Qualitätssicherung

 

Lebensmittelhersteller haben in der Ernährungswirtschaft eine besondere Position. Sie nehmen die landwirtschaftlichen Rohwaren auf und transformieren diese zu marktfähigen Produkten. Dieser Transformationsprozess bezieht sich im Kerne auf Haltbarmachung, Handhabbarkeit, Genussfähigkeit und Attraktivität. Biologische Lebensmittel sind dabei das Ergebnis eines Werdeprozesses von der Saatguterzeugung über eine ökologisch standortangepasst Landbaupraxis und einer Herstellung, die möglichst ohne Zusatzstoffe und Hilfsstoffe auskommt und dem Konzept der schonenden Verarbeitung verpflichtet ist.

Innerhalb der AöL spielt die Qualität von Lebensmitteln eine herausragende Rolle. Wir unterstützen nicht nur den Austausch unserer Qualitätssicherer, sondern fördern auch das Bewusstsein für ein ganzheitliches Qualitätsverständnis.

Desinfektion - AöL-Information zum Kauf und zur Nutzung von Desinfektionsmitteln

Wegen der Corona-Pandemie werden Desinfektionsmaßnahmen in den Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft zurzeit verstärkt durchgeführt. Von Laboren haben wir erfahren, dass nun vermehrt Rückstände von Desinfektionsmitteln in den Lebensmittelproben festgestellt werden.

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Bio Kritische Kontrollpunkte erkennen und die richtigen Vorsorgemaßnahmen daraus ableiten

Am 01. Januar 2022 tritt die neue Bio-Verordnung in Kraft. Darin werden die unternehmerischen Pflichten zu Vorsorgemaßnahmen im Hinblick auf unzulässige Erzeugnisse und Stoffe deutlicher und konkreter benannt als in der aktuell gültigen Verordnung. Ziel ist, die Umsetzung der Verordnung in Unternehmen zu erleichtern und das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in ökologische Lebensmittel zu wahren.

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Verfahren zur Probenahme bei ökologischen Produkten

Grundsätzlich hat eine Probenahme nach gesetzlichen Vorgaben oder einschlägigen Normen, angepasst an das zu beprobende Gut und die analytische Fragestellung zu erfolgen.
Die hier dargestellte Empfehlung zur Probenahme ist insofern nur eine Richtschnur zur allgemeinen Orientierung.

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Abweichungen zur EU-Öko-Verordnung unter besonderer Berücksichtigung von Kontaminanten

Die Vorgaben zur Handhabung von Abweichungen im Rahmen der Bio-Verordnung sehen eine primäre Verantwortung der Unternehmen für eine Bewertung von Verdachtsfällen vor. Das neue Bio-Recht stärkt die Verantwortung der Unternehmen für solche Vorgänge und klärt die Verantwortungsteilung zwischen Kontrollstellen/Behörden und Unternehmen. Dieser Leitfaden unterstützt sachlich richtiges und rechtskonformes Verhalten der Unternehmen.

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Qualität vs. Sicherheit

Was können wir noch essen, ohne davon krank zu werden? Schadstoffe scheinen überall zu lauern. Doch: die Natur ist niemals risikofrei. Unser Beitrag zur Debatte "Qualität vs. Sicherheit" ist ein eigenes Positionspapier, das sich mit der Frage beschäftigt, ob die Fokussierung von Medien, Politik und Behörden auf Lebensmittelsicherheit wirklich zielführend ist. Denn nur, wenn wir Risiko ganzheitlich bewerten und eine umfassende Güterabwägung betreiben, haben wir eine lebenswerte Zukunft.

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Nanopartikel

Seit einigen Jahren wird in der Lebensmittelwirtschaft intensiv über Nanopartikel diskutiert. Diese können in der landwirtschaftlichen Produktion Verwendung finden, in und auf Verpackungen, auf Oberflächen von Arbeitsmaterial oder auch als Zutat im Lebensmittel. Eine rechtlich bindende Definition gibt es bis heute nicht.

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Detektion von Fremdkörpern

In den letzten Jahren haben sich die Detektionsmethoden für Fremdkörper in Lebensmitteln weiter entwickelt. Mit den neuen technischen Möglichkeiten haben sich auch die Erwartungen der Kunden (Handel) in Bezug auf das Auftreten von Fremdkörpern deutlich verschärft. Ziel dieses Papieres ist es, nicht eine Entscheidung vorwegzunehmen, sondern viel mehr eine Hilfe zur Güterabwägung zu leisten.

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Einsatz von Pökelstoffen

Die AöL hat zu der Festlegung des Gesetzgebers in den Rechtsvorschriften (EG-VO 889/2008 Art. 27 (3) a) zum ökologischen Landbau, dass die Verwendung von Natriumnitrit und Kaliumnitrat hinsichtlich der Streichung der Zulässigkeit bis zum 31. Dezember 2010 zu prüfen ist, frühzeitig eine fachliche Diskussion zu den Bereichen Forschung, Qualifizierung und Stand der Praxis angestoßen.

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