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		<title>AöL UnternehmerInnentag &#8211; Resilientes Wirtschaften durch kooperatives Handeln</title>
		<link>https://www.aoel.org/unternehmerinnentag-resilientes-wirtschaften-durch-kooperatives-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabell Gerr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der UnternehmerInnentag der AöL im Museum im Kulturspeicher in Würzburg.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">Resilientes Wirtschaften durch kooperatives Handeln</h2>
<h3>AöL veranstaltet ersten UnternehmerInnentag</h3>
<p><strong>Bad Brückenau, 24. Juni 2026. Steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und wachsender Wettbewerbsdruck stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der UnternehmerInnentag der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) im Museum im Kulturspeicher in Würzburg. Führende Unternehmerinnen und Unternehmer der ökologischen Lebensmittelherstellung diskutierten über Erfolgsstrategien, Innovationskraft und verantwortungsvolle Unternehmensführung – und gaben praxisnahe Impulse für die Zukunft der Branche.</strong></p>
<p>So machte Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender von Frosta, deutlich, welche Bedeutung Transparenz für den Unternehmenserfolg hat: „Wir hätten heute keine Zukunft gehabt, wenn wir diesen Weg rund um das Frosta Reinheitsgebot nicht gegangen wären.“ Barbara Scheitz, Geschäftsführerin der Andechser Molkerei Scheitz, hob die Bedeutung von Langfristigkeit und Vernetzung hervor und die Tatsache, als Unternehmen den Entwicklungen immer einen Schritt voraus zu sein: „Erfolg hat drei Buchstaben: Tun.“ Dazu ist die Erkenntnis, dass Veränderung Teil des unternehmerischen Prozesses ist, gepaart mit der Unverwechselbarkeit von Unternehmen, ein wichtiger Faktor. „Wer seine Einzigartigkeit kennt und lebt, muss nichts fürchten,“ so Andreas Wenning, Geschäftsführer der Minderleinsmühle.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmensalltag. Friedemann Wecker, Geschäftsführender Gesellschafter von Bauck, berichtete über die Erfahrungen seines Unternehmens: „Technologie dient den Menschen und ersetzt sie nicht.“ Ziel sei es, Qualität zu steigern sowie durch Standardisierung und Prozessoptimierung Effizienzgewinne zu erzielen. Manuela Raidl-Zeller, Geschäftsführerin von Sonnentor, unterstrich die Bedeutung eigener Kompetenzen, unternehmerischer Eigenverantwortung und Teamgeist: „Unsere komplette Markenentwicklung liegt in der eigenen Hand. Menschen wollen zu uns kommen, das positive Teamgefühl strahlt über die Unternehmensgrenzen hinaus.“</p>
<p>Auch soziale Verantwortung und Unternehmenskultur standen im Mittelpunkt der Impulse. Björn Wiese, Geschäftsführer der Privatbäckerei Wiese, schilderte die Bedeutung einer kompetenzorientierten Ausbildung: „Wir bringen Menschen auf den Weg – selbst, wenn sie danach woanders in der Gesellschaft arbeiten.“ Sabine Kuschka, Leiterin Lean-Management bei Neumarkter Lammsbräu, hob die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur und die Überprüfung der internen Prozesse für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hervor. Anna-Katharina Jostock, Head of Sales und Marketing bei InnFood Organic, plädierte für Entschlossenheit in Zeiten des Wandels: „Harte Entscheidungen schnell treffen – dann tut es weniger weh.“</p>
<p>Für die AöL zeigt der UnternehmerInnentag, wie viel Innovationskraft und Gestaltungswille in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft steckt. „In der Bio-Herstellerszene steckt enorme Kraft“, sagt Anne Baumann, Geschäftsführende Vorständin der AöL. „Wenn Unternehmerinnen und Unternehmer offen teilen, was sie bewegt und was sie erfolgreich macht, entstehen Ideen, die weit über einen einzelnen Veranstaltungstag hinauswirken. Hier entstehen Resilienz und Zukunftsmut durch Kooperationen.“ Der UnternehmerInnentag soll der Auftakt gewesen sein für ähnliche Formate und wurde mitsamt der Location in Würzburg sehr gut angenommen, so der Verband.</p>
