor großen Herausforderungen. Auf der einen Seite sind es die ökologischen Probleme wie Biodiversitätsverluste, Klimawandel, Wasserknappheit, aber auch z.B. Probleme mit der Phosphatversorgung, die Ernten unsicher werden lassen und dringend nach einer Neuorientierung der agrarischen Systeme zu mehr ökologischer Effizienz einfordern. Auf der anderen Seite ist die Funktionalität der massiv vorangetriebenen Arbeitsteilung in der Lebensmittelbranche aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie und der jüngsten kriegerischen Auseinandersetzung in Frage gestellt worden. Unterbrochene Lieferketten oder Lieferausfälle aus ganzen Weltregionen führten zu Problemen mit Rohwarenversorgung oder Spezialzutaten. Die Verlässlichkeit und Resilienz globaler Lieferketten sind nicht gesichert und damit sind diese nicht nachhaltig.</p>
<h3><strong>Der Mittelstand (KMU) als Versorger</strong></h3>
<p>In den letzten Jahrzehnten ist es zu einer fortschreitenden Konzentration der Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft gekommen. Auf der Seite des Einzelhandels haben wir bereits eine oligopole Situation erreicht. Internationale Rohstoffströme in einigen Warengruppen befinden sich in der Hand weniger Unternehmen.</p>
<p>Die Stufe der Verarbeitung ist in unserem Land nach wie vor durch viele kleine und mittelständische Unternehmen geprägt, ganz ähnlich wie auch die Landwirtschaft. In Zahlen: 99,3 % aller Unternehmen in Deutschland sind kleine und mittlere Betriebe, es entfallen 49,3 % der Nettowertschöpfung auf KMU und 75 % der Lehrlinge, unsere nächste Generation, werden vom Mittelstand ausgebildet.</p>
<p>In anderen Ländern, auch der EU, sind die Strukturen bereits erheblich mehr konzentriert. Aber auch in Deutschland gibt es deutliche Entwicklungen zu mehr Konzentration in der Lebensmittelwirtschaft, d.h. immer mehr KMU fallen weg (z.B. Fleischereibetriebe <sup><a id="_ftnref3" href="#_ftnref3">[3]</a></sup>, Molkereien <sup><a id="_ftnref4" href="#_ftn4">[4]</a></sup>).</p>
<h3><strong>Vielfältige Systeme schaffen Resilienz und Versorgungssicherheit</strong></h3>
<p>Dieser Beitrag geht von der These aus, dass vielfältige Strukturen, also Heterogenität, insbesondere in unsicheren Zeiten der beste Garant für resiliente Versorgungssysteme und damit für die Sicherung der Ernährung sind. Das bedeutet wir brauchen neben den großen, oft global agierenden Wirtschaftsakteuren und die durch diese verantworteten Warenketten, nationale und regionale Strukturen als Ergänzung zur Stabilisierung der Versorgung – für die Fälle, dass internationale Warenketten in Kriegszeiten unter Druck geraten oder sich durch klimatische Veränderungen die Rohstoffverfügbarkeit substanziell ändern.</p>
<p>KMU sind langfristig orientiert und nachhaltig. Diese zeichnen sich durch ein spezifisches Fähigkeitsportfolio aus, dass diese klar von Industriebetrieben unterscheidet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-1527 alignright" src="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/heterogenewirtschaft_resilienz-300x240.png" sizes="(max-width: 391px) 100vw, 391px" srcset="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/heterogenewirtschaft_resilienz-300x240.png 300w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/heterogenewirtschaft_resilienz.png 616w" alt="" width="391" height="313" />Typische Schwerpunkte liegen bei der Flexibilität, Innovationskraft, der regionalen Verwurzelung und engen Kooperation mit der Urproduktion.</p>
<p>Die KMU haben traditionell in der Nah-, Regional- und Nationalversorgungen mit Lebensmitteln eine zentrale Rolle eingenommen. Sie waren und sind Mittler zwischen Urproduktion in der Region und deren Menschen. Und tragen damit komplementär zu den heute international organisierten Versorgungsstrukturen mit regionalen Versorgungsstrukturen zur Ernährungssicherung bei. Selbstverständlich muss erwähnt werden, dass regionale Produktion heute oft von internationalen Produktflüssen abhängig ist. Als Beispiel sei hier der Einsatz von Soja für Tierfutter genannt. Nichtsdestotrotz bestehen auch heute noch regional weitgehend autarke Versorgungsstrukturen. Wenn auch nur wenige, die zudem immer mehr unter Druck geraten.</p>
