Auf dem Weg zu einer Kulinarik des 21. Jahrhunderts
Die deutsche Bundesregierung stellt mit ihrer Suche nach einer neuen Ernährungsstrategie die Weichen für eine Kulinarik des 21. Jahrhunderts. Diese muss den Weg hin zu einem fairen, gesundheitsförderlichen und umweltfreundlichen Ernährungssystem ebnen.[1]
Mit dem „Grünen Deal“ und der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ hat die Europäische Kommission (EK) Ziele für eine Transformation der Wirtschaft formuliert. So soll in der Europäischen Union (EU) bis 2050 der erste klimaneutrale Wirtschaftsraum entstehen und die Industrie für das Konzept der Kreislaufwirtschaft gewonnen werden.
Die Strategie “Vom Hof auf den Tisch” identifiziert drei wesentliche Schwerpunkte im Bereich Ernährung. Als entscheidende Maßnahmen setzt die Strategie neben anderen auf ökologischen Landbau, auf pflanzliche Ernährung und auf die Reduktion von Lebensmittelüberschüssen und -abfällen. Auch der Schaffung resilienter Versorgungsstrukturen, insbesondere durch Dezentralisierung und nach Möglichkeit Regionalisierung der Märkte, wird eine wesentliche Rolle zugeschrieben. Damit will die Kommission klare Leitlinien für eine Ernährungstransformation in den Mitgliedsländern setzten.
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Gesundheitsförderliches Ernährungssystem
Die Zielsetzung der Förderung einer modernen, nachhaltigen und gesundheitsförderlichen Ernährung kann nur gelingen, wenn dabei ein umfassender Blick auf Ernährungsstile und deren komplexe, bedingende Faktoren gelegt wird. Diese systemische Betrachtung ist hierbei erheblich zielführender als die isolierte Betrachtung einzelner Lebensmittel oder gar Einzelaspekte von Lebensmitteln, wie dem Nährwert oder dem CO2-Fußabdruck. Die “Mittel zum Leben”, welche Lebensmittel wortwörtlich sind, dienen der Ernährung des Menschen im körperlichen, geistigen und kulturellen Sinn. Deswegen ist es unverzichtbarer Teil des Bio-Gedankens, die Lebensmittel wertschätzend zu veredeln.
1.1 Ernährungsstile
Die Umstellung auf ein enkeltaugliches Ernährungssystem, kann nur gelingen, wenn sie auch mit einer Transformation unserer Ernährungsstile einhergeht. Es erfordert neben einer nachhaltigeren auch eine gesundheitsförderlichere Ernährung, was mit Ernährungsstilen, angelehnt an Vollwertkost oder Planetary Health Diet[2] und dem damit verbundenen Fokus auf mehr pflanzliche und weniger tierische, aber dafür hochwertigere, Lebensmittel gut umsetzbar ist. So wird es z.B. auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung[3] und von der EAT-Lancet-Kommission im Rahmen der Planetary Health Diet gefordert.
So gestaltete Ernährungsstile, die der Vision zuträglich sind, die die AöL-Mitglieder für eine nachhaltig gesunde Ernährungszukunft haben, fördern langfristig die Gesundheit des Menschen. Sie sind bedarfsdeckend bezogen auf die Nährstoffzufuhr sowie die Ballaststoffzufuhr und die bevorzugte Auswahl von Obst, Gemüse, Salat, Milch, Milchprodukten und Vollkorn sowie der reduzierte, auf Hochwertigkeit ausgerichtete Genuss von Fleisch, Wurst, Zucker und Süßwaren positiv zu bewerten ist.
Um die heute vorherrschenden Ernährungsstile zu modernisieren, ist es daher dringend notwendig, die Verbrauchenden systematisch an gesundheitsförderliche und nachhaltigere Ernährungsstile, orientiert am Vorbild der Vollwerkost oder der Planetary Health Diet, heranzuführen. Dies entspricht auch den gesellschaftlichen Zielen der Strategie “Vom Hof auf den Tisch”[4]. Alle Akteure des Lebensmittelsystems müssen hierzu einen Beitrag leisten.
1.1.1 Pflanzliche Lebensmittel
Eine der Prämissen einer enkeltauglichen Ernährung ist der Fokus auf pflanzliche Lebensmittel. So gehen die WissenschaftlerInnen der französischen IDDRI-Studie davon aus, dass eine Versorgung bei Umstellung auf eine ökologische Lebensmittelwirtschaft nur dann gut funktionieren kann, wenn wir deutlich mehr pflanzliche Kost auf der Basis von Getreide, Leguminosen sowie Obst und Gemüse zu uns nehmen. Gleichzeitig wäre der Konsum von Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Milchprodukten und Alkoholika um etwa 50-65% zu senken. Vor allem der hohe Fleisch- und Wurstkonsum ist problematisch – auch in Hinblick auf unsere Gesundheit.[5]
Die gesellschaftlich und politisch gewollte Transformation der Ernährungswirtschaft funktioniert also nur mit Fokus auf pflanzliche Ernährung und ökologische Erzeugung – die politischen Strategien der Europäischen Kommission, wie die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ und der „Europäische Grüne Deal“ arbeiten dies treffend heraus. Beide Aspekte müssen von Anfang an zusammen betrachtet und etabliert werden, um einen modernen und gesundheitsförderlichen, sowie nachhaltigen Ernährungsstil auf dieser Basis zu forcieren.
