Reduktion von Zucker, Fett und Salz

Wir brauchen eine vollwertige Ernährung

In dem vielfältigen Angebot von Lebensmitteln und Lebensmittelkennzeichnungen wünschen sich Verbraucherinnen und Verbraucher Anleitungen für empfehlenswerte und gesunde Lebensmittel, um sich gesünder ernähren zu können. Aus diesem Grund fordern Verbraucherschützer eine einfache farbliche Kennzeichnung (Ampelkennzeichnung) auf der Verpackung. Damit soll den Käuferinnen und Käufern schnell und eindeutig angezeigt werden, welche Lebensmittel empfehlenswert und damit gesund sind. Einige europäische