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		<item>
		<title>Klima wird zum bedeutenden Risikofaktor für die Lebensmittelwirtschaft</title>
		<link>https://www.aoel.org/klima-wird-zum-bedeutenden-risikofaktor-fuer-die-lebensmittelwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:09:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Klimawandel wird heute zum unternehmerischen Risikofaktor Nummer 1 in der Lebensmittelbranche und zur größten Bedrohung für unsere Ernährungssicherheit. Die AöL plädiert für einen Austausch zwischen Ernährungswirtschaft und Politik. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL fordert eine gesamtgesellschaftliche Strategie zum Klimarisikomanagement</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 09. Juni 2026. Der Klimawandel wird heute zum unternehmerischen Risikofaktor Nummer 1 in der Lebensmittelbranche und zur größten Bedrohung für unsere Ernährungssicherheit. Das aktuelle </strong><a href="https://www.gesunde-erde.net/media/factsheet_ernaehrungssicherheit_2026.pdf"><strong>Factsheet von Martin Häusling MdEP</strong></a><strong> zeigt: Wir brauchen jetzt „Anpassung statt Intensivierung“. Ernteausfälle, Dürreperioden und sinkende Nährstoffgehalte in Grundnahrungsmitteln machen Klimaänderungen zum großen Marktrisiko. Notwendige Maßnahmen müssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette angegangen werden. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) plädiert für einen Austausch zwischen Ernährungswirtschaft und Politik, um gemeinsam ins Handeln zu kommen. </strong></p>
<p>„Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse stellt sich für die meisten unserer Mitgliedsunternehmen ‚Klima‘ als Hauptrisikofaktor heraus“, so Pia Kissinger, Koordinatorin der Arbeitsgruppe Net Zero in der AöL. Die Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten ökologischer Lebensmittelverarbeitungsunternehmen fordern daher von der Bundesregierung und der EU-Kommission eine wertschöpfungskettenübergreifende Strategie, um das Risiko „Klima“ in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die Auswirkungen des Klimawandels sind mittlerweile spürbar. Massive Ernteausfälle in Kaffee- und Kakao-Anbaugebieten und damit verbundene Preisexplosionen am Regal sind nur Vorboten eines Wandels, der zunehmend weniger abstrakt wird. Aber auch die europäischen Produzentinnen und Produzenten geraten durch klimawandelbedingte Dürreperioden, Starkregen und Schädlingsbefall unter Druck. Neben akuten Ernteausfällen durch Starkregenereignisse machen sich auch langfristige Effekte wie sinkende Protein- und Mineralstoffgehalte bemerkbar, verursacht durch steigende CO<sub>2</sub><strong>&#8211;</strong>Werte. So lagern für die Welternährung existentielle Getreidepflanzen wie Reis oder Weizen bei steigendem CO<sub>2</sub><strong>&#8211;</strong>Gehalt weniger Eisen und Zink an<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. Ohne Anpassungsmaßnahmen steht die Ernährungssicherheit auf dem Spiel.</p>
<p>„Viele unserer Mitglieder sind angetreten, um ökonomische, ökologische und soziale Aspekte im Unternehmertum zusammenzuführen. Sie sind in engem Austausch mit ihren Lieferantinnen und Lieferanten, beraten und unterstützen diese bei der Umsetzung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen“, so Pia Kissinger. Ergebnisse der Klimarisikoszenarien der Mitgliedsunternehmen zeigen jedoch massiven Anpassungsbedarf. Dieser lässt sich aus den schrumpfenden Margen, die aus globalen Krisen und fortschreitenden Konzentrationsprozessen resultieren, nicht finanzieren.</p>
<p>„Neben sich kurz- bis mittelfristig amortisierenden Maßnahmen, wie lokale Energiegewinnung in der nachgelagerten Kette, sind insbesondere langfristige Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz der tiefen Lieferkette nicht allein aus der Erzeugung und Verarbeitung zu finanzieren“, so Gisbert Braun, Klimaexperte bei Martin Bauer und Sprecher der Arbeitsgruppe Net Zero. „Es braucht finanziellen Spielraum, um strategische Entscheidungen umzusetzen.“</p>