1.1.2 Tierische Lebensmittel
Im Rahmen der nachhaltig gesundheitsförderlichen Ernährung können auch geringe Mengen an Fleisch, Fisch und Eiern Teil des Speiseplans sein. Entscheidende Parameter hierbei sind sowohl die Menge der verzehrten tierischen Lebensmittel, als auch die Qualität und gesamtgesellschaftlichen sowie umweltbezogenen Auswirkungen von Fleisch, Fisch, Milchprodukten oder Eiern.
Hierbei bietet der ökologische Landbau bereits seit Jahrzehnten erforschte und praktizierte Antworten, was auch die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ der Europäischen Kommission herausstellt. Daher steht in der Strategie eine Umsteuerung hin zu deutlich weniger und unter besseren Bedingungen erzeugten tierischen Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung im Vordergrund. Dieses Konzept hat sowohl bezogen auf die Gesundheit der Menschen und den Ernährungsstil, als auch auf die Nachhaltigkeit der Produktion und das Tierwohl klare Vorteile. So sprechen hinreichend bekannte und wissenschaftlich belegte Auswirkungen eines intensiven Konsums tierischer Lebensmittel, wie den ungünstigen Einfluss auf die Blutfettwerte, das erhöhte Risiko für chronisch systemische Erkrankungen, die vorhandene Kanzerogenität deutlich für eine ebensolche Umsteuerung[6].
Jedoch sollte auch nicht außer Acht gelassen werden, dass besonders Wiederkäuer eine immense Bedeutung für die gesamte Transformation des Ernährungssystems – sowohl in Hinblick auf ihre Qualifikation als Klimaschützer auf der Weide, als auch bezogen auf Ernährungssicherung, haben. Die Weltagrarfläche (ca. 5 Mrd ha) besteht zu 30 % (ca. 1,45 Mrd ha) aus Ackerland. 70 % (3,55 Mrd ha) sind Weideland/Dauergrünland[7], welches die Wiederkäuer zu hochwertigen Lebensmitteln (Milch und Fleisch) für die menschliche Ernährung verwerten können. Sie können auch Grundfutter vom Ackerbau wie z.B. Luzerne oder Kleegras verwerten und damit zusätzlich die Bodenfruchtbarkeit verbessern.[8] [9]
1.1.3 Verarbeitungsgrad
Der Fokus eines gesundheitsförderlichen, nachhaltigen Ernährungsstils liegt neben der bewussten Lebensmittelauswahl auch auf dem Verarbeitungsgrad der Produkte, die verzehrt werden. Zugleich gilt als Hauptproblem einer gesundheitsschädlichen Ernährung nicht die Zusammensetzung einzelner Lebensmittel, sondern die Tatsache, dass es in den letzten Jahrzehnten zu einer Verschiebung der Ernährungsgewohnheiten weg von frischen, wenig verarbeiteten Lebensmitteln hin zu immer mehr Lebensmittel mit einer hohen bzw. sehr hohen Vorverarbeitungstiefe gekommen ist.[10]
Deswegen setzen die Konzepte der Deutschen Gesellschaften für Ernährung (siehe Ernährungspyramide DGE e.V.) konzeptionell eben auch beim Verarbeitungsgrad der Lebensmittel an. Durchaus davon ausgehend, dass natürliche und wenig verarbeitete Lebensmittel von VerbraucherInnen sicherer in einen gesundheitsförderlichen Ernährungsstil eingebunden werden können. Hoch- und ultra-verarbeitete Lebensmittel haben oft den gegenteiligen Effekt und setzen Anreize für ungesunde Ernährungsstile. Studien aus z.B. den Niederlanden oder Deutschland (Nationale Verzehrsstudie II) demonstrieren eindrücklich den Zusammenhang zwischen ökologischen Lebensmitteln und gesunden Lebens- und Ernährungsstilen.[11]
Insgesamt empfiehlt die AöL eine Einbeziehung von die NOVA-Klassifizierung[12] oder das Konzept „die Ordnung der Nahrung“ von Werner Kollath[13] bei Überlegungen zur Verbraucherbildung und Präferenzempfehlungen auch auf Produkten zu berücksichtigen. Bei diesen Systemen werden Lebensmittel in Empfehlungskategorien eingeteilt, die auf dem Verarbeitungsgrad beruhen. Es geht bei dem Einbezug dieser Ideen vor allem darum, auch bei hochverarbeiteten Lebensmitteln die Suche nach Natürlichkeit aufrechtzuerhalten, wie sie dem Biogedanken entspricht. So werden Bio-Lebensmittel bspw. mit deutlich weniger Zusatzstoffen hergestellt usw.
1.2 Ernährungsbildung
Es liegt auf der Hand, dass die Transformation des Ernährungssystems nicht ohne eine Änderung des Ernährungsverhaltens der Menschen vollzogen werden kann“, so die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“[14]. Voraussetzungen dafür sind, dass die Menschen Wissen, Kompetenz und Erfahrung in Bezug auf die Zubereitung ihres Essens und dessen Erzeugung und Herstellung haben.
