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	<title>Nachhaltigkeit &#8211; AöL e.V.</title>
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	<description>Die Öko Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller</description>
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		<title>Heimat braucht nachhaltige Wertschöpfung</title>
		<link>https://www.aoel.org/heimat_braucht_nachhaltige-_wertschoepfung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabell Gerr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 10:32:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der UnternehmerInnentag der AöL im Museum im Kulturspeicher in Würzburg.]]></description>
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		<p><strong>Bad Brückenau, 22. Juli 2026. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) begrüßt die vom deutschen Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vorgelegte Heimat-Agenda. Sie setzt wichtige Impulse für starke Regionen, regionale Wertschöpfung und wirtschaftliche Resilienz. Viele der formulierten Ziele setzen die ökologischen Lebensmittelhersteller bereits heute in ihrer täglichen Arbeit um.</strong></p>
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<p>Ökologische Lebensmittelhersteller schaffen Wertschöpfung in den Regionen, arbeiten eng mit landwirtschaftlichen Betrieben zusammen, bauen auf langfristige Lieferbeziehungen und versorgen die Menschen vor Ort mit gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln. Gleichzeitig leisten sie mit ressourcenschonender Verarbeitung, Biodiversität und Klimaschutz einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen vor Ort. Sie gestalten Erlebnisräume und Begegnungsstätten für die Menschen, schaffen gute, regionale Arbeitsplätze und tragen zu vielfältigen, starken und lebenswerten Regionen   bei.</p>
<p>Positiv bewertet die AöL insbesondere, dass die Heimat-Agenda regionale Wertschöpfung und die Außer-Haus-Verpflegung als wichtige Bausteine einer zukunftsfähigen Heimatpolitik hervorhebt. Zudem hält der Verband das Ziel „Selbstwirksamkeit der Menschen vor Ort stärken“ und das Zeichnen eines positiven Bildes über die deutschen Heimaten für sinnvolle Vorhaben.</p>
<p>Nachbesserungsbedarf sieht der Verband bei der konkreten Ausgestaltung. Die ökologische Lebensmittelwirtschaft sollte als Innovationstreiber für nachhaltige Ernährungssysteme ausdrücklich benannt werden. Regionale Wertschöpfung entfaltet ihren vollen Nutzen, wenn sie mit ökologischer Erzeugung, nachhaltiger Verarbeitung und fairen regionalen Lieferbeziehungen verbunden wird.</p>
<p>Auch beim angekündigten Bürokratieabbau kommt es auf die richtige Balance an: Mittelständische Bio-Unternehmen brauchen einfachere Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen und die Stärkung bewährter Nachhaltigkeits- und Qualitätsstandards. Zudem sollte die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung konsequent genutzt werden, um regionale Bio-Wertschöpfungsketten weiter auszubauen.</p>
<p>„Die Heimat-Agenda ist ein wichtiger Schritt, weil sie die Potentiale regionalen Handels aufzeigt. Jetzt gilt es, ihre Ziele mit konkreten Maßnahmen zu unterlegen und mit der Bio-Strategie zu verbinden. Denn Heimat entsteht dort, wo nachhaltiges Wirtschaften, regionale Verantwortung und gesellschaftlicher Zusammenhalt zusammenkommen“, so Baumann.</p>
<p>Als Best Practice Akteure in ihren Regionen stehen die AöL Unternehmen bereit, um gemeinsam mit dem Ministerium Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.</p>
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		<title>AöL UnternehmerInnentag &#8211; Resilientes Wirtschaften durch kooperatives Handeln</title>
		<link>https://www.aoel.org/unternehmerinnentag-resilientes-wirtschaften-durch-kooperatives-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabell Gerr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der UnternehmerInnentag der AöL im Museum im Kulturspeicher in Würzburg.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">Resilientes Wirtschaften durch kooperatives Handeln</h2>
<h3>AöL veranstaltet ersten UnternehmerInnentag</h3>
<p><strong>Bad Brückenau, 24. Juni 2026. Steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und wachsender Wettbewerbsdruck stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Wie können sich Bio-Hersteller in einem zunehmend anspruchsvollen Markt behaupten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich der UnternehmerInnentag der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) im Museum im Kulturspeicher in Würzburg. Führende Unternehmerinnen und Unternehmer der ökologischen Lebensmittelherstellung diskutierten über Erfolgsstrategien, Innovationskraft und verantwortungsvolle Unternehmensführung – und gaben praxisnahe Impulse für die Zukunft der Branche.</strong></p>
<p>So machte Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender von Frosta, deutlich, welche Bedeutung Transparenz für den Unternehmenserfolg hat: „Wir hätten heute keine Zukunft gehabt, wenn wir diesen Weg rund um das Frosta Reinheitsgebot nicht gegangen wären.“ Barbara Scheitz, Geschäftsführerin der Andechser Molkerei Scheitz, hob die Bedeutung von Langfristigkeit und Vernetzung hervor und die Tatsache, als Unternehmen den Entwicklungen immer einen Schritt voraus zu sein: „Erfolg hat drei Buchstaben: Tun.“ Dazu ist die Erkenntnis, dass Veränderung Teil des unternehmerischen Prozesses ist, gepaart mit der Unverwechselbarkeit von Unternehmen, ein wichtiger Faktor. „Wer seine Einzigartigkeit kennt und lebt, muss nichts fürchten,“ so Andreas Wenning, Geschäftsführer der Minderleinsmühle.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmensalltag. Friedemann Wecker, Geschäftsführender Gesellschafter von Bauck, berichtete über die Erfahrungen seines Unternehmens: „Technologie dient den Menschen und ersetzt sie nicht.“ Ziel sei es, Qualität zu steigern sowie durch Standardisierung und Prozessoptimierung Effizienzgewinne zu erzielen. Manuela Raidl-Zeller, Geschäftsführerin von Sonnentor, unterstrich die Bedeutung eigener Kompetenzen, unternehmerischer Eigenverantwortung und Teamgeist: „Unsere komplette Markenentwicklung liegt in der eigenen Hand. Menschen wollen zu uns kommen, das positive Teamgefühl strahlt über die Unternehmensgrenzen hinaus.“</p>
<p>Auch soziale Verantwortung und Unternehmenskultur standen im Mittelpunkt der Impulse. Björn Wiese, Geschäftsführer der Privatbäckerei Wiese, schilderte die Bedeutung einer kompetenzorientierten Ausbildung: „Wir bringen Menschen auf den Weg – selbst, wenn sie danach woanders in der Gesellschaft arbeiten.“ Sabine Kuschka, Leiterin Lean-Management bei Neumarkter Lammsbräu, hob die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur und die Überprüfung der internen Prozesse für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hervor. Anna-Katharina Jostock, Head of Sales und Marketing bei InnFood Organic, plädierte für Entschlossenheit in Zeiten des Wandels: „Harte Entscheidungen schnell treffen – dann tut es weniger weh.“</p>