<p>Damit leistet der Lebensmittelmittelstand einen Beitrag zur Ernährungssicherung komplementär zu international aufgestellten und industriell geprägten Konzernstrukturen.</p>
<p>Da jedoch die Lebensmittel-KMU zunehmend unter Druck geraten und nun über Jahrzehnte ein Abbau dieser Strukturen zu beobachten ist, ist es dringend angezeigt, gemeinsam zu ermitteln und umzusetzen, was im Sinne der oben formulierten These notwendig ist, um die Heterogenität der Strukturen der Lebensmittelwirtschaft zu sichern, d.h. die weitere Erosion der KMU zu stoppen oder am besten umzudrehen.</p>
<h3><strong>Herausforderungen für den Mittelstand</strong></h3>
<p>Es ist dazu viel in den letzten Jahrzehnten publiziert worden und ohne Zweifel sind die Bestimmungsgründe für den Niedergang der Lebensmittel-KMU äußerst vielfältig.</p>
<p>Dieser Beitrag befasst sich mit der Rolle der regulatorischen Vorgaben und deren Umsetzung durch die Wirtschaftsakteure.</p>
<p>Die Anforderungen aus gesetzlichen Vorgaben, aber auch aus wirtschaftlichen Kontexten an die KMU sind in den letzten Jahrzehnten massiv gestiegen. Dazu gehören z.B. die rechtlichen Vorgaben zur Lebensmittelsicherheit, deren Dichte erheblich zugenommen hat. Die Umsetzung der Vorgaben verschärft die Situation für KMU insofern, dass die Akteure entlang der Kette von oben – Einzelhandel – nach unten – KMU – bis hin zum Erzeuger die Verantwortung delegieren.</p>
<p>Das ist besonders kritisch, weil in den meisten EU-Ländern – und gerade in Mitteleuropa – die Lebensmittelwirtschaft durch ein starkes Machtgefälle gekennzeichnet ist. Wenige sehr große Unternehmen beherrschen den Einzelhandel. In vielen Märkten, wie z.B. in Deutschland, sind deren Zulieferer jedoch eher mittelständische Unternehmen. Typischerweise wird dann die Verantwortung für die Rechtseinhaltung oder Datenbeschaffung in der Kette an die LM-KMU-Zulieferer delegiert. Diesen bleibt dann nichts anderes, als zu versuchen, die Rohstoffseite, also die Landwirtschaft, mit in die Haftung zu nehmen. Das funktioniert jedoch nur begrenzt, weil Landwirte nach § 1 HGB keine Kaufleute sind.</p>
<p>Die Entwicklung der Herausforderungen setzt sich fort in den Anforderungen aus der Wirtschaft selbst, z.B. wie Net Zero, oder NutriScore. Dazu kommt eine Reihe von Gesetzen, deren Strebrichtung durchaus unterstützenswert ist, die jedoch in bürokratischer Überlastung gerade für KMU enden.</p>
<p>Beispielhaft sei die Lieferkettengesetzgebung erwähnt, die Entwaldungsverordnung, die Nachhaltigkeitsberichterstattung (Non-Financial Reporting Directive in Verbindung mit den Vorgaben zur Taxonomie), Verpackungsverordnung, die Richtlinien zum unlauteren Wettbewerb und für Nachhaltigkeitsaussagen (Green Claims), aber auch z.B. die Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung usw. Die Absicht dieser Gesetzgebungen ist erkennbar und nachvollziehbar, in der Praxis jedoch nicht für die KMU-Akteure und deren Wirtschaftsstruktur zu realisieren.</p>
<p>Während die Rechtsabteilungen von großen Konzernen die Anforderungen erfolgreich bewältigt werden können, werden die Mehrzahl der Kleinunternehmen sowie die meisten der Mittelständler massiv überfordert und damit benachteiligt.</p>
<p>In der Praxis zeigt sich, dass die Wirtschaftsakteure die Situation selbst verkomplizieren, indem z.B. jedes Einzelhandelsunternehmen für die rechtlichen Vorgaben eigenständige Abfrage- und Bestätigungssysteme etabliert, die oft noch weitergehende Anforderungen transportieren. Deren Bearbeitung und Sicherung wird von den Vorlieferanten, sprich KMU, als Voraussetzung zur Lieferung eingefordert. Das heißt im ungünstigsten Fall hat das mittelständische Unternehmen dieselben Abfragekontexte (z.B. zu einer rechtlichen Anforderung) in verschiedensten Varianten auszufüllen und zu bestätigen. Das endet in einer strukturellen Überforderung der KMU. Diese ist oft nicht sachgerecht und verschiebt den unternehmerischen Fokus weg von der Ware und Qualität hin zu Bürokratie.</p>
<h3><strong>Lösungsstrategien für eine mittelstandstaugliche Lebensmittelbranche</strong></h3>
<ol>