Dazu wären weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel Ernährungsbildung auf praktischer Ebene notwendig, insbesondere für Kinder und Jugendliche, aber auch entlang der Lebens- und Erwerbsbiographie der Menschen. Bildungsmaßnahmen zur Erhöhung der Ernährungskompetenz bedeuten beispielsweise systematische Ernährungsbildung an Betreuungs-, Bildungs- und in Gesundheitseinrichtungen. Lebensmittelanbau, Herstellung und Zubereitung zu erfahren und zu erleben, aber auch das genussvolle Essen kennenzulernen – das bildet Bewusstsein für hochwertige Lebensmittel und für einen gesundheitsförderlichen Ernährungsstil aus, es gibt den BürgerInnen die Möglichkeit und Fähigkeit, Verantwortung für den eigenen Konsum zu übernehmen.
Unser Ziel sollte sein, dass die Menschen sich als „normal informierte und angemessen aufmerksame und verständige Durchschnittsverbrauchende“[15] mit frischen, möglichst regionalen, hochwertigen Lebensmitteln ausgewogen ernähren können
1.3 Nährwertkennzeichnung
DGE und EAT-Lancet empfehlen eine vollwertige bzw. den planetaren Grenzen angepasste Ernährung als Garant für einen gesunden, nachhaltigen Ernährungsstil. Die ökologisch verträglichen und gesundheitsförderlich Ernährungsweisen basieren auf dem Konzept, die Nahrung so natürlich wie möglich zu lassen, da hochverarbeitet Produkte mit einem höheren Risiko von ernährungs-mit-bedingten Erkrankungen, wie Adipositas, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden[16].
Dieser Aspekt wird bei einer reinen Kennzeichnung von Nährwerten, wie durch den Nutri Score nicht betrachtet. Deswegen steht diese Form der Kennzeichnung einer ausgewogenen, bedarfsgerechten und gesundheitsfördernden Ernährung mit vorzugsweise rohen oder wenig verarbeiteten Lebensmitteln wie Obst und Gemüse im Weg.[17] Im Gegensatz stehen den Verbrauchenden aktuell genügend Informationen bezüglich der Nährwerte direkt am Point of sale zur Verfügung, es mangelt aber, wie im Kapitel zu Ernährungsbildung bereits dargelegt an der Befähigung und Kompetenz, diese Informationen korrekt zu bewerten.
Erst auf einer weitreichenden Verbraucherbildung und -information kann eine Beurteilung der Nährwertangaben auf der Produktverpackung aufbauen, Orientierung geben und bewusst bei der Kaufentscheidung helfen. Eine farbliche Kennzeichnung von Nährwerten alleine kann diesen Bildungs- und Kompetenzmangel jedoch nicht auflösen – eine solche Kennzeichnung führt, insbesondere auf der unzureichenden wissenschaftlichen Grundlage, zu Kaufentscheidungen für ungesunde und nicht nachhaltige Lebensstile.[18][19]
1.4 Ernährungsumgebung
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) veröffentlichte im Juni 2020 sein Gutachten „Politik für eine nachhaltigere Ernährung. Laut WBAE muss das aktuelle Ernährungssystem umfassend verändert werden, um die globalen, europäischen und nationalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. So seien nicht nur Anpassungen in der Produktion, sondern auch bei Konsumgewohnheiten und Ernährungsstilen dringend nötig. Derzeit läge die Verantwortung für Verbesserungen jedoch zu stark auf Seiten der VerbraucherInnen. Der Beirat empfiehlt deswegen eine Neuausrichtung und Stärkung der Ernährungspolitik hin zu einer integrierten Ernährungspolitik. Vor allem der Staat solle mehr Verantwortung übernehmen und die zuständigen Ministerien sollten stärker vernetzt werden. Es braucht klare Zuständigkeiten.[20]
Grafik 1: Ernährungsumgebung und ihre Phasen[21]
Um mit einer solchen Politik erfolgreich zu sein, müssen alle die Faktoren in den Fokus rücken, die das Ernährungsverhalten beeinflussen. Dafür prägt der WBAE den Begriff der „fairen Ernährungsumgebung“. Diese erstreckt sich vom ersten Kontakt mit Lebensmitteln, beispielsweise durch Werbung, über den Zugang zu Lebensmitteln und die Auswahl bis hin zum Konsum (Vgl. Grafik 1). All diese Phasen beeinflussen unsere Ess-Entscheidungen. Eine solche Umgebung wäre per Definition des WBAE dann „fair“, wenn sie auf die Verbraucher abgestimmt, gesundheitsförderlich, sozial-, umwelt- und tierwohlverträglich wäre.[22] Ein möglicher und wichtiger Ansatzpunkt im Kontext der Ernährungsumgebungen wäre die Gemeinschaftsverpflegung.