<p>Die AöL-Nachhaltigkeitsexpertinnen und -Experten fordern daher einen Round-Table der Lebensmittelwirtschaft zur strategischen Finanzierung notwendiger Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen zur Eindämmung von Risiken des Klimawandels und zum Erhalt der Ernährungssicherheit.</p>
<p>„Es liegt in der Verantwortung von Politik und Ernährungswirtschaft Risiken zu minimieren und eine Strategie zu entwickeln, wie die Menschen in Deutschland, aber auch weltweit zukünftig ernährt werden sollen“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung nationale Netzwerke bei der AöL. „Die Mitgliedsunternehmen der AöL stellen sich ihrer Verantwortung.“</p>
<p>Mehr dazu im AöL-Positionspapier: <a href="https://www.aoel.org/klima-wird-zum-bedeutenden-risikofaktor-fuer-die-lebensmittelwirtschaft-position/">Finanzierung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel</a></p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> <a href="https://cordis.europa.eu/article/id/36595-trending-science-more-co2-also-means-less-nutritious-food/de">Wissenschaft im Trend: Mehr CO<sub>2</sub> verursacht nährstoffärmere Nahrungsmittel | Nachrichten | CORDIS | Europäische Kommission</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Krisenfeste Lebensmittelwirtschaft sichern</title>
		<link>https://www.aoel.org/krisenfeste-lebensmittelwirtschaft-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 10:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Folgen des Irankrieges werden bald nicht nur an der Tankstelle, sondern auch in den Lebensmittelgeschäften zu spüren sein. Höhere Kosten für Energie, Dünger und Transport werden an die Menschen in Europa weitergegeben. In der Folge ist mit steigenden Lebensmittelpreisen zu rechnen. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Lebensmittelverarbeitung und mittelständische Wirtschaftsstrukturen als langfristige Antwort auf Kriege und Krisen</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 24. März 2026. Die Folgen des Irankrieges werden bald nicht nur an der Tankstelle, sondern auch in den Lebensmittelgeschäften zu spüren sein. Höhere Kosten für Energie, Dünger und Transport werden an die Menschen in Europa weitergegeben. In der Folge ist mit steigenden Lebensmittelpreisen zu rechnen. Die anlässlich der erhöhten Spritpreise gebildete Taskforce der Bundesregierung möchte sich nun die Kosten für Lebensmittel vornehmen und über Gegenmaßnahmen beraten. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) begrüßt dies und fordert zugleich: Kurzfristige Gegenmaßnahmen allein reichen nicht. Was gebraucht wird, ist eine strukturelle Antwort. </strong></p>
<p>„Ökologisch ausgerichtete Unternehmen setzen auf erneuerbare Energien, beziehen wenn möglich regionale Rohwaren oder solche aus stabilen Lieferbeziehungen und setzen keine chemisch-synthetischen Düngemittel und Pestizide ein. Sie sind damit deutlich unabhängiger von fossilen Energiequellen. Das macht sie weniger anfällig für globale Versorgungskreise mit Öl und Gas“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL. „Dennoch müssen auch diese Unternehmen in vielen globalen Abhängigkeiten und einem nicht resilienten Wirtschaftssystem agieren.“ </p>
<p>Unser Ernährungssystem wird immer stärker in der Lage sein müssen, Störungen wie Naturkatastrophen, Pandemien, Wirtschaftskrisen oder Kriegen zu widerstehen, so die AöL. Unterbrochene Lieferketten oder Produktionsausfälle für Rohstoffe und Energieträger in diversen Weltregionen führten bereits in der Vergangenheit zu Problemen mit Rohwarenversorgung, Spezialzutaten oder explodierenden Energiekosten. Die Verlässlichkeit und Resilienz globaler Lieferketten sind heute nicht mehr gesichert und damit sind diese nicht nachhaltig und resilient. So kann die Versorgung der Menschen mittelfristig nicht gesichert werden.</p>