<li>Gerade wenn es um die Sicherung und Informationen entlang von Lieferketten geht, wäre es sinnvoll, einen <strong>partizipativen Ansatz</strong> entlang der Kette zu wählen, anstatt auf Top-Down-Delegation zu setzen. Das ist wirklichkeitsnäher und nimmt alle Beteiligten in die Verantwortung und ist somit eine Chance den Prozess praxistauglich zu gestalten.</li>
<li>Die systematische Delegation der Haftung entlang der Kette von den starken, hinunter zu den immer schwächeren Unternehmen muss gestoppt werden. Das zerstört die KMU. Die Vorgaben, die von den Wirtschaftspartnern verlangt werden, müssen unterscheiden zwischen mittelständischen Strukturen und Großindustrie/Konzernen.</li>
<li>Für gesetzlich vorgegebene Datenerfassungen entlang der Lebensmittelkette sollten möglichst einheitliche Erfassungssysteme etabliert werden. Schlicht um eine Steigerung des Aufwandes für dasselbe Informationsset (CSRD, LFSG…) zu vermeiden.</li>
<li>Die Sicherung des Mittelstandes könnte und sollte auch von den Akteuren der Lebensmittelwirtschaft selbst vorangetrieben werden. Dazu müssen Strategien der Vergangenheit überdacht und neu justiert werden. Zunächst mal ist es wichtig, die Idee einer vielfältigen Lieferstruktur als strategisches Ziel aller Wirtschaftsakteure zu etablieren. Letztendlich ist dies die Grundlage einer funktionalen Marktwirtschaft. Gerade der Einzelhandel muss das wollen.</li>
<li>In der Zusammenarbeit in der Kette müssen mittel- und langfristige Vereinbarungen angestrebt werden, um die nötige Planungssicherheit und damit innovative Entwicklungen zu ermöglichen, wie z.B. um Bio-Märkte aufzubauen. Und Landwirte zu unterstützen den in dreijährigen riskanten Umstellungsprozess einzusteigen.</li>
</ol>
<p>Für den Gesetzgeber auf europäischer und nationaler Ebene, ist es notwendig, dass dieser <strong>tatsächlich</strong> heterogene Wirtschaftsstrukturen strategisch forciert. Dazu gehören</p>
<ol>
<li>Ernsthafte Überprüfung jeglicher bestehenden und neuen relevanten rechtlichen Vorgaben auf Mittelstandstauglichkeit mit dem Ziel zu prüfen, ob diese mit verhältnismäßigem Aufwand von KMU überhaupt umgesetzt werden können.</li>
<li>Konsequente Reduktion der Komplexität aller gesetzlichen Regeln. Die Gesetze dürfen nicht zu einer Geheimwissenschaft werden, sondern müssen klar und verständlich für die Bürger und Wirtschaftsakteure sein. Was nicht verstanden wird, kann nicht eingehalten werden.</li>
<li>Fokussierung der Rechtssetzung auf die Stärkung der betrieblichen Verantwortung anstatt durch immer mehr entmündigenden Detailregeln, flankiert von aufgeblähten Dokumentationen, Verantwortung zu zerstören.</li>
<li>Konsequente Anwendung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes bei jeglicher der Rechtsimplementierung.</li>
</ol>
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />
<table class="fussnoten">
<tbody>
<tr>
<td class="reference"><a id="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a></td>
<td class="content"><a href="https://static.un.org/waterforlifedecade/food_security.shtml" target="_blank" rel="noopener"> https://static.un.org/waterforlifedecade/food_security.shtml </a></td>
</tr>
<tr>
<td class="reference"><a id="_ftn2" href="#_ftnref2">[2]</a></td>
<td class="content"><a href="https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/resiliente-ernaehrungssysteme/" target="_blank" rel="noopener"> https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/grundlagen/resiliente-ernaehrungssysteme/ </a></td>
</tr>
<tr>
<td class="reference"><a id="_ftn3" href="#_ftnref3">[3]</a></td>
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<td class="reference"><a id="_ftn4" href="#_ftnref4">[4]</a></td>
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		<title>Ernährungssystem transformieren? Nur mit KMUs!</title>
