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	<title>Wirtschaftlichkeit &#8211; AöL e.V.</title>
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	<description>Die Öko Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller</description>
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		<title>Krisenfeste Lebensmittelwirtschaft sichern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 10:34:29 +0000</pubDate>
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		<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Lebensmittelverarbeitung und mittelständische Wirtschaftsstrukturen als langfristige Antwort auf Kriege und Krisen</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 24. März 2026. Die Folgen des Irankrieges werden bald nicht nur an der Tankstelle, sondern auch in den Lebensmittelgeschäften zu spüren sein. Höhere Kosten für Energie, Dünger und Transport werden an die Menschen in Europa weitergegeben. In der Folge ist mit steigenden Lebensmittelpreisen zu rechnen. Die anlässlich der erhöhten Spritpreise gebildete Taskforce der Bundesregierung möchte sich nun die Kosten für Lebensmittel vornehmen und über Gegenmaßnahmen beraten. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) begrüßt dies und fordert zugleich: Kurzfristige Gegenmaßnahmen allein reichen nicht. Was gebraucht wird, ist eine strukturelle Antwort. </strong></p>
<p>„Ökologisch ausgerichtete Unternehmen setzen auf erneuerbare Energien, beziehen wenn möglich regionale Rohwaren oder solche aus stabilen Lieferbeziehungen und setzen keine chemisch-synthetischen Düngemittel und Pestizide ein. Sie sind damit deutlich unabhängiger von fossilen Energiequellen. Das macht sie weniger anfällig für globale Versorgungskreise mit Öl und Gas“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL. „Dennoch müssen auch diese Unternehmen in vielen globalen Abhängigkeiten und einem nicht resilienten Wirtschaftssystem agieren.“ </p>
<p>Unser Ernährungssystem wird immer stärker in der Lage sein müssen, Störungen wie Naturkatastrophen, Pandemien, Wirtschaftskrisen oder Kriegen zu widerstehen, so die AöL. Unterbrochene Lieferketten oder Produktionsausfälle für Rohstoffe und Energieträger in diversen Weltregionen führten bereits in der Vergangenheit zu Problemen mit Rohwarenversorgung, Spezialzutaten oder explodierenden Energiekosten. Die Verlässlichkeit und Resilienz globaler Lieferketten sind heute nicht mehr gesichert und damit sind diese nicht nachhaltig und resilient. So kann die Versorgung der Menschen mittelfristig nicht gesichert werden.</p>
<p>Bio-Lebensmittelverarbeiterinnen und -verarbeiter leisten bereits heute, was die Politik für morgen einfordert: Sie sichern Rohstoffversorgung aus heimischem Anbau, stärken ländliche Wirtschaftsräume und gestalten nachhaltige Unternehmenskulturen. Diese Strukturen verdienen aktive politische Unterstützung, unter anderem durch eine funktionale Kartellaufsicht.</p>
<p>Es braucht am Markt neben den großen, oft global agierenden Wirtschaftsakteuren, relevante nationale und regionale Strukturen als Ergänzung zur Stabilisierung der Versorgung – für die Fälle, dass internationale Warenketten in Kriegszeiten unter Druck geraten oder sich durch klimatische Veränderungen die Rohstoffverfügbarkeit substanziell verändert. Vielfältige Strukturen, die Bekämpfung der Klimakrise und die Entkoppelung von ökonomisch volatilen und riskanten Märkten für fossile Energien sind der beste Garant für die Sicherung der Ernährung.</p>
<p>Mehr dazu im AöL Positionspapier: <a href="https://www.aoel.org/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/">Zukunftsfähige Lebensmittelsysteme brauchen heterogene Wirtschaftsstrukturen – AöL e.V.</a></p>
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		<title>Kreativ und mutig in einem bewegten Umfeld</title>