<p>Für die AöL zeigt der UnternehmerInnentag, wie viel Innovationskraft und Gestaltungswille in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft steckt. „In der Bio-Herstellerszene steckt enorme Kraft“, sagt Anne Baumann, Geschäftsführende Vorständin der AöL. „Wenn Unternehmerinnen und Unternehmer offen teilen, was sie bewegt und was sie erfolgreich macht, entstehen Ideen, die weit über einen einzelnen Veranstaltungstag hinauswirken. Hier entstehen Resilienz und Zukunftsmut durch Kooperationen.“ Der UnternehmerInnentag soll der Auftakt gewesen sein für ähnliche Formate und wurde mitsamt der Location in Würzburg sehr gut angenommen, so der Verband.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klima wird zum bedeutenden Risikofaktor für die Lebensmittelwirtschaft</title>
		<link>https://www.aoel.org/klima-wird-zum-bedeutenden-risikofaktor-fuer-die-lebensmittelwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:09:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Klimawandel wird heute zum unternehmerischen Risikofaktor Nummer 1 in der Lebensmittelbranche und zur größten Bedrohung für unsere Ernährungssicherheit. Die AöL plädiert für einen Austausch zwischen Ernährungswirtschaft und Politik. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL fordert eine gesamtgesellschaftliche Strategie zum Klimarisikomanagement</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 09. Juni 2026. Der Klimawandel wird heute zum unternehmerischen Risikofaktor Nummer 1 in der Lebensmittelbranche und zur größten Bedrohung für unsere Ernährungssicherheit. Das aktuelle </strong><a href="https://www.gesunde-erde.net/media/factsheet_ernaehrungssicherheit_2026.pdf"><strong>Factsheet von Martin Häusling MdEP</strong></a><strong> zeigt: Wir brauchen jetzt „Anpassung statt Intensivierung“. Ernteausfälle, Dürreperioden und sinkende Nährstoffgehalte in Grundnahrungsmitteln machen Klimaänderungen zum großen Marktrisiko. Notwendige Maßnahmen müssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette angegangen werden. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) plädiert für einen Austausch zwischen Ernährungswirtschaft und Politik, um gemeinsam ins Handeln zu kommen. </strong></p>
<p>„Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse stellt sich für die meisten unserer Mitgliedsunternehmen ‚Klima‘ als Hauptrisikofaktor heraus“, so Pia Kissinger, Koordinatorin der Arbeitsgruppe Net Zero in der AöL. Die Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten ökologischer Lebensmittelverarbeitungsunternehmen fordern daher von der Bundesregierung und der EU-Kommission eine wertschöpfungskettenübergreifende Strategie, um das Risiko „Klima“ in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die Auswirkungen des Klimawandels sind mittlerweile spürbar. Massive Ernteausfälle in Kaffee- und Kakao-Anbaugebieten und damit verbundene Preisexplosionen am Regal sind nur Vorboten eines Wandels, der zunehmend weniger abstrakt wird. Aber auch die europäischen Produzentinnen und Produzenten geraten durch klimawandelbedingte Dürreperioden, Starkregen und Schädlingsbefall unter Druck. Neben akuten Ernteausfällen durch Starkregenereignisse machen sich auch langfristige Effekte wie sinkende Protein- und Mineralstoffgehalte bemerkbar, verursacht durch steigende CO<sub>2</sub><strong>&#8211;</strong>Werte. So lagern für die Welternährung existentielle Getreidepflanzen wie Reis oder Weizen bei steigendem CO<sub>2</sub><strong>&#8211;</strong>Gehalt weniger Eisen und Zink an<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. Ohne Anpassungsmaßnahmen steht die Ernährungssicherheit auf dem Spiel.</p>
<p>„Viele unserer Mitglieder sind angetreten, um ökonomische, ökologische und soziale Aspekte im Unternehmertum zusammenzuführen. Sie sind in engem Austausch mit ihren Lieferantinnen und Lieferanten, beraten und unterstützen diese bei der Umsetzung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen“, so Pia Kissinger. Ergebnisse der Klimarisikoszenarien der Mitgliedsunternehmen zeigen jedoch massiven Anpassungsbedarf. Dieser lässt sich aus den schrumpfenden Margen, die aus globalen Krisen und fortschreitenden Konzentrationsprozessen resultieren, nicht finanzieren.</p>
<p>„Neben sich kurz- bis mittelfristig amortisierenden Maßnahmen, wie lokale Energiegewinnung in der nachgelagerten Kette, sind insbesondere langfristige Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz der tiefen Lieferkette nicht allein aus der Erzeugung und Verarbeitung zu finanzieren“, so Gisbert Braun, Klimaexperte bei Martin Bauer und Sprecher der Arbeitsgruppe Net Zero. „Es braucht finanziellen Spielraum, um strategische Entscheidungen umzusetzen.“</p>
<p>Die AöL-Nachhaltigkeitsexpertinnen und -Experten fordern daher einen Round-Table der Lebensmittelwirtschaft zur strategischen Finanzierung notwendiger Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen zur Eindämmung von Risiken des Klimawandels und zum Erhalt der Ernährungssicherheit.</p>
<p>„Es liegt in der Verantwortung von Politik und Ernährungswirtschaft Risiken zu minimieren und eine Strategie zu entwickeln, wie die Menschen in Deutschland, aber auch weltweit zukünftig ernährt werden sollen“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung nationale Netzwerke bei der AöL. „Die Mitgliedsunternehmen der AöL stellen sich ihrer Verantwortung.“</p>
<p>Mehr dazu im AöL-Positionspapier: <a href="https://www.aoel.org/klima-wird-zum-bedeutenden-risikofaktor-fuer-die-lebensmittelwirtschaft-position/">Finanzierung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel</a></p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> <a href="https://cordis.europa.eu/article/id/36595-trending-science-more-co2-also-means-less-nutritious-food/de">Wissenschaft im Trend: Mehr CO<sub>2</sub> verursacht nährstoffärmere Nahrungsmittel | Nachrichten | CORDIS | Europäische Kommission</a></p>
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		<title>Krisenfeste Lebensmittelwirtschaft sichern</title>