		<link>https://www.aoel.org/ernaehrungssystem-transformieren-nur-mit-kmus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 15:22:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gemeinsame Perspektive für die Landwirtschaft und Ernährung in Europa soll der veröffentlichte Ergebnisbericht des europäischen Strategiedialogs Landwirtschaft bringen. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL zum europäischen Strategiedialog Landwirtschaft</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 05.09.2024. Eine gemeinsame Perspektive für die Landwirtschaft und Ernährung in Europa soll der veröffentlichte Ergebnisbericht des europäischen Strategiedialogs Landwirtschaft bringen. Planetare Krisen zu verhindern und ökologisch nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu schaffen, sind im Bericht als übergeordnete Ziele festgeschrieben. Welch entscheidende Rolle neben der Land- auch die Ernährungswirtschaft dabei spielt und welche konkreten Ziele es hier abzustecken gilt, lässt der Dialog offen.  </strong></p>
<p>„Dass die 29 Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter aus Sektor, Zivilgesellschaft und Wissenschaft anerkannt haben, dass es nachhaltige Ernährungssysteme im Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und Soziales braucht und dass entschiedenes Handeln zur Umsetzung gefragt ist, ist absolut anzuerkennen“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL. „Offen bleibt im Ergebnisbericht jedoch, welche Rolle dabei Verarbeitung und Handel von Lebensmitteln spielen. Denn ohne resiliente Unternehmen, die mutig die nötige Transformation in Richtung nachhaltigere Ernährungssysteme vorantreiben, kann der Wandel nicht gelingen.“</p>
<p>Ökologisch orientierte, moderne Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller garantieren die Abnahme landwirtschaftlicher Rohwaren und die Transformation in vielfältige Produkte. Sie fördern durch den Umgang mit unterschiedlichen Qualitäten in der Verarbeitung Biodiversität und sichern durch schonendes Verarbeiten eine gesundheitsförderliche Ernährung mit Produkten ohne lange Zutatenlisten, so der Verband. Zudem dokumentieren sie die Nachhaltigkeitsleistungen der gesamten Wertschöpfung, kommunizieren diese an Produkt und innerhalb der Ernährungsumgebung und haben so das Potenzial, zu einer bewussten Ernährungsentscheidung beizutragen.</p>
<p>„Um diese Leistungen langfristig zu sichern, braucht es jedoch Regularien und Marktdynamiken, die kleine und mittelständische Verarbeitungsstrukturen unterstützt und diese nicht überfordert. Zukunftsfähige Ernährungssysteme brauchen resiliente Unternehmen, die handlungsfähig sind und bleiben“, so Baumann.</p>
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		<title>Ökologische Lebensmittelverarbeitung als Impulsgeber</title>
		<link>https://www.aoel.org/oekologische-lebensmittelverarbeitung-als-impulsgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 16:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Landbau]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[marktpolitisch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ökologische Lebensmittelverarbeitung mit ihren mittelständischen Strukturen leistet Enormes. Erlebbar wird dies in den Unternehmen selbst, wie der Besuch von Ernährungsminister Cem Özdemir bei Huober Brezel/Erdmannhauser/Bio Gourmet zeigte.   ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL im Gespräch mit Cem Özdemir bei Huober Brezel und Co</h2>
<p><strong>Erdmannhausen, 08.07.2024. Als Innovationsmotor der deutschen und europäischen Wirtschaft leistet die ökologische Lebensmittelverarbeitung mit ihren mittelständischen Strukturen Enormes. Sie fördert nicht nur Biodiversität vom Acker bis zum Teller, veredelt ökologische Rohware zu hochwertigen Bio-Lebensmitteln und stützt Fairness entlang der Wertschöpfungskette. Ihre Unternehmen sind zudem wichtige Arbeitgeber in den Regionen und gestalten nachhaltige Unternehmenskulturen der Zukunft. Sicht- und erlebbar wird dies in den Unternehmen selbst, wie der Besuch von Ernährungsminister Cem Özdemir bei der Firmengemeinschaft Huober Brezel/ Erdmannhauser/ Bio Gourmet zusammen mit der AöL zeigte.   </strong></p>