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Umweltfreundliches Ernährungssystem
Damit unsere Ernährung nicht nur wohlschmeckend und gesundheitsfördernd ist, sondern bei Herstellung und Verbrauch auch unsere natürlichen Ressourcen schützt, sollte sie eingebettet sein in ein umweltfreundliches Ernährungssystem. Ein System, dass von der Erzeugung bis zur Entsorgung ganz auf nachhaltiges Handeln ausgerichtet ist – in der Balance von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft.
Die Leistungen von Unternehmen für unsere Umwelt und Nachhaltigkeit sollten rein quantitative Wachstumsgebärden ablösen. Sie müssen transparent gemacht werden und tatsächlich eine Bedeutung am Markt haben. Bisherige Kennzeichnungssysteme oder Initiativen, wie Eco Score, Product Environmental Footprint, Planet Score usw. beinhalten interessante Ansätze, greifen in den meisten Fällen jedoch zu kurz.
2.1 Umweltleistungen biologisch erzeugter Lebensmittel
Der Ökolandbau erbringt zahlreiche gesellschaftliche Leistungen für den Umwelt- und Ressourcenschutz. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Thünen-Instituts.[23]Die Auswertung der wissenschaftlichen Literatur im Rahmen der Thünen-Studie ergab, dass “die ökologische Bewirtschaftung gegenüber der konventionellen Variante im Umwelt‐ und Ressourcenschutz Vorteile aufweist. Eine höhere gesellschaftliche Leistung durch ökologischen Landbau wurde insbesondere in den Bereichen Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaanpassung und Ressourceneffizienz festgestellt.”[24]
Durch den ökologischen Landbau werden weniger Stickstoff, Phosphor, Pestizide oder Tierarzneimittel in Gewässer eingetragen. In Bezug auf die Bodenfruchtbarkeit konnte festgestellt werden, dass Häufigkeit und Biomasse von Regenwurmpopulationen unter ökologischer Bewirtschaftung im Mittel um 78 bzw. 94 % höher und die Böden insgesamt weniger sauer sind. Im Hinblick auf die Klimaanpassung (d.h. Erosions- und Hochwasserschutz) zeigt der ökologische Landbau zudem eindeutige Vorteile in Bezug auf die Vorsorge auf der Ebene von Einzelschlägen, deutlich erwartbare Vorteile auf Fruchtfolgeebene und tendenzielle Vorteile auf der Landschaftsebene. Die Studie des Thünen-Instituts belegt zudem, dass sich der Ökolandbau positiv auf die Biodiversität auswirkt, denn es zeigten sich bei 86 % (Flora) bzw. 49 % (Fauna) der Vergleichspaare deutliche Erhöhungen der Artenhäufigkeit durch die ökologische Bewirtschaftung.
Insgesamt bewertet die Studie den schonenden Ressourcenumgang des Ökolandbau als überwiegend sehr positiv. Schonend sind aber auch die nachgelagerten Bereiche. So werden Bio-Lebensmittel schonender verarbeitet, da ein Großteil der Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe, Gentechnik und ionisierende Bestrahlung gesetzlich untersagt sind. [25]
2.2 Gesunder Boden
Böden erfüllen wichtige Funktionen, sie sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sie haben eine Filter-, Puffer-, Speicher und Transformationsfunktion für Wasser, organische und anorganische Stoffe und dienen der Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln sowie nachwachsender Rohstoffe. Nur wenn alle drei Funktionen erfüllt sind, sprechen wir von einem gesunden Boden.
Gesunde Böden haben dabei folgende Merkmale: In einem komplexen Nahrungsnetz zersetzen Bodentiere und Mikroorganismen organische Materialien und bilden neue Substanzen. Diese dienen anderen Bodenlebewesen und Pflanzen als Nährstoffe. Sie werden in die Bodenmatrix eingebaut und beeinflussen Bodenstruktur und Stoffaustausch günstig. Das unterstützt die Strukturbildung, fördert die Durchlüftung und die Infiltrationsleistung und die Speicherfähigkeit von Wasser. Die Symbiose der Pflanze mit den Bodenlebewesen (Mikrobiom) erleichtert den Pflanzen den Nährstoffzugang und schützt sie vor Krankheiten.
Der Boden ist die oberste belebte Schicht der Erdkruste. Dort findet ein reger Austausch von Stoffen und Energie, zwischen Luft, Wasser, Mineralien und der organischen Bodensubstanz, dem Humus, statt.[26] Die Humusgehalte haben jedoch laut einer Mitteilung der IG-Gesunder Boden in den letzten 70 Jahren vor allem durch industrialisierte Landwirtschaft um über die Hälfte abgenommen. [27] Deshalb sollte nun ein Wechsel stattfinden zu einer humusaufbauenden Landwirtschaft. Gesündere, lebendigere, humusreichere und ausgeglichenere Bodenverhältnisse wirken positiv auf die Qualität der Lebensmittel und den Wasser- /Trinkwasserschutz, auf die natürliche Bodenfruchtbarkeit, auf ausgewogene Nährstoffversorgung der Pflanzen, auf Bodenstruktur und Biodiversität, schützen vor Schaderregern und tragen zum Klimaschutz bei.