		<link>https://www.aoel.org/krisenfeste-lebensmittelwirtschaft-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 10:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Düngemittel]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[krisenfest]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Folgen des Irankrieges werden bald nicht nur an der Tankstelle, sondern auch in den Lebensmittelgeschäften zu spüren sein. Höhere Kosten für Energie, Dünger und Transport werden an die Menschen in Europa weitergegeben. In der Folge ist mit steigenden Lebensmittelpreisen zu rechnen. ]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Lebensmittelverarbeitung und mittelständische Wirtschaftsstrukturen als langfristige Antwort auf Kriege und Krisen</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 24. März 2026. Die Folgen des Irankrieges werden bald nicht nur an der Tankstelle, sondern auch in den Lebensmittelgeschäften zu spüren sein. Höhere Kosten für Energie, Dünger und Transport werden an die Menschen in Europa weitergegeben. In der Folge ist mit steigenden Lebensmittelpreisen zu rechnen. Die anlässlich der erhöhten Spritpreise gebildete Taskforce der Bundesregierung möchte sich nun die Kosten für Lebensmittel vornehmen und über Gegenmaßnahmen beraten. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) begrüßt dies und fordert zugleich: Kurzfristige Gegenmaßnahmen allein reichen nicht. Was gebraucht wird, ist eine strukturelle Antwort. </strong></p>
<p>„Ökologisch ausgerichtete Unternehmen setzen auf erneuerbare Energien, beziehen wenn möglich regionale Rohwaren oder solche aus stabilen Lieferbeziehungen und setzen keine chemisch-synthetischen Düngemittel und Pestizide ein. Sie sind damit deutlich unabhängiger von fossilen Energiequellen. Das macht sie weniger anfällig für globale Versorgungskreise mit Öl und Gas“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL. „Dennoch müssen auch diese Unternehmen in vielen globalen Abhängigkeiten und einem nicht resilienten Wirtschaftssystem agieren.“ </p>
<p>Unser Ernährungssystem wird immer stärker in der Lage sein müssen, Störungen wie Naturkatastrophen, Pandemien, Wirtschaftskrisen oder Kriegen zu widerstehen, so die AöL. Unterbrochene Lieferketten oder Produktionsausfälle für Rohstoffe und Energieträger in diversen Weltregionen führten bereits in der Vergangenheit zu Problemen mit Rohwarenversorgung, Spezialzutaten oder explodierenden Energiekosten. Die Verlässlichkeit und Resilienz globaler Lieferketten sind heute nicht mehr gesichert und damit sind diese nicht nachhaltig und resilient. So kann die Versorgung der Menschen mittelfristig nicht gesichert werden.</p>
<p>Bio-Lebensmittelverarbeiterinnen und -verarbeiter leisten bereits heute, was die Politik für morgen einfordert: Sie sichern Rohstoffversorgung aus heimischem Anbau, stärken ländliche Wirtschaftsräume und gestalten nachhaltige Unternehmenskulturen. Diese Strukturen verdienen aktive politische Unterstützung, unter anderem durch eine funktionale Kartellaufsicht.</p>
<p>Es braucht am Markt neben den großen, oft global agierenden Wirtschaftsakteuren, relevante nationale und regionale Strukturen als Ergänzung zur Stabilisierung der Versorgung – für die Fälle, dass internationale Warenketten in Kriegszeiten unter Druck geraten oder sich durch klimatische Veränderungen die Rohstoffverfügbarkeit substanziell verändert. Vielfältige Strukturen, die Bekämpfung der Klimakrise und die Entkoppelung von ökonomisch volatilen und riskanten Märkten für fossile Energien sind der beste Garant für die Sicherung der Ernährung.</p>
<p>Mehr dazu im AöL Positionspapier: <a href="https://www.aoel.org/zukunftsfaehige-lebensmittelsysteme-brauchen-heterogene-wirtschaftsstrukturen/">Zukunftsfähige Lebensmittelsysteme brauchen heterogene Wirtschaftsstrukturen – AöL e.V.</a></p>
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		<title>Kreativ und mutig in einem bewegten Umfeld</title>
		<link>https://www.aoel.org/kreativ-und-mutig-in-einem-bewegten-umfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 14:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Biofach]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Planetary Health]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie kann sich Bio und Nachhaltigkeit in einem dynamischen Marktumfeld behaupten und weiterentwickeln? Und wie lassen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gemeinsam stärken? Diese und weitere Fragen standen im Fokus des Auftritts der AöL auf der BIOFACH 2026.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Herstellerinnen und -Hersteller zeigen auf der BIOFACH 2026 ihre Kompetenz und bewegen Zukunftsfragen</h2>
<p><strong>Bad Brückenau/Nürnberg, 18. Februar 2026. Wie kann sich Bio und Nachhaltigkeit in einem dynamischen Marktumfeld behaupten und weiterentwickeln? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es für eine zukunftsfähige ökologische Lebensmittelwirtschaft? Und wie lassen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gemeinsam stärken? Diese und weitere Fragen standen im Fokus des Auftritts der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) auf der BIOFACH 2026.</strong></p>
<p>220 Bio-Akteurinnen und -Akteure aus ganz Europa leiteten die Biofach auf der Organic Reception erfolgreich ein, einem Netzwerkabend der europäischen Verbände <a href="https://www.aoel.org/">AöL</a>, <a href="https://opta-eu.org/">OPTA Europe</a>, <a href="https://jemyeko.com/">Pize</a>, <a href="https://www.bionederland.nl/">BioNederland</a> und <a href="https://asobio.org/">AsoBio</a>, und diskutierten unter dem Motto „Greener Together“ die Weiterentwicklung des europäischen Bio-Markts.</p>
<p>Der Präsident von OPTA Europe, Stefan Hipp, begrüßte die 220 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der ganzen Welt und betonte deren Beitrag für zukunftsfähige Ernährungssysteme. Jan Groen, Vorsitzender von BioNederland, forderte die anwesenden PolitikerInnen auf, für rechtliche Strukturen zu sorgen, die das Ziel von 25 Prozent Bio bis 2030 in der EU ermöglichen. Vertreterinnen und Vertreter der Kommission und aus niederländischen und deutschen Ministerien richteten Grußworte an die UnternehmerInnen.</p>
<p>Auf Podien und in Austauschrunden brachten sich zahlreiche Herstellerinnen und -Hersteller aus den AöL-Reihen im weiteren Messeverlauf in zentrale Gespräche ein. In der Diskussion stand unter anderem die Rolle gemeinsamer Klimaziele in der Wertschöpfungskette, die Abgrenzung und Positionierung von Bio im Spannungsfeld agroökologischer Ansätze, die Entwicklung des ökologischen Unternehmertums sowie eine rechtssichere Umweltkommunikation.</p>
<p>„Der Strukturwandel im Bereich der Lebensmittelwirtschaft, ein falsch verstandener vorsorgender Verbraucherschutz, verbunden mit bürokratischen Lasten, bewegen unsere Unternehmen aktuell. Die Biofach bot dafür eine Bühne, um branchenintern, aber auch mit politischen Akteurinnen und Akteuren diese Fragen zu diskutieren“, so Anne Baumann, Geschäftsführerin und Vorständin der AöL. „Daneben zeigte der Auftritt der Verarbeitungsunternehmen auf der Messe in Nürnberg vor allem eins: Innovationskraft, Netzwerkkompetenz, Fähigkeit zur Markterschließung in Verbindung mit Werten und unternehmerischem Pragmatismus.“</p>
