Unsere Öko-Lebensmittelhersteller verarbeiten Agrarrohstoffe wie Getreide, Ölpflanzen, Obst, Gemüse und Hackfrüchte zu hochwertigen Lebensmitteln. Eines unserer zentralen Anliegen ist somit die Sicherung der Rohstoffverfügbarkeit für die Lebensmittelproduktion. Die Rohstoffe müssen preislich wettbewerbsfähig sein, den Qualitätsanforderungen für die Lebensmittelherstellung entsprechen und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Eine nachhaltig arbeitende Landwirtschaft ist dazu eine wichtige Voraussetzung, für die wir uns einsetzen.

 
 

Einkauf und Lieferanten

Risikoanalysewerkzeug von Biokap und AöL

Aufgrund des stetigen Wachstums der Biobranche sowie des Verlangens der Konsumenten nach Lebensmittelauthentizität angesichts lauernder Lebensmittelskandale, haben Biokap and AöL den Entschluss gefasst, ein Werkzeug für ein risikobasiertes Verfahren für Biolebensmittelunternehmen zu entwickeln, um Biolebensmittel zu kontrollieren und zu überprüfen.

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Fragenkatalog von AöL und GfRS zu TRACES

Mit der Änderungsverordnung 2016/1842 aus Oktober 2016 ist das System TRACES zur Erstellung der Kontrollbescheinigung beim Import von Bioprodukten aus Drittländern eingeführt worden. Dieses System ist seit dem 19.04.2017 aktiv und wird ab 20. Oktober 2017 verpflichtend zu nutzen sein. Da sich aus der AöL-Mitgliedschaft einige konkrete Fragen ergeben haben, finden Sie anbei einen Fragenkatalog zu TRACES.

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Rückstände

MOSH und MOAH

Seit 2010 wird das Thema des potentiellen Übergangs von Kohlenwasserstoffverbindungen aus Mineralölen in Lebensmitteln diskutiert. Dabei geht es insbesondere um die Kontamination von verpackten Lebensmitteln mit MOSH (Mineral Oil Saturated Hydro-carbons) und MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons). Auch Stiftung Warentest und ÖKO-Test haben vermehrt Mineralölrückstände in Produkten gefunden. Davon sind auch immer wieder Bio-Lebensmittel betroffen, wie kürzlich in der Ausgabe der ÖKO-Test Heft 06/2017 bei Kokosprodukten. Mehr dazu in der hiesigen AöL-Information.

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Pestizidrückstände

Die AöL-Leitlinie zum Umgang mit Pestizidrückständen ist eine Zusammenfassung der IFOAM-EU-SGOP-Leitlinie und soll den Betrieben, Verbänden, Zertifizieren und EU-Behörden folgende Vorteile bringen: Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit, Etablierung eines Konsens über den Umgang mit Rückständen, Evaluierung eines Orientierungswerts usw.

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Phosphonat Rückstände

Die Rückstandssitutation mit Phosphonaten von Bio-Rohstoffen ist im Herbst 2016 immer noch problematisch. Deshalb möchte die AöL über den Sachstand zu Phosphonaten informieren. Im Papier werden die Phosponate an sich, ihr Rückstandsverhalten und Handlungsempfehlungen besprochen.

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Phosphorwasserstoffe

Seit 2013 stehen in Deutschland in einem staatlichen Labor Nachweismethoden zur Verfügung, die geeignet sind, Phosphorwasserstoffe mit einer gewissen Bestimmungsgrenze in wasserarmen pflanzlichen Lebensmittel nachzuweisen.

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Trichlormethanrückstände in Milch

Trichlormethan (Chloroform) kann entstehen, wenn Milch und Aktivchlor z.B. aus chlorhaltigen Reinigungsmitteln aufeinander treffen. Durch Vermeidung oder sachgerechte Anwendung der chlorhaltigen Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind Rückstände von Trichlormethan vermeidbar.

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