2.3 Kreisläufe
Mit Orientierung der EK hin zu einer Kreislaufwirtschaf im „Europäischen Grünen Deal“ strebt die Politik eine Wirtschaftsweise im Einklang mit der Natur an. Kreislaufwirtschaft bedeutet im Sinne der „cradle to cradle“-Initiative, dass Produkte in all ihren Teilen wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Dazu müssen Produkte so erzeugt und hergestellt werden, dass ihre Einzelteile entweder in einen biologischen oder in einen technologischen Kreislauf aufgenommen werden können (Konsistenz). Effizienz spielt nicht die entscheidende Rolle, sondern die Machbarkeit der Rückführung in den Kreislauf. Zusätzlich muss sich eine nachhaltige Wirtschaft auch der Suffizienz, das heißt der Verhaltensänderung im Konsum, stellen. Suffizienz, Kreislauforientierung und Effizienz müssen gemeinsam betrachtet werden.
Grafik 2: Fokus auf Konsistenz: das „cradle to cradle“-Konzept mit biologischem und technischem Stoffkreislauf[28]
2.4 Nachhaltiges Unternehmen
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Nutzung von Ressourcen, bei dem die wesentlichen Eigenschaften, die Stabilität und die Regenerationsfähigkeit der jeweiligen Ressource bewahrt werden soll. Das Streben nach Nachhaltigkeit auf betriebliche Ebene ist ein Kernpunkt der Satzung der AöL e.V. – aus diesem Grund sind die Mitglieder des Verbandes in besonderer Weise im Bereich der nachhaltigen Betriebsführung engagiert.
Der Erhalt und die Schaffung resilienter Strukturen muss zentraler Punkt der Strategie für eine faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem sein. Die ausschließliche Effizienzorientierung der aktuellen wirtschaftlichen Strukturen machen die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht abhängig, und damit nicht resilient im Sinne einer Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit gegenüber Problemen und Veränderungen. Dabei spielt auch die Stärkung des ländlichen Raums eine zentrale Rolle. Ländliche Regionen haben in den vergangenen Jahrzehnten stark unter dem Abwandern oder schließen von kleinen bis mittelständige Unternehmen gelitten da Arbeitskräfte fehlen und Wettbewerbsnachteile für KMU bestehen. Das stellt viele Regionen vor große Herausforderungen, führt aber ebenso zu zentralistischen Versorgungsstrukturen, die besonders anfällig für Krisen sind.
Kleine und mittelständige Unternehmen (KMUs) sind Motor und Innovationsträger der Wirtschaft und sorgen für resiliente, vielfältige Strukturen am Markt. Sie sorgen für Arbeitsplätze und Kultur in ländlichen Regionen, für kurze Lieferwege und lokale Verarbeitungsstrukturen. Diese Strukturen vor Ort zu erhalten und zu stärken ist für die Gesellschaft von höchstem Interesse. Der Transformationsprozess hin zu einem fairen, gesunden und umweltfreundlichen Lebensmittelsystem kann nur gelingen, wenn bestehende Strukturen erhalten und neue, diese Prozesse unterstützend, ausgebaut werden. Hierfür ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass alle Maßnahmen in engem Austausch und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Herausforderungen für die kleinen und mittelständigen Unternehmen erarbeitet werden.
2.5 Nachhaltigkeitskennzeichnung
Auf dem Weg hin zu dieser Kreislaufwirtschaft können zusätzliche Informationen zu Umweltleistungen als ein Element dazu beitragen, die Menschen zu nachhaltigem Konsum zu motivieren. Diese Informationen müssen stark an etablierten Kreisläufen orientiert sein. Sowohl die Flut an Labeln auf Produkten in Europa, als auch ihre unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen führen stattdessen jedoch zu Uneinheitlichkeit und Verwirrung der Verbrauchenden. In der Berechnung des Product Environmental Footprint (PEF) spielen bspw. Tierwohl, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft nur eine bedingte bis gar keine Rolle. Die zur Verfügung gestellten Datenbasis baut nicht auf ökologischen Landwirtschaftsbetrieben auf. Bei Umweltleistungen handelt es sich jedoch um komplexe Aussagen, die nur unzureichend und nur auf wenige Kernaussagen fokussiert, in Labels dargestellt werden können. Dies ist unbefriedigend und kann zu nicht beabsichtigenden Entwicklungen am Markt führen. Deshalb müssen hier andere Kennzeichnungsmöglichkeiten anstelle von Labels am Produkt in Betracht gezogen werden.
Im Bereich Lebensmittel kann dies konsequent nur aufbauend auf die bereits etablierten Regeln für Bio/Öko-Landwirtschaft und -Lebensmittel erfolgen. Der ökologische Landbau soll gemäß „Europäischem Grünem Deal“ und Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ bis 2030 auf 25 Prozent ausgedehnt werden. Denn das EU-weite, rechtlich gesicherte und systemorientierte Konzept Öko-Landbau ist mit seinen multiplen Umweltleistungen in der landwirtschaftlichen Erzeugung einzigartig. Eine Umweltkennzeichnung muss demgemäß auf diesem Konzept aufbauen. Weitere, darauf basierende Umweltaussagen in der post-landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette können dann ergänzend erfolgen. Es nicht zielführend und widerspricht der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ neben der Öko-Kennzeichnung ein davon unabhängiges, rechtlich gesichertes Umweltzeichen wie den PEF für Lebensmittel in der EU zu etablieren.