<p>Die AöL zieht insgesamt ein positives Messefazit. Die Arbeitsgemeinschaft plant, sich in den Diskurs um die Weiterentwicklung der Messe verstärkt einzubringen.</p>
<p><strong>Details zu den Podien der AöL sind hier nachzulesen: </strong></p>
<p><a href="https://dok.aoel.org/beitraege/aoel_biofach2026_messebericht.pdf"><strong>AöL Biofach Messebericht</strong></a></p>
<p>Foto Credit: Nürnberg Messe | BIOFACH</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommunikation für Planetary Health</title>
		<link>https://www.aoel.org/kommunikation-fuer-planetary-health/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 11:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[fair]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Planetary Health]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie lässt sich Bio so kommunizieren, dass Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umwelt, Gesundheit und Genuss verständlich werden? Dieser Frage widmete sich unser Presse Meet &#038; Greet auf der BIOFACH 2026.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading">AöL-Presseclub bringt namhafte Bio-Unternehmen, Journalistinnen und Redakteure auf der BIOFACH ins Gespräch</h2>
<p><strong>Bad Brückenau/Nürnberg, 11. Februar 2026. Wie lässt sich Bio so kommunizieren, dass Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umwelt, Gesundheit und Genuss verständlich werden? Dieser Frage widmete sich das Presse Meet &amp; Greet auf der BIOFACH 2026, organisiert vom Presseclub der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL). Auf der Erlebniswelt PLANETARY HEALTH kamen Presseverantwortliche aus Bio-Unternehmen mit Journalistinnen und Journalisten zusammen, um aktuelle Bio-Themen zu diskutieren und Denkanstöße für eine zukunftsorientierte Ernährungskommunikation zu geben.</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt der Pressegespräche standen Inhalte, die Bio seit jeher prägen und im Konzept der Planetary Health zusammenlaufen: Fairer Handel &amp; Kooperation, Biodiversität &amp; Klimaschutz sowie Genuss, Gesundheit &amp; Planetary Health.</p>
<p>„Planetary Health beginnt für uns bei jedem Korn. Denn Bio-Landbau schützt Böden, Klima und Biodiversität – und damit die Lebensgrundlagen kommender Generationen“, so das Unternehmen Bauck.</p>
<p>Auch BIO PLANÈTE sieht Bio als Fundament: „Für uns Bio-Herstellerinnen und -Hersteller ist das Bewusstsein für Planetary Health selbstverständlich, es ist das Grundverständnis für unser Wirtschaften. Wir stellen Lebensmittel her, die gut für uns Menschen und unsere Umwelt sind. Dass dies gleichzeitig Genuss und leichte Handhabe bedeuten kann, das gilt es den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu beweisen.“</p>
<p>„Lebensmittelproduktion nach Bio-Standards deckt die Elemente aus Planetary Health seit jeher ab und Konsumenten verstehen das Konzept. Jahrzehnte von Vertrauensaufbau bei Konsumenten und Produzenten sind ein Schatz und bedeuteten eine große Investition von allen Seiten. Bio ist DER Weg zu einer nachhaltigeren Versorgung mit Lebensmitteln und einer gesunden Erzeugerbasis auf einem zukunftsfähigen Planeten“, so das österreichische Unternehmen VFI.</p>
<p>Dass Planetary Health früh beginnt, macht Byodo deutlich: „Nachhaltigkeit &amp; Bio macht Spaß und schmeckt. Wir ermöglichen Projekte, die Kinder und Jugendliche für Bio und eine ökologische Landwirtschaft begeistern. Denn wer die Herkunft und den Wert von Lebensmitteln versteht, entwickelt ein tieferes Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Natur und Gesundheit. Wenn junge Menschen das erleben, wächst die nächste Generation heran, die Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit selbstverständlich miteinander verbindet.“</p>
<p>Auch Holle legt den Fokus auf frühkindliche Ernährung: „Uns ist es wichtig, bereits die Kleinsten für eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu begeistern – ohne dabei das Geschmackserlebnis zu vernachlässigen.“</p>
<p>„Nur fairer Handel, fairer Umgang entlang der gesamten Kette ermöglicht nachhaltiges Wirtschaften. Wir HerstellerInnen verstehen uns hierbei als Bindeglied und Vermittler. Grundlage dafür sind resiliente Systeme, die auf langfristige, gemeinsame Entwicklungsziele ausgerichtet sind“, so Bio Breadness.</p>
<p>„Die biodiverse Lebensmittelproduktion fördert und schont Bodenleben, Wasserressourcen, Tier und Umwelt und ist mehr als ausschließlich Bio“, so die Unternehmen LaSelva, Allos und VILSA. Inwieweit in der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland und in der Toskana der Klimawandel zu spüren ist, und welche Maßnahmen dagegen für eine enkeltaugliche Zukunft unternommen werden, war ein wichtiges Thema des Austauschs.</p>
<p>„Der AöL-Presseclub versteht sich als Brücke zwischen Bio-Unternehmen und Medien“, so Isabell Gerr, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der AöL. „Wir wollen Journalistinnen und Journalisten einen direkten Zugang zu Fachwissen, Haltungen und Best Practice aus der Bio-Branche geben und gleichzeitig den Dialog darüber fördern, wie komplexe Zusammenhänge rund um Ernährung und Planetary Health verständlich erzählt werden können.“</p>
<p>Der AöL-Presseclub bündelt die Kommunikationskompetenz von Bio-Unternehmen und positioniert sich als Ansprechpartner zu ökologischer Lebensmittelherstellung, Nachhaltigkeit und Genuss. Journalistinnen und Journalisten können die Presseverantwortlichen der Unternehmen direkt für Gespräche anfragen: <a href="https://dok.aoel.org/aoel_kontakt_presse.pdf"><strong>Zur Presse-Ansprechpartnerliste</strong></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Aktuell bilden den AöL-Presseclub: </strong></p>
<p>Wiebke Wegner (Allos Hof-Manufaktur GmbH), Andreas Bentlage (Barnhouse Naturprodukte GmbH), Daniel Bieling (Bauck GmbH), Magdalena Senftleben (Bio Breadness GmbH), Antje Steglich (BIO PLANÈTE Ölmühle Moog GmbH), Barbara Vieths (Bohlsener Mühle GmbH &amp; Co. KG), Christina Brenninger (Byodo Naturkost GmbH), Denise Kaltenbach-Aschauer (LaSelva Toskana Feinkost Vertriebs GmbH), Laura Dopp (LEBENSBAUM Ulrich Walter GmbH), Kendra Blosat (MOIN Bio Backwaren GmbH), Dr. Daniel Haussmann (Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG), Philipp Thiel (ÖMA Beer GmbH), Eva Kiene und Boris Weltermann (RAPUNZEL Naturkost GmbH &amp; Co. KG), Katrin Trattner (Riedenburger Brauhaus Michael Krieger GmbH &amp; Co. KG), Katharina Schildhauer (Salus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf. GmbH &amp; Co. KG), Henning Osmers-Rentzsch (VILSA-BRUNNEN Otto Rodekohr GmbH), Jana Urtz (SONNENTOR Kräuterhandelsgesellschaft m.b.H.) und Isabell Gerr (AöL e.V.).</p>