<p>Bio-Lebensmittelverarbeiterinnen und -verarbeiter leisten bereits heute, was die Politik für morgen einfordert: Sie sichern Rohstoffversorgung aus heimischem Anbau, stärken ländliche Wirtschaftsräume und gestalten nachhaltige Unternehmenskulturen. Diese Strukturen verdienen aktive politische Unterstützung, unter anderem durch eine funktionale Kartellaufsicht.</p>
<p>Es braucht am Markt neben den großen, oft global agierenden Wirtschaftsakteuren, relevante nationale und regionale Strukturen als Ergänzung zur Stabilisierung der Versorgung – für die Fälle, dass internationale Warenketten in Kriegszeiten unter Druck geraten oder sich durch klimatische Veränderungen die Rohstoffverfügbarkeit substanziell verändert. Vielfältige Strukturen, die Bekämpfung der Klimakrise und die Entkoppelung von ökonomisch volatilen und riskanten Märkten für fossile Energien sind der beste Garant für die Sicherung der Ernährung.</p>
<p>Mehr dazu im AöL Positionspapier: <a href="https://www.aoel.org/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/">Zukunftsfähige Lebensmittelsysteme brauchen heterogene Wirtschaftsstrukturen – AöL e.V.</a></p>
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		<title>AöL und die Zukunft</title>
		<link>https://www.aoel.org/aoel-und-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 21:35:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thesenpapier]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterentwicklung von Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbystruktur]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaftspolitisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AöL gestaltet die Zukunft von Bio – durch echte Partnerschaften, politische Interessenvertretung und das Bündeln marktrelevanter Themen auf europäischer und deutscher Ebene.]]></description>
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		<h2><span style="color: #54ae31;">Weiterentwicklung der Lobbystrukturen und marktrelevanten Fragen</span></h2>
<p>Die AöL ist ein europäisch ausgerichteter Verband. Dessen Mitglieder beschaffen überwiegend Rohwaren in Europa und verkaufen ihre Produkte prioritär auf den europäischen Märkten.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen ist fokussiert auf Fragen rund um die Weiterentwicklung von Bio-Wertschöpfungsketten und Märkten sowie auf nachhaltige zukunftsorientierte Unternehmensführung. Der Verband dient den übergeordneten Zielen der Arbeitsgemeinschaft und seine inhaltliche Arbeit orientiert sich an den Notwendigkeiten der Mitgliedsunternehmen.</p>
<p>Für die Fokussierung auf die Themen und deren Vertretung in Öffentlichkeit und gegenüber der Politik nutzt die AöL neben der eigenen Kompetenz in ihren Kernthemen wechselnde, themenbezogene Partnerschaften, z.B. mit anderen Verbänden und Netzwerken.</p>
<ol>
<li>
<h3>Politische Vertretung</h3>
</li>
</ol>
<p>Die AöL ist über eine Mitgliedschaft mit den europäischen Verbänden OPTA und IFOAM OE verbunden. Wobei die OPTA v.a. die Themen Handel und Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln spielt, die IFOAM eher bio relevante agrarpolitische Themen adressiert. Es besteht hier ein wechselnder Austausch mit anderen Lobbypartnern wie EOCC, Friends of the Earth, Food and Drink Europe, FIBL EU, TP Organics, BEUC usw. Die etablierten Kooperationen müssen stetig auf Wirksamkeit in Bezug auf Fragen der ökologisch und nachhaltig orientierten, mittelständischen Lebensmittelwirtschaft geprüft werden. Wechselnde Partnerschaften sind nach Bedarf zu organisieren, teilweise sind diese schon mit ARGE Bio oder IG BIO organisiert, um hier auch in einzelnen europäischen Ländern Sichtbarkeit zu erlangen und gemeinsam an Themen zu arbeiten.</p>
<h4 style="text-align: left;">Politische Vertretung in DE</h4>