Um Greenwashing zu vermeiden, muss gesichert sein, dass Unternehmen, die auf einzelnen Produkten derartige Aussagen ausloben, als Gesamtunternehmen erweiterte Umweltstandards erfüllen. Das Erreichen von erweiterten Umweltstandards (z.B. EMAS, ISO 14001) im Gesamtunternehmen sollte somit Voraussetzung für jede produktbezogene zusätzliche Umweltaussage sein. Denn Unternehmen müssen grundsätzlich umweltfreundlich wirtschaften, um von KundInnen als glaubwürdig, transparent und integer wahrgenommen zu werden.
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Politische Maßnahmen
Um die Transformation unseres Ernährungssystems voranzubringen, seien hier einige Maßnahmen genannt, die vor allem politisch engagiert angegangen werden sollten.
- Soziale Nachhaltigkeit in Politik und Unternehmen anstoßen
Das „Monitoring der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP-Monitoring) in den Jahren 2018 – 2020 hat ergeben, dass ein freiwilliger Prozess zur Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards gescheitert ist. Nur 12,8 bis 16,5 % der im Jahr 2020 befragten Unternehmen erfüllten die Anforderungen. Deswegen möchte der deutsche Gesetzgeber national gesetzlich tätig und sich für eine EU-weite Regelung einsetzen.
Unternehmen, die Menschen und der Umwelt in ihren Lieferketten schaden oder Schaden in Kauf nehmen, müssen sich dafür verantwortlich zeigen, indem sie entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die Sorgfaltspflicht wird bei keinem Unternehmen halt machen, auch nicht bei klein- und mittelständischen Unternehmen, unabhängig davon, ob diese gesetzlich ausgenommen sind. Wichtig ist dabei, dass die Grenzen der Sorgfaltspflicht eindeutig und klar beschrieben werden. Es muss um definierte Verantwortlichkeiten in der Lieferkette (also eine Kette der Verantwortlichen) geben und nicht um eine kettenübergreifende Verantwortung. Unternehmen, gerade klein- und mittelständische, haben meist nur Durchgriffsmöglichkeiten auf ihren direkten Vorlieferanten. Auf diesen können sie einwirken und gegenüber diesen müssen sie Maßnahmen ergreifen.
Wir weisen jedoch darauf hin, dass nur dann, wenn auch die Politik ihrer Verantwortung gerecht wird, eine gerechtere Wirtschaftswelt geschaffen werden kann. Die AöL begrüßt deshalb grundsätzlich die Initiative zum Lieferkettengesetz. Doch Menschenrechtsklauseln und Umweltschutzaspekte (weltweit und zwischen den Staaten) müssen auch in Handelsverträge aufgenommen und somit für Politik und Wirtschaft verbindlich festgelegt werden. Ein Lieferkettengesetz sollte sich nur auf Handel mit Staaten beziehen, mit denen (noch) kein Handelsvertrag mit festgelegten sozialen und ökologischen Leitplanken besteht beziehen müssen. Die Politik ist aufgefordert, solche Verträge zu verhandeln und bestehende Verträge nachzubessern.
- Wahre Preise als entscheidenden Hebel nutzen
Die Preise für Lebensmittel sprechen nicht die Wahrheit. Einerseits sind diese verzerrt durch sehr hohe Subventionen für die Landwirtschaft und andererseits werden gerade in der Lebensmittelproduktionskette viele Umwelt- und Sozialkosten externalisiert d.h. sozialisiert, was bedeutet, dass sie auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
Die AöL hält daher das Konzept der „wahren Preise“ für zielführend und entscheidend notwendig für den Umbau der Wirtschaft. Die Lebensmittelpreise sind bislang trügerisch niedrig und verzerrt. Grund dafür sind versteckte Folgekosten für Umweltschäden und Sozialdumping sowie hohe Gesundheitskosten im gesamten System. Diese Kosten sind zwar im Regal nicht sichtbar, sie werden aber über den Umweg steigender Steuern, Trinkwasserkosten oder Krankenkassenbeiträge schlussendlich durch die BürgerInnen bezahlt oder kommenden Generationen aufgebürdet. Wahre Preise für Lebensmittel wären in der Marktwirtschaft somit ein sehr effektives Werkzeug, die VerbraucherInnen in Richtung nachhaltigen Konsum zu steuern und die Wertschätzung für Lebensmittel zu erhöhen. Die Marktwirtschaft entfaltet Ihr volles lenkungspotential für die zukunftsfähige Konsumtion. Richtig gerechnet sind die nachhaltigsten Lebensmittel dann die preiswertesten.
Auch die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“-Strategie stellt fest, dass die nachhaltigsten Lebensmittel die erschwinglichsten sein sollen. Zur Umsetzung möchte die EK einen EU-Kodex für verantwortliche Unternehmens- und Marketingpraktiken einsetzen. Ein wirksamer Methode Umweltkosten zu internalisieren, wäre auch eine objektives Umweltbilanzierungssystem für die Ernährungswirtschaft vorzuschreiben, steuerlich wirksam zu machen und auf die Preise nieder zu schlagen.