<p>Allgemeine Fragen sowie Themenanfragen zum Presseclub der AöL richten Sie gern an <a href="mailto:anna.wimmer@aoel.org">anna.wimmer@aoel.org</a>.</p>
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				<a class="nectar-button small regular accent-color  regular-button"  role="button" style="" target="_blank" href="https://dok.aoel.org/beitraege/AOEL_PM_Presseclub_Biofach26.pdf" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>Zur PDF</span></a>
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			</item>
		<item>
		<title>Omnibus auf Abwegen?</title>
		<link>https://www.aoel.org/omnibus-auf-abwegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 09:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung für die Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschöpfungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Omnibus-Verordnung sollen wichtige Vorschriften des Grünen Deals vereinfacht werden. Was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, birgt auf den zweiten Blick erhebliche Risiken.]]></description>
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		<h2 class="wp-block-heading" style="text-align: center;">AöL fordert robuste Regeln in der Omnibus-Verordnung</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 12.06.2025. Mit der Omnibus-Verordnung will die Europäische Kommission wichtige Vorschriften des Grünen Deals vereinfachen – unter anderem im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten. Was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, birgt auf den zweiten Blick erhebliche Risiken: Denn aus Sicht der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller (AöL) würden die vorgeschlagenen Änderungen zu einer deutlichen Schwächung der Zielsetzungen des Green Deals führen – insbesondere durch einen Verlust an Transparenz und eine deutlich lückenhaftere Datenlage entlang der Wertschöpfungskette.</strong></p>
<p>„Eine Omnibus-Verordnung zur Entbürokratisierung und Harmonisierung ist grundsätzlich ein richtiger Schritt“, so Pia Kissinger, Nachhaltigkeitsexpertin der AöL, „der aktuell vorliegende Entwurf lässt AöL-Unternehmen jedoch nicht mit gutem Gewissen aufspringen, denn hier wird an entscheidender Stelle die Handbremse gezogen.“</p>
<p><strong>CSRD: Daten, Transparenz, Planungssicherheit</strong></p>
<p>Kritisch sieht die AöL vor allem die geplante Anhebung der Schwellenwerte in der CSRD-Richtlinie. Eine Beschränkung auf Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitenden und über 450 Mio. Euro Umsatz würde große Teile der Wertschöpfungskette aus der Berichtspflicht ausschließen. Das schadet nicht nur der Transparenz, sondern auch jenen Unternehmen, die bereits heute mit großem Engagement in nachhaltige Transformationsprozesse investiert haben.</p>
<p><strong>CSDDD: Verantwortung darf nicht an der Grenze enden</strong></p>
<p>Auch die geplante Einschränkung der Sorgfaltspflichten auf direkte Geschäftspartner im Entwurf zur Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) lehnt die AöL entschieden ab. Eine glaubwürdige und zukunftsfähige Verantwortung kann nur entlang der gesamten Wertschöpfungskette wahrgenommen werden – das hat nicht zuletzt das deutsche Lieferkettengesetz bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Nur so können tatsächlich Veränderungen bis zum Ende der Kette bewirkt werden.</p>
<p><strong>Taxonomie: Entscheidende Lenkungswirkung darf nicht verspielt werden</strong></p>
<p>In der Taxonomie-Verordnung sieht die AöL einen der wichtigsten Hebel für die Transformation hin zu einer klimaneutralen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft. Durch eine Neuausrichtung von Kapitalflüssen hin zu nachhaltigen Investitionen kann Europa nachhaltig und integrativ wachsen. Wirkung entfalten kann die Verordnung jedoch nur, wenn ein überwiegender Teil der Wirtschaft von ihr umfasst wird.</p>
<p><strong>Harmonisierung statt Regellabyrinth</strong></p>
<p>Insgesamt sieht die AöL die Gefahr, dass mit den aktuellen Änderungsvorschlägen Rechtsunsicherheit geschaffen wird – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich bislang klar auf EU-weite Standards verlassen konnten. Auch der Vorschlag, die zivilrechtliche Haftung bei Verstößen national zu regeln, könnte zu einem Wettbewerbsgefälle innerhalb der EU führen.</p>
<p>„Für eine resiliente, nachhaltige Wirtschaft brauchen Unternehmen Transparenz, Orientierung und rechtliche Verlässlichkeit“, so Matthias Beuger, Geschäftsleitung für nationale Beziehungen bei der AöL. „Entbürokratisierung ist sinnvoll – eine Verwässerung des Grünen Deals jedoch gefährdet unser aller Existenzgrundlage.“</p>
<p>Hier kommen Sie zum <a href="/aoel-position-zum-entwurf-der-omnibus-verordnung/">vollständigen AöL-Positionspapier</a>.</p>
<hr />
<p><strong>Kontakt bei Rückfragen</strong></p>
<p><a href="mailto:pia.kissinger@aoel.org">pia.kissinger@aoel.org</a> oder <a href="mailto:matthias.beuger@aoel.org">matthias.beuger@aoel.org</a></p>
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</div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AöL-Position zum Entwurf der Omnibus-Verordnung</title>
		<link>https://www.aoel.org/aoel-position-zum-entwurf-der-omnibus-verordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 09:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Positionspapier]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[CSRD]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung für die Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschöpfungskette]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Omnibus-Verordnung sollen wichtige Vorschriften des Grünen Deals vereinfacht werden – unter anderem im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten. Was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, birgt auf den zweiten Blick erhebliche Risiken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_6a674adc5a73f"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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		<p><strong>Zusammenfassung</strong>: Mit den Vorschlägen zur Vereinfachung einiger Verordnungen im Kontext des Grünen Deals (Omnibus I und II) vom 26.02.2025 möchte die EU-Kommission den Verwaltungsaufwand herabsetzen. Im Kern betreffen Vorschläge die Richtlinie (EU) 2022/2464 (CSRD), die (EU) 2020/852 (Taxonomie-VO), die Richtlinie 2024/1760 (CSDDD), sowie des 2023/956 (CO<sub>2</sub>-Grenzausgleichssystems-VO). Die sich daraus ergebenen Änderungen insbesondere zum Anwendungsbereich führen aus Sicht der ökologischen Lebensmittelherstellerinnen und Lebensmittelhersteller zu einer massiven Verschlechterung der Datenlage und Lenkungswirkung der Rechtsakte und zu einer damit verbundenen Verfehlung der Ziele des Grünen Deals, während grundsätzliche Überlegungen zur Entbürokratisierung und Vermeidung von Doppel-Verpflichtungen zu begrüßen sind. Für eine Zielerreichung ist entscheidend, dass die Maßnahmen im Bereich der Transparenzbestrebungen und Sorgfaltspflichten beibehalten werden, denn eine widerstandsfähige Wirtschaft benötigt verlässliche Rahmenbedingungen und Transparenz über bestehende Risiken, um langfristig bestehen und sich transformieren zu können.</p>
