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Positionspapier: Das Rind und das Klima 

Die wahre Geschichte weitgehend verborgener und ungenutzter Potenziale

Die heutigen „Kornkammern“ Europas verdanken ihre enorme Fruchtbarkeit ihrer Entstehungsgeschichte als Steppen-Dauergrasland: Sie wurden über Jahrtausende beweidet. Die Co-Evolution von Grasland und Weidetieren begann bereits vor Millionen Jahren. Wenn Pflanzen wachsen, stammt ein wesentlicher Teil ihrer Biomasse aus der Luft.


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Positionspapier: Forcierung pflanzlicher Ernährung

Transformation der Wirtschaft – Pflanzliche Ernährung forcieren

Mit dem „Grünen Deal“ und der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ hat die Europäische Kommission Ziele für eine Transformation der Ernährungswirtschaft formuliert. Beide Papiere machen jedoch deutlich, dass diese Ziele nur mit einem Ernährungsstil zu erreichen sind, in dem der Anteil pflanzlicher Lebensmittel erhöht und der Anteil tierischer Nahrung deutlich reduziert wird. Um dies zu erreichen ist eine breite gesellschaftliche Debatte notwendig, die letztlich in umfassende, konkrete Maßnahmen mündet. Die nachfolgend vorgeschlagenen Maßnahmen sollen hierzu einen Beitrag leisten und Orientierung geben. Konkrete Schritte, die für eine Transformation aus Sicht der Öko-Lebensmittelhersteller erforderlich sind, um die Ziele von „Grünem Deal“ und der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ zu erreichen, werden im Positionspapier der AöL aufgezeigt.

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Unternehmen und Politik müssen sich ihrer Verantwortung stellen - Nur gemeinsam kann ein Lieferkettengesetz wirksam werden

Menschenrechte achten und Umwelt schützen, das müssen die zwei Eckpfeiler politischen Handelns und eines fairen Wirtschaftens sein. Die AöL begrüßt deshalb grundsätzlich die Initiative zum Lieferkettengesetz, weist jedoch darauf hin, dass die Lösung politischer Probleme nicht durch die Wirtschaft allein erfolgen kann.

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Kommentierung zur Konsultation der EU zur Belegung von Umweltaussagen insbesondere zum PEF/OEF

Bad Brückenau, 03.12.2020 - Vielen Dank für die Möglichkeit die Maßnahmen der EU-Kommission zur Belegung von Um-weltaussagen zu kommentieren. Umweltkennzeichnungen und die Maßnahmen der Wirtschaft im Bereich Umwelt und Klima sind stark von Effizienzkriterien getragen. Diese Bemühungen haben jedoch gezeigt, dass sie nicht zu einem durchschlagenden Erfolg geführt haben. Der sogenannte „Rebound-Effekt“ hat hier vieles wieder relativiert.


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Positionspapier: Green Deal & Farm to Fork

Grüner Deal und Strategie "Vom Hof auf den Tisch" - Reflexionen und Vorschläge

Die EU-Kommission hat mit dem „Grünen Deal“ und der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ sehr positive Signale zum nachhaltigen Umbau der Wirtschaft gesendet und damit mutige und visionäre Papiere vorgelegt! Die Beschreibung der Herausforderungen und der vorgeschlagenen Problemlösungen in den Dokumenten sind richtungsweisend und fokussiert auf die Kernpunkte.

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Positionspapier: Wie geht es weiter nach Covid_19?

Windmühlen bauen, wenn der Wind der Wandlung weht

Covid-19 hat der Menschheit Grenzen aufgezeigt, der Welt neue Dynamiken verliehen und der Gesellschaft Impulse für Neuorientierung gegeben. Nun werden „die Wirtschaft“ und das ge-sellschaftliche Leben gerade wieder hochgefahren. Dies muss zukunftsfähig und enkeltauglich geschehen. Grüner Deal und die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ sind sehr positive Signale in Richtung Nachhaltigkeit - vorgelegt durch die EU-Kommission, auch als Wegweiser aus der Krise heraus.

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Wie eine Transformation unserer Ernährung gelingen kann

Die Evolution unserer Ernährung

Neben den Praktiken der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft liegt ein wesentlicher Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft in der Transformation unseres Ernährungsverhaltens. Schaffen wir es nicht, unsere Ernährung enkeltauglich zu gestalten, würden Importe von Rohstoffen nach Europa durch eine hundertprozentige Umstellung auf den ökologischen Landbau massiv zunehmen. Um dies zu verhindern, ist es dringend notwendig, an der Transformation der gesamten Ernährung hin zu Nachhaltigkeit zu arbeiten.