		<link>https://www.aoel.org/kreativ-und-mutig-in-einem-bewegten-umfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 14:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Biofach]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Planetary Health]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie kann sich Bio und Nachhaltigkeit in einem dynamischen Marktumfeld behaupten und weiterentwickeln? Und wie lassen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gemeinsam stärken? Diese und weitere Fragen standen im Fokus des Auftritts der AöL auf der BIOFACH 2026.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Herstellerinnen und -Hersteller zeigen auf der BIOFACH 2026 ihre Kompetenz und bewegen Zukunftsfragen</h2>
<p><strong>Bad Brückenau/Nürnberg, 18. Februar 2026. Wie kann sich Bio und Nachhaltigkeit in einem dynamischen Marktumfeld behaupten und weiterentwickeln? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es für eine zukunftsfähige ökologische Lebensmittelwirtschaft? Und wie lassen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gemeinsam stärken? Diese und weitere Fragen standen im Fokus des Auftritts der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) auf der BIOFACH 2026.</strong></p>
<p>220 Bio-Akteurinnen und -Akteure aus ganz Europa leiteten die Biofach auf der Organic Reception erfolgreich ein, einem Netzwerkabend der europäischen Verbände <a href="https://www.aoel.org/">AöL</a>, <a href="https://opta-eu.org/">OPTA Europe</a>, <a href="https://jemyeko.com/">Pize</a>, <a href="https://www.bionederland.nl/">BioNederland</a> und <a href="https://asobio.org/">AsoBio</a>, und diskutierten unter dem Motto „Greener Together“ die Weiterentwicklung des europäischen Bio-Markts.</p>
<p>Der Präsident von OPTA Europe, Stefan Hipp, begrüßte die 220 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der ganzen Welt und betonte deren Beitrag für zukunftsfähige Ernährungssysteme. Jan Groen, Vorsitzender von BioNederland, forderte die anwesenden PolitikerInnen auf, für rechtliche Strukturen zu sorgen, die das Ziel von 25 Prozent Bio bis 2030 in der EU ermöglichen. Vertreterinnen und Vertreter der Kommission und aus niederländischen und deutschen Ministerien richteten Grußworte an die UnternehmerInnen.</p>
<p>Auf Podien und in Austauschrunden brachten sich zahlreiche Herstellerinnen und -Hersteller aus den AöL-Reihen im weiteren Messeverlauf in zentrale Gespräche ein. In der Diskussion stand unter anderem die Rolle gemeinsamer Klimaziele in der Wertschöpfungskette, die Abgrenzung und Positionierung von Bio im Spannungsfeld agroökologischer Ansätze, die Entwicklung des ökologischen Unternehmertums sowie eine rechtssichere Umweltkommunikation.</p>
<p>„Der Strukturwandel im Bereich der Lebensmittelwirtschaft, ein falsch verstandener vorsorgender Verbraucherschutz, verbunden mit bürokratischen Lasten, bewegen unsere Unternehmen aktuell. Die Biofach bot dafür eine Bühne, um branchenintern, aber auch mit politischen Akteurinnen und Akteuren diese Fragen zu diskutieren“, so Anne Baumann, Geschäftsführerin und Vorständin der AöL. „Daneben zeigte der Auftritt der Verarbeitungsunternehmen auf der Messe in Nürnberg vor allem eins: Innovationskraft, Netzwerkkompetenz, Fähigkeit zur Markterschließung in Verbindung mit Werten und unternehmerischem Pragmatismus.“</p>
<p>Die AöL zieht insgesamt ein positives Messefazit. Die Arbeitsgemeinschaft plant, sich in den Diskurs um die Weiterentwicklung der Messe verstärkt einzubringen.</p>
<p><strong>Details zu den Podien der AöL sind hier nachzulesen: </strong></p>
<p><a href="https://dok.aoel.org/beitraege/aoel_biofach2026_messebericht.pdf"><strong>AöL Biofach Messebericht</strong></a></p>
<p>Foto Credit: Nürnberg Messe | BIOFACH</p>
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