<p><u>Positionen bezüglich CSRD: Die CSRD trat am 05.01.2023 in Kraft. Der Vorschlag KOM(2025)81 sieht Änderungen vor, die seitens der AöL kritisch beurteilt werden. </u></p>
<ol>
<li><strong>Die Anhebung des Schwellenwertes auf &gt;1000 Mitarbeiter und &gt;450 Mio. EUR Umsatz ist abzulehnen.</strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Die Veränderung des Schwellenwertes führt zu einer massiven Verschlechterung der Datenlage entlang der gesamten Wertschöpfungskette.</li>
<li>Die Veränderung führt zu einer Rechts- und Planungsunsicherheit bei Rechtsgebungsverfahren insbesondere im Kontext des Grünen Deals, der Ressourcenplanung von Unternehmen und benachteiligt Unternehmen, die bereits heute in die gemeinsame Europäische Vision investiert haben.</li>
<li>Die Veränderung des Schwellenwertes führt auf Grund der oligopolen Strukturen in der Lebensmittelwirtschaft und der Trickle Down Effekte nicht zu einer Entlastung der KMU-Strukturen, sondern zu einer Rechts- und Anwendungsunsicherheit.</li>
</ul>
<p><strong>Empfehlungen</strong>: Verpflichtende Einführung des VSME-Standards für Unternehmen &lt;1000 Mitarbeiter und &gt;450 Mio. EUR Umsatz bis zur Grenze von &lt;250 Mitarbeiter und 50 Mio. EUR Umsatz, sowie Freiwilligkeit auf KMU-Ebene. Auf- bzw. Ausbau von Unterstützungs- und Beratungsangeboten inklusive einer europaweit einheitlichen staatlich finanzierten Plattform zur Berichterstattung wie dem <a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de">Deutschen Nachhaltigkeitskodex</a>.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Eine zielgerichtete Überarbeitung der ESRS ist sinnvoll.</strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Der Dokumentationsaufwand im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse ist aktuell sehr strikt und umfangreich. Hier sollte eine Verschlankung vorgenommen werden.</li>
<li>Qualitative Datenpunkte sollten in der Anzahl verringert werden und im Umfang gekürzt werden.</li>
<li>Es gibt quantitative Datenpunkte, die einen sehr hohen Aufwand bedeuten, das Unternehmen hat jedoch nur wenig Einfluss auf eine Verbesserung dieser Punkte entlang der Wertschöpfungskette.</li>
</ul>
<p><u>Positionen bezüglich CSDDD: Die CSDDD trat am 25.07.2024 in Kraft. Der Vorschlag KOM(2025)81 sieht Änderungen vor, die seitens der AöL kritisch beurteilt werden.</u></p>
<ol>
<li><strong> Die Verantwortung entlang der Kette muss gesichert bleiben.</strong></li>
</ol>
<p>Die Sorgfaltspflicht und die damit verbundene Transparenz sollte unbedingt entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet werden. Der Vorschlag, nur den direkten Geschäftspartner in die Pflicht zu nehmen, wäre nicht zielführend.</p>
<p>Zwei Wege kommen dafür in Frage:</p>
<ol>
<li>Bei einer Verpflichtung von Unternehmen &gt; 1000 Mitarbeitende müssen diese im Rahmen ihrer Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Verantwortung der Sorgfaltspflicht tragen. Eine Ermittlung und Bewertung negativer Auswirkungen sollten unbedingt weiterhin verpflichtend sein.</li>
<li>Sofern das Unternehmen lediglich die Verantwortung zur Sorgfalt gegenüber dem direkten Geschäftspartner übernehmen sollte, wie in dem Omnibus-Entwurf vorgeschlagen, muss der Anwendungsbereich der CSDDD zwingend angepasst werden, sodass die Sorgfaltspflicht glaubwürdig entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet ist und Veränderungen am Ende der Kette bewirkt werden. Der Anwendungsbereich könnte beispielsweise dem aktuell gültigen Anwendungsbereich der CSRD entsprechen.</li>
</ol>
<p>Dies würde zeigen, dass die Einhaltung von Menschenrechten ernst genommen wird. Die Umsetzung des deutschen Lieferkettengesetzes zeigt bereits erfolgreiche Auswirkungen in Drittländern und kann als Best Practice herangezogen werden. Auch die Sanktionierung bei einem Verstoß spielt eine wichtige Rolle, um der Verantwortung der Unternehmen Nachdruck zu verleihen (Verweis auf Position 5).</p>
<ol start="2">
<li><strong> Eine regelmäßige Überwachung sorgt für Vertrauen.</strong></li>
</ol>
<p>Die Bewertung der eigenen Geschäftstätigkeit der Unternehmen muss in einem zeitlichen Abstand überwacht werden, der gewährleistet, dass negative Auswirkungen in der Kette festgestellt werden können. Ein Abstand der Überwachung von fünf Jahren könnte hierfür zu lang sein.</p>
<ol start="3">
<li><strong> Die Umsetzung des Plans zur Minderung der Folgen des Klimawandels muss </strong><strong>weiterhin fest im Richtlinientext formuliert sein.</strong></li>
</ol>
<p>Der Wortlaut zur Verabschiedung eines Folgenminderungsplans (Verweis Textstelle CSDDD) des Klimawandels verpflichtet, muss weiterhin die Umsetzung der aufgestellten Durchführungsmaßnahmen enthalten, um Rechtssicherheit für die Unternehmen zu schaffen und die Zweckerfüllung der Richtlinie zu erhalten.</p>
<ol start="4">
<li><strong> Die Pflicht zur Beendigung von Geschäftsbeziehungen sollte als letzte Instanz </strong><strong>bei Verstoß eines Geschäftspartners beibehalten werden.</strong></li>
</ol>
<ol start="5">
<li><strong> Die zivilrechtliche Haftung bei einem Verstoß gegen die CSDDD sollte </strong><strong>weiterhin EU-rechtlich geregelt werden, anstatt auf nationale</strong><strong> Gesetzgebungen zu setzen.</strong></li>
</ol>
<p>Der einzelne Mitgliedsstaat hat die Möglichkeit die Richtlinie stark zu beeinflussen, indem schwache oder strenge Sanktionen für einen Verstoß bestimmt werden. Ohne eine strenge zivilrechtliche Haftung könnte der Druck auf die Unternehmen nicht stark genug sein in die Erfüllung der Richtlinie zu investieren. Die Regelung bringt zudem eine Heterogenität in die Gesetzgebung, die eine unnötige Diskrepanz zwischen den Mitgliedsstaaten verursachen und somit für Wettbewerbsvorteile missbraucht werden könnte. Auch das Ziel des Omnibusvorschlags Bürokratien abzubauen würde verfehlt werden.</p>