<p class="wp-block-paragraph">Diese nimmt eine relevante Bedeutung ein, weil die Mehrzahl der AöL-Mitglieder ihren Sitz in Deutschland haben oder am deutschen Markt interessiert sind. Somit sind auch andere EU-Länder, in denen AöL-Mitglieder ihren Sitz haben, berücksichtigt.</p>
<p>Strukturell ist die AöL im deutschen Lebensmittelverband angedockt. Darüber hinaus bestehen bereits themenbezogene Partnerschaften mit z.B. BNW, VLOG, FÖM, Bündnis enkeltaugliche Landwirtschaft usw. Über die Etablierung von weiteren Partnerschaften, z.B. mit dem HDE oder BVE muss nachgedacht werden.</p>
<p>Bildlich gesprochen, könnten all diese Verbände, die sich um ein resilientes Ernährungssystem kümmern, in einem „Haus der zukunftsfähigen Ernährung“ vereint sein. Die Netzwerke im Haus können bei Bedarf mit einer Stimme öffentlich und politisch sprechen oder auch Einzelpositionen beziehen. Sie können zudem die inhaltlichen Themen stärker untereinander aufteilen, so dass eine tatsächliche Effizienz im Arbeitsfluss zwischen den Verbänden entsteht (bspw. NGT, Green Claims, CSRD, Reduktionsstrategie, usw.). Dieses neue System einer neuen, assoziativen Zusammenarbeit der Verbände ist ein dynamisches Konstrukt, das flexibel auf die Notwendigkeiten der ökologisch und nachhaltig orientierten Lebensmittelunternehmen reagiert.</p>
<ol start="2">
<li>
<h3>Marktrelevante Fragestellungen</h3>
</li>
</ol>
<p>Auf europäischer und deutscher Ebene ist der Austausch mit den Partnern entlang der Wertschöpfungskette rund um marktrelevante Fragen bereits seit Jahren forciert und vor allem seit 2024 auch etabliert in verschiedenen Formaten. Dieser wird in den kommenden Jahren von zentraler Bedeutung sein.</p>
<p>Dabei spielen nicht nur Fragen der Bioqualität oder Nachhaltigkeit eine Rolle, sondern vor allem auch wirtschafts- und marktpolitische Fragen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Formate dafür sind der Arbeitskreis Handel, in dem ein Austausch vor allem mit den Kollegen aus den Handelshäusern (bspw. dm, Globus, REWE, Edeka, Aldi, Lidl, Tegut) stattfindet, bspw. zu Qualitäts- oder allgemeinen Nachhaltigkeitsfragen. Dieser Austausch ist weiter auszubauen und sollte auch die Kollegen aus dem Naturkost- oder bspw. Onlinehandel künftig stärker einbeziehen (hier bspw. Alnatura, Dennree). Ein regelmäßiger Austausch soll zudem mit den Zeichengebern der den Anbauverbände stattfinden, wie auch eine strukturelle Einbindung. Mit weiteren Formaten, wie der AöL Partnertagung, den Organic Market Days/Organic Summit oder Einzelgesprächen auf Biofach und Co. untermauert die AöL die Zusammenarbeit. Die AöL etabliert sich dadurch als zentrale Anlaufstelle für marktrelevante Fragen in Deutschland und Europa.</p>
<p class="has-text-align-left">
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">
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		<title>Krisen begegnen – Transformation sichern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 19:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Positionspapier]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterentwicklung von Bio]]></category>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<p class="wp-block-paragraph" style="text-align: justify;">Als Junge AöL, die die Nachfolgegeneration ökologisch ausgerichteter LebensmittelherstellerInnen vereint, stehen wir für diese Transformation und den notwendigen Wandel vom Acker bis zum Teller. In unserer Art zu Wirtschaften versuchen wir schon heute Ökologie, Ökonomie und Soziales zu vereinen, denn nur so ist unsere Zukunft gesichert. Doch auch wir sehen uns noch erheblichen Hürden ausgesetzt, die unser Verständnis von einem nachhaltigen Wirtschaften verletzen und uns im bestehenden fehlgeleiteten System festhalten, anstatt unsere transformativen und innovativen Unternehmungen zu fördern. Daher benennen wir mit diesem Brief die aus unserer Sicht wichtigen Hebel, um als nachhaltiges Unternehmen resilient in die Zukunft zu gehen.</p>
	</div>
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