<p>„Verarbeitungsunternehmen haben eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Weiterentwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft &#8211; das gilt besonders für Bio-Unternehmen. Sie bieten attraktive Arbeitsplätze auch in ländlichen Strukturen, sie sind wichtige Partner für Bäuerinnen und Bauern, und sie befördern Biodiversität. Damit tragen sie elementar dazu bei, den Ökolandbau zu stärken. Dies ist nicht selbstverständlich und in einem sich im Wandel befindenden Bio-Markt teils herausfordernd. Deswegen schließt unsere Bio-Strategie explizit die Lebensmittelwirtschaft ein“, so Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.</p>
<p>„Unsere Firmengeschichte zeigt, dass eine Transformation im Bestehenden gelingen kann. Unser Unternehmen wurde 30 Jahre konventionell geführt und erlebte ab 1982 eine schrittweise Umstellung hinzu einem hundertprozentigen Bio-Betrieb. Die Verwandlung brachte auch die Erkenntnis mit sich, dass die Industriemaschinen nicht bestimmen dürfen, was auf unseren Äckern steht“, so Geschäftsführer Arlend Huober.</p>
<p>„Die Krisen unserer Zeit fordern eine resiliente Grundnahrung aus heimischem Anbau. Mit dem ErdmannHAUSER-Getreideaufschluss, sind wir in der Lage heimisches Getreide (Dinkel, Gerste, Hafer, Hartweizen und Buchweizen) so aufzubereiten, dass es dem Reis und der modernen Küche in nichts nachsteht. Gleichzeitig stärken wir durch regionale Wirtschaftsbeziehungen die Krisen-Resilienz unserer Nahrungsmittelherstellung“, so Geschäftsführer Johannes Huober.</p>
<p>„Ökologisch ausgerichtete Lebensmittelunternehmen gestalten unsere Ernährung von heute und von morgen. Es ist wichtig, dass die Mittelstandstauglichkeit dieser Unternehmen gewahrt bleibt, um auch künftig resilient aufgestellt zu sein“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL.</p>
<p>„Umfassende Regelungsregimes und oligopole Marktstrukturen sind dort nicht förderlich. Was wir brauchen, ist eine vielfältige Unternehmenslandschaft und Fairness entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein kooperatives Miteinander für echte, nachhaltige Transformation unserer Ernährungswirtschaft – das ist es, was uns in die Zukunft führt und was politisch unterstützt werden sollte“, so Anne Mutter, AöL-Vorständin und CEO der Holle Baby Food AG.</p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignleft wp-image-2786 size-full" src="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2.jpg" alt="" width="1999" height="1365" srcset="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2.jpg 1999w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-300x205.jpg 300w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-1024x699.jpg 1024w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-768x524.jpg 768w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-474x324.jpg 474w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/Houber-39-2-1536x1049.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1999px) 100vw, 1999px" /></strong></p>
<p><strong>Auf dem Foto v.l.n.r.:</strong></p>
<p>Johanna Böll (BMEL), Anne Mutter (Holle Baby Food), Heiko Firesch (Huober Brezel), Önder Kilinc (Huober Brezel), Arlend Huober (Huober Brezel), Cem Özdemir (BMEL), Oliver Schumacher (Bio Gourmet), Claudine Bonnefoit-Jahn (Erdmannhauser), Johannes Huober (Erdmannhauser), Liane Maxion (Naturata), Anne Baumann (AöL), Alexander Bauer (Purvegan).</p>
<p>Bildquelle und Copyright: Stefan Haffke, BMEL</p>
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		<title>Informationen für resiliente, stabile Unternehmen</title>
		<link>https://www.aoel.org/informationen-fuer-resiliente-stabile-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 19:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichten]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<p class="wp-block-paragraph" style="text-align: justify;">In der Erfahrungsaustauschgruppe der AöL zur wirtschaftlichen Situation geht es vor allem darum, sich mit Themen rund um eine wirtschaftliche Schieflage im Unternehmen, möglicherweise sogar über das Thema (drohende) Insolvenz auszutauschen. Aufgrund multipler Krisen der letzten Jahre haben viele Bio-Unternehmen mit diversen Herausforderungen zu kämpfen. Hier ein Frühwarnsystem durch Austausch zu entwickeln, ist Ziel dieser Arbeitsgruppe. Ein erstes Infopapier steht dazu hier zur Verfügung.</p>
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