<p><strong>Empfehlungen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Einrichtung eines Beschwerdemechanismus auf Unternehmensebene einzuführen, führt zu verschiedenen Herausforderungen sowohl für die Unternehmen als auch für die Nutzenden. Die AöL weist darauf hin, dass es zielführender sein könnte den Beschwerdemechanismus vom jeweiligen Mitgliedsstaat einrichten zu lassen und die Verpflichtung auf Unternehmensebene aufzuheben.</li>
<li>Um die Preisbildung entsprechend den Bemühungen der Unternehmen transparent zu machen und somit der aktuellen Wettbewerbsverzerrung entgegenzuwirken, könnten auch Standards wie “Bio” intensiv in die CSDDD eingebunden und weiterentwickelt werden.</li>
</ul>
<p><u>Positionen bezüglich EU-Taxonomie: </u></p>
<ol>
<li><strong> Die Umsetzung des Plans zur Minderung der Folgen des Klimawandels muss</strong><strong> weiterhin fest im Richtlinientext formuliert sein.</strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Die Veränderung des Schwellenwertes führt zu einer massiven Verschlechterung der Datenlage entlang der gesamten Wertschöpfungskette.</li>
<li>Die geplante Neuausrichtung von Kapitalflüssen hin zu nachhaltigen Investitionen zur Schaffung von nachhaltigem und integrativem Wachstum, wie es die Verordnung vorsieht, wird durch die Anhebung des Geltungsbereichs stark eingeschränkt.</li>
</ul>
<p><strong>Empfehlung:</strong> Zur Wahrung der Anlegervertrauen, zur Vermeidung von Greenwashing und zur Bereitstellung von Finanzprodukten, mit denen ökologisch nachhaltige Ziele verfolgt werden, müssen einheitliche, möglichst vollumfängliche Kriterien für die Beurteilung vorliegen. Dies kann nur gelingen, wenn die Regeln für einen Großteil der am Markt agierenden Unternehmen gelten. Der in der Verordnung (EU) 2020/852 vorgesehene Grenzwert ist daher sinnvoll und gleichzeitig verhältnismäßig mit Blick auf das besondere Schutzbedürfnis von KMUs.</p>
<hr />
<p><strong>Kontakt bei Rückfragen</strong></p>
<p><a href="mailto:pia.kissinger@aoel.org">pia.kissinger@aoel.org</a> oder <a href="mailto:matthias.beuger@aoel.org">matthias.beuger@aoel.org</a></p>
	</div>
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</div></div>
		<div id="fws_6a674adc5b16b"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark center">
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	</div> 
</div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Know-How durch Austausch &#038; Transparenz</title>
		<link>https://www.aoel.org/know-how-durch-austausch-transparenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 09:24:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[fair]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub]]></category>
		<category><![CDATA[Teamkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Kooperation und Erfahrungsaustausch gelingen können, zeigt der Presseclub der AöL.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_6a674adc5c506"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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		<h2 class="cvGsUA direction-ltr align-center para-style-body wp-block-heading"><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">AöL-Presseclub positioniert sich als Ansprechpartner für Fragen rund um ökologische Lebensmittelherstellung, Nachhaltigkeit und Genuss</span></h2>
<p class="cvGsUA direction-ltr align-justify para-style-body"><strong><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Bad Brückenau, 26.03.2025. Wie Kooperation und Erfahrungsaustausch gelingen können, zeigt der Presseclub der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller (AöL). 14 Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um im Bereich Pressearbeit Know-How zu teilen und gemeinsame Botschaften rund um Ernährung, die Weiterentwicklung von Bio und nachhaltige Unternehmensprozesse zu kommunizieren. Neben dem Austausch untereinander etabliert sich der AöL-Presseclub auch als zentraler Ansprechpartner für Presseanfragen zum Thema ökologische Lebensmittelherstellung.</span></strong></p>
<p class="cvGsUA direction-ltr align-justify para-style-body"><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Jedes der teilnehmenden Unternehmen hat Know-How zu verschiedenen Themen, wie Kreislaufwirtschaft und Anbau, Gemeinwohlökonomie, Genussfaktor, Naturarzneimittel, Ernährungsbildung, pflanzliche Ernährung, schonende Verarbeitung, Tierhaltung, Biodiversität, Nachhaltigkeitsberichterstattung, langfristige Partnerschaften oder zu aktuellen Themen, die in der Öffentlichkeit gerade im Fokus stehen. Unter </span><a class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-underline text-strikethrough-none" draggable="false" href="mailto:anna.wimmer@aoel.org" target="_blank" rel="noopener">anna.wimmer@aoel.org</a><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none"> kann die Presse künftig einen Themen-Roundtable oder individuelle Interviews anfragen.</span></p>
<p class="cvGsUA direction-ltr align-justify para-style-body"><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">„Die mittelständischen Bio-Unternehmen profitieren davon, vertrauensvoll miteinander zu arbeiten. Sie haben keine unzähligen Ressourcen, die sie verpulvern können, sondern müssen sehr klar entscheiden, wo sie welche personellen und finanziellen Kapazitäten hineingeben. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie hier Kooperation durch Austausch gelebt wird“, so Anne Baumann, geschäftsführende Vorständin der AöL.</span></p>
<p class="cvGsUA direction-ltr align-justify para-style-body"><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">„Wir starteten vor einem Jahr mit der Idee, Wissen rund um die Pressearbeit im ökologisch orientierten Unternehmen zu bündeln und uns als gemeinsame Plattform der Presse anzubieten. Wir besprechen regelmäßig verschiedene Themenschwerpunkte von den Basis-Tools bis hin zu aktuellen herausfordernden Projekten wie zum Beispiel mit KI und in der crossmedialen Kommunikation“, so die AG-Sprecherinnen Denise Kaltenbach-Aschauer (LaSelva) und Katharina Schildhauer (Salus).</span></p>
<p class="cvGsUA direction-ltr align-justify para-style-body"><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Aktuell bilden den AöL-Presseclub: Wiebke Wegner (Allos), Andreas Bentlage (Barnhouse), Daniel Bieling (Bauck), Nadja Groß (Bauck), Magdalena Senftleben (Bio Breadness), Denise Kaltenbach-Aschauer (LaSelva), Laura Dopp (Lebensbaum), Dr. Daniel Haussmann (Neumarkter Lammsbräu), Franziska Schließer (ÖMA Beer), Eva Kiene (Rapunzel), Katrin Trattner (Riedenburger Brauhaus), Katharina Schildhauer (Salus), Marie-Theres Chaloupek (Sonnentor), Ole Müggenburg (Voelkel) und Anne Baumann (AöL).<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3141 size-large" src="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/IMG_3699-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.aoel.org/wp-content/uploads/IMG_3699-1024x768.jpg 1024w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/IMG_3699-300x225.jpg 300w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/IMG_3699-768x576.jpg 768w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/IMG_3699-1536x1152.jpg 1536w, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/IMG_3699-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></span></p>