Kurzfristig könnte, zumindest für die VerbraucherInnen, über eine abgesenkte Mehrwertsteuer für biologisches Obst und Gemüse eine Entlastung für die geleisteten Umweltbeiträge und die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst und Gemüse erreicht werden. Steuervergünstigungen für nicht ökologische produzierte Lebensmittel (insbesondere reduzierte Mehrwertsteuer) und Lebensmittel tierischen Ursprungs müssen umgehend abgeschafft werden. Diese sollten zum Ausgleich sozialer Ungleichheit insbesondere für den Zugang aller zu gesunden und umweltfreundlichen Lebensmitteln verwendet werden.
- Marktwirtschaft funktionsfähig machen
Die Transformation der Märkte hin zu einer funktionierenden Marktwirtschaft muss zudem essentieller Bestandteil der Ernährungswende sein, da die voranschreitende Oligopolisierung einzelner Zweige in den vergangenen Jahrzehnten die Märkte aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Die daraus resultierende, effizienzgetriebene Marktstruktur lässt keinen Platz für soziales und ökologisches Engagement der Unternehmen. Deshalb ist es von höchstem gesellschaftlichem Interesse, zwischen Produktion, Handel und Verbrauchenden, Partnerschaften auf Augenhöhe herzustellen und Lasten gleichmäßig zu verteilen.
Deutschland als Import- und Exportnation hat nicht nur die Verantwortung für das Offenhalten der Märkte und die Sicherung von sozialen und ökologischen Standards in Beschaffungsmärkten, sondern auch die Verantwortung für die exportierten Produkte und deren Wirkung auf Menschenrechte und Umweltschutz in den importierenden Staaten. Aufgabe des Staates muss es daher sein, Leitplanken für den Zugang zu gesunden und umweltfreundlichen Lebensmitteln und zeitgleich guten Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung für alle zu forcieren. Diese Leitplanken müssen verbindlicher Teil aller Handelsverträge werden.
- Umbau fördern und Ernährungsbildung voranbringen
Beim Umbau des Ernährungssystems steht neben der Veränderung des Marktes eine Umsteuerung hin zu deutlich weniger und unter besseren Bedingungen erzeugten tierischen Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung im Vordergrund. Diese Strategie hat sowohl bezogen auf die Gesundheit der Menschen, als auch auf die Nachhaltigkeit der Produktion und auf das Tierwohl klare Vorteile. Der Ausbau und die Verbesserungen dieses etablierten Systems unter Einbezug von Forschungsergebnissen zum Verarbeitungsgrad und konsequenter Kreislaufwirtschaft ist zielführend und mittelfristig umsetzbar. Es verhindert die Entfremdung des Menschen von der Natur mit allen Lebewesen, zu der er untrennbar gehört, und damit die Entfremdung von Lebensmitteln.
Eine wesentliche Bedingung für das Gelingen eines nachhaltigen Wandels ist zudem die Wertschätzung, die die Menschen der Landwirtschaft, der Lebensmittelherstellung, dem Handel und den Lebensmitteln selbst entgegenbringen sollten. Diese Wertschätzung muss über Bewusstseinsbildung und praktische Erfahrungen entlang der Biographie der Menschen systematisch gefördert werden. Die Aufklärung darüber, was Ökolandbau und Ökolebensmittelwirtschaft für die Gesellschaft leisten, sollte Teil umfänglicher Aufklärungs- und Werbekampagnen sein, die in allen Medien und Plattformen sichtbar werden sollten. So werden die Menschen über die Vorteile einer nachhaltigen Ernährung informiert und können sich bewusst für enkeltaugliche Ernährungsstile entscheiden. Eine steigende Nachfrage fördert zudem die Angebotsseite und schafft auch bei LandwirtInnen und UnternehmerInnen Lust zum Umbau.
Zuletzt sollten Unternehmen, die sich einer nachhaltigen Betriebsführung verschrieben haben, unbedingt gefördert werden – durch Bürokratieabbau einerseits und Förderung der Kommunikationskompetenz (bspw. in den sozialen Medien) andererseits. Denn erst wenn Unternehmen langfristig nachhaltig wirtschaften und Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen, schaffen sie die nötige Transformation unseres Ernährungssystems.