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Ein Leitfaden zur Nachfolge junger Bio-Unternehmer

Wie gestalte ich meinen Weg?

Ein Unternehmen zu übergeben ist ein vielfältiger und spannender Prozess. In einem Verarbeiterbetrieb der Biobranche werden nicht nur Management und Anteile übergeben, sondern vor allem auch Werte und Ideale. Eine Gruppe von Jungunternehmern aus der AöL hat den Weg der Übernahme beherzt beschritten und möchte ihn nun teilen. Wir wollen zeigen, wie sich Nachfolge gestalten kann, welche Herausforderungen es bei einer Übergabe gibt und wie die Jungen AöLer diese Aufgabe gemeistert haben. 

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Qualität und Sicherheit

Ist der Bio-Gedanke kontaminiert?

 
 Jedes Stück Land, das gewonnen wurde für den ökologischen pestizidfreien Anbau, ist ein Gewinn für die Menschheit. Und zwar schon allein deshalb, weil weniger Pestizide ausgebracht werden. Jedes Produkt, naturnah verarbeitet ohne Zusatzstoffe, ist ein Beitrag für eine gesunde Ernährung. Umso schwieriger ist es, dass sich der Fokus von Behörden, Unternehmen und Medien immer mehr um Kontaminanten dreht und damit das Produkt und nicht den Prozess der Lebensmittelherstellung in den Vordergrund stellt.
 

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Reduktion von Zucker, Fett und Salz

Wir brauchen eine vollwertige Ernährung

In dem vielfältigen Angebot von Lebensmitteln und Lebensmittelkennzeichnungen wünschen sich Verbraucherinnen und Verbraucher Anleitungen für empfehlenswerte und gesunde Lebensmittel, um sich gesünder ernähren zu können. Aus diesem Grund fordern Verbraucherschützer eine einfache farbliche Kennzeichnung (Ampelkennzeichnung) auf der Verpackung. Damit soll den Käuferinnen und Käufern schnell und eindeutig angezeigt werden, welche Lebensmittel empfehlenswert und damit gesund sind. Einige europäische Nachbarländer wenden entsprechende Kennzeichnungen bereits an.

Vor diesem Hintergrund bezieht die AöL Stellung zur farblichen Kennzeichnung und zu den politischen Maßnahmen hinsichtlich einer gesunden vollwertigen Ernährungsweise der Bürgerinnen und Bürger.
 

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Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit ist ganzheitlich

Die AöL begrüßt die Bemühungen der Bundesregierung, ihre Nachhaltigkeitsstrategie zu überarbeiten und eng an die Agenda 2030 und damit an die Sustainable Development Goals (SDG) anzulehnen. Nachhaltiges Handeln muss ganzheitlich angelegt sein.
 
Der Verband erachtet es jedoch auch als dringend notwendig , dass nachhaltiges Handeln ganzheitlich angelegt sein muss: in der Balance von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft - ausgerichtet auf ein gesellschaftliches und wirtschaftliches System, das getragen wird von ideellen Werten. Die Anhäufung von materiellen Gütern und Wohlstand kann kein alleiniges Ziel sein.
 

Lebensmittelqualität und Sicherheit

Überregulierung führt zum Freiheitsverlust

„Tod im Brot“ oder „Tod im Kräutertee“ sind Formulierungen, die wir in den massenmedialen Schlagzeilen der letzten Jahre lesen können. Gemeint sind damit vor allem Rückstände oder natürliche, nicht für den Menschen verträgliche Stoffe, die in Lebensmitteln enthalten sind und durch immer genauere Analysen immer öfter nachgewiesen werden. Was gestern noch genussvoll verspeist wurde, ist morgen schon krebserregend und nicht mehr verzehrfähig. Trotz enormer Erfolge der Lebensmittelüberwachung beim Feststellen von BSE, EHEC usw., überziehen die Behörden das Thema immer mehr. Für uns Menschen stellt sich bei solchen Entwicklungen die Frage: was können wir noch essen, ohne davon krank zu werden? Welches Lebensmittel ist überhaupt noch sicher?

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Einsatz von GVO

Keine Gentechnik in der Landwirtschaft

Die AöL spricht sich klar und deutlich gegen den Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen (GVO) in der Landwirtschaft aus. Die von den einschlägigen GVO-Saatgut-vertreibenden-Unternehmen angeführten Vorteile bezüglich der Umweltfreundlichkeit und der Lösung des Hungerproblems in der Welt kann der Verband nicht erkennen und sieht im Gegenteil große Risiken für Umwelt und Biodiversität weltweit.

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