<hr />
<p class="cvGsUA direction-ltr align-justify para-style-body"><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Allgemeine Fragen sowie Themenanfragen zum Presseclub der AöL richten Sie gern an </span><a class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-underline text-strikethrough-none" draggable="false" href="mailto:anna.wimmer@aoel.org" target="_blank" rel="noopener">anna.wimmer@aoel.org</a><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">.</span></p>
<p><span class="OYPEnA font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Themen der Unternehmen:</span></p>
<div>
<table style="width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 12.0175%;">
<div>
<p style="text-align: left;">Nachhaltiges Unternehmen</p>
</div>
</td>
<td style="width: 87.3999%;">
<div>
<p>Kreislaufwirtschaft, Biodiversität/Kulturenvielfalt, Gemeinwohl, Lieferkette, Teamkultur, Klimastrategie, Klimaschutz, Produktentwicklung, Nachhaltigkeitsberichterstattung/CSRD, We Impact/EMAS, regenerative Energieversorgung, technischer Umweltschutz, Schutz der Artenvielfalt, Kreislaufwirtschaft bei der Herstellung von Heilpflanzensäften, Kreislaufwirtschaft in der Getränkebranche, Fair Trade, faires Bio-Palmöl</p>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: right; width: 12.0175%;">
<div>
<p style="text-align: left;">Ernährung &amp; Verarbeitung</p>
</div>
</td>
<td style="width: 87.3999%;">
<div>
<p>Vitalität, schonende Verarbeitung, Genuss, Prüfprocedere nach Bio-Verordnung und Arzneibuch, (Italienische) Feinkost-Kreation &amp; Wein/Vinifizierung, italienisch-toskanische Esskultur, Phytotherapie/Über 100 Jahre Heilpflanzen-Expertise</p>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: right; width: 12.0175%;">
<div>
<p style="text-align: left;">Planetary Health &amp; Challenges</p>
</div>
</td>
<td style="width: 87.3999%;">
<div>
<p>Maßnahmen gegen Extremwetter und Trockenheit im Anbau, Aufforstungsmaßnahmen/Feuchtbiotope, Inkulturnahme von bedrohten Pflanzen</p>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: right; width: 12.0175%;">
<div>
<p style="text-align: left;">Weiterentwicklung von Bio</p>
</div>
</td>
<td style="width: 87.3999%;">
<div>
<p>Freshes Bio-Marketing, neue Absatzkanäle, Arzneimittel in Bio-Qualität, Verzicht auf Konservierungsstoffe, regeneratives Wirtschaften, Tierwohl</p>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: right; width: 12.0175%;">
<div>
<p style="text-align: left;">Politische Arbeit</p>
</div>
</td>
<td style="width: 87.3999%;">
<div>
<p>Gentechnik, fairer Markt, nachhaltiges Ernährungssystem</p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_6a674adc5cecb"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark center">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<a class="nectar-button small regular accent-color  regular-button"  role="button" style="" target="_blank" href="https://dok.aoel.org/beitraege/AOEL_PM_KnowHow-durch-Austausch.pdf" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>Zur PDF</span></a>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU-Omnibus-Verordnung</title>
		<link>https://www.aoel.org/eu-omnibus-verordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Wimmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 15:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien & Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[CSRD]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung für die Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.aoel.org/?p=2610</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Omnibus-Paket sollen EU-Vorschriften vereinfacht und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung von europäischen Unternehmen, so die AöL.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_6a674adc5ee67"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
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		<h2 class="wp-block-heading">EU-Omnibus-Verordnung: Bürokratieentlastung oder Verwässerung von Nachhaltigkeitsbemühungen?</h2>
<p><strong>Bad Brückenau, 27.02.2025. Der Bürokratieaufwand für Unternehmen soll um 35% gesenkt werden. Dies ist erklärtes Ziel der Europäischen Kommission und ihrer Omnibus-Vorschläge von Ende Februar. EU-Vorschriften sollen vereinfacht und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung von europäischen Unternehmen, so die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -Hersteller (AöL).</strong></p>
<p>Die Europäische Kommission hat ein neues Paket von Vorschlägen zur Vereinfachung der EU-Vorschriften und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit angenommen, das zusätzliche Investitionen freisetzen soll. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung günstigerer Rahmenbedingungen für Unternehmen in der EU, damit diese wachsen, innovativ sein und hochwertige Arbeitsplätze schaffen können.</p>
<p>„Die Verordnungen zur Berichterstattung abzugleichen, um doppelten Aufwand zu vermeiden, ist eine gute Initiative“, so Matthias Beuger, Koordinator des Arbeitskreises Nachhaltigkeit und Geschäftsleiter nationale Netzwerke der AöL. „Die weitreichenden Vereinfachungen für Unternehmen dürfen jedoch nicht auf Kosten von Menschrechten, Umweltschutz und nachhaltig engagierten Unternehmen gehen. Nur wenn durch Transparenz Verursacher von Schäden herangezogen werden können, ist ein fairer Markt möglich“, so Beuger.</p>
<p>Eine unzureichend durchdachte Omnibus-Verordnung könnte die Auswirkungen auf Umwelt und Menschenrechte nicht ausreichend berücksichtigen. Zudem könnte eine Abschwächung der Gesetze die Glaubwürdigkeit der EU gefährden, was auch negative Konsequenzen für europäische Unternehmen haben könnte, so die AöL.</p>
<p>Die AöL steht hinter den Zielen, die z.B. durch die Taxonomie-Vorschläge und die Nachhaltigkeitsberichterstattung angestrebt werden. Sie ist jedoch der Auffassung, dass die dazu eingeschlagenen Wege via umfänglicher Dokumentationspflichten – sprich Bürokratie – insbesondere für KMU eine Überforderung darstellt. Kluge wirtschaftsnahe Regelungsansätze sollten als Impuls für die Weiterentwicklung dieser Vorgaben genutzt werden und könnten Garant für eine bessere Zielerreichung werden.</p>
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