[1] Schäfer, Christine et al.: European Food Trends Report 2021. Die grosse Verstrickung: Ernährung zwischen Mikrochip und Mikrobiom, in: Gottlieb Duttweiler Institute, 2021, https://www.gdi.ch/de/publikationen/studien-arbeit/european-food-trends-report-2021
[2] Vgl. EAT-Lancet-Commission: Food Planet Health, summary report, in: eatforum.org, 2018, https://eatforum.org/eat-lancet-commission/eat-lancet-commission-summary-report/
[3] Vgl. DGE e.V.: Vollwertige Ernährung, in: dge.de, 2022, https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/
[4] Europäischer Rat der Europäischen Union: „Vom Hof auf den Tisch“, in: consilium.europa.eu, 2022, https://www.consilium.europa.eu/de/policies/from-farm-to-fork/
[5] Vgl. Aöl e.V.: Fleisch der Zukunft?, in: aoel.org, 2021, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/2021/11/AOEL_Positionspapier_Alternative-Fleischproteine-1.pdf
[6] Vgl. Glei Michael: Gesundheitliche Konsequenzen des Fleischkonsums (Teil 1) , in Ernährungsumschau Nr.11/2013, https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2013/11_13/EU11_2013_S43_S46.qxd.pdf
[7] Vgl. Jering, Almut et al.: Globale Landflächen und Biomasse nachhaltig und ressourcenschonend nutzen, in: umweltbundesamt.de, 2013, https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/globale-landflaechen-biomasse
[8] Vgl. AöL e.V.: Das Rind und das Klima, in: aoel.org, 2021, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/2021/03/AOEL_Hintergrundinformation_Rind-Klima.pdf
[9] Vgl. Poux, X., Aubert, P. M.: An agroecological Europe in 2050: multifunctional agriculture for healthy eating. Findings from the Ten Years For Agroecology (TYFA) modelling exercise, in: Iddri-AScA, Study, 2018
[10] Vgl. AöL e.V.: Rückmeldung zur Folgenabschätzung in der Anfangsphase:
Lebensmittelkennzeichnung – Überarbeitung der Vorschriften über die
Verbraucherinformation, in: aoel.org, 2021, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/2021/02/A%C3%B6L-Stellungnahme_F2F_N%C3%A4hrwertkennzeichnung_Jan2021.pdf
[11] Vgl. AöL e.V., 2021
[12] Vgl. Monteiro, Carlos Augusto et al.: NOVA. The star shines bright, in: World Nutrition, 7(1-3): 2016
[13] Kollath, Werner: Die Ordnung unserer Nahrung, 17. Aufl., Deutschland: Karl. F. Haug, 2005
[14] Vgl. COMMUNICATION FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT, THE COUNCIL, THE EUROPEAN ECONOMIC AND SOCIAL COMMITTEE AND THE COMMITTEE OF THE REGIONS: A Farm to Fork Strategy for a fair, healthy and environmentally-friendly food system, COM/2020/381, in: eur-lex.europa.eu, 2020, https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:52020DC0381
[15] Schotthöfer, Peter: Der europäische Gerichtshof stellt das Verbraucherleitbild dar, in: handelsblatt.com, 2005, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/eugh-der-europaeische-gerichtshof-stellt-dasverbraucherleitbild-klar/2511794.html
[16] Vgl. AöL e.V.: Vollwertige Ernährung muss im Vordergrund stehen, in: aoel.org, 2018, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/2018/07/AOEL_Position-zu-Reduktion-und-Ampel_final.pdf
[17] Vgl. AöL e.V., 2018
[18] Vgl. AöL e.V.: Transformation der Wirtschaft, in: aoel.org, 2021, https://www.aoel.org/wp-content/uploads/2021/03/AOEL_Positionspapier_pflanzliche-Ern%C3%A4hrung.pdf
[19] Vgl. Verbraucher Initiative e.V.; https://verbraucher.org/media/file/1151.VI_Wirkung_Label_auf_Verbraucherverhalten_Ergebnisbericht__2016.pdf
[20] Vgl. BMEL: Politik für eine nachhaltigere Ernährung: Eine integrierte Ernährungspolitik entwickeln und faire Ernährungsumgebungen gestalten – WBAE-Gutachten, in: bmel.de, 2020, https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ministerium/Beiraete/agrarpolitik/wbae-gutachten-nachhaltige-ernaehrung.html
[21] Spiller, Achim: Die Ernährungsumgebung als entscheidender, aber unterschätzter Einflussfaktor, in: nachhaltigere-ernaehrung-gutachten.de, 2019, https://nachhaltigere-ernaehrung-gutachten.de/blog/die-ernahrungsumgebung-als-entscheidender-aber-unterschatzter-einflussfaktor/
[22] Vgl. BMEL: Nutri-Score einfach erklärt: Informationen für den Einkauf, in: bmel.de, 2020, https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittel-kennzeichnung/freiwillige-angaben-und-label/nutri-score/nutri-score-erklaert-verbraucherinfo.html
[23] Sanders, Jürn: Leistungen des Ökolandbaus für Umwelt und Gesellschaft, in: thuenen.de, 2018, https://www.thuenen.de/de/institutsuebergreifende-projekte/leistungen-des-oekolandbaus-fuer-umwelt-und-gesellschaft/#c42011
[24] Vgl. Sanders, Jürn, 2018
[26] IG Gesunder Boden: Gesunder Boden aus unserer Sicht, in: ig-gesunder-boden.de, 2020, https://www.ig-gesunder-boden.de/Portals/0/doc/Positionspapiere/Gesunder-Boden/2021-03-04_deutsch.pdf
[27] IG Gesunder Boden e.V., Vortrag zum Bodentag, 2020
[28] Cradle to Cradle NGO, in: c2c.ngo, 2022 https://c2c.ngo/cradle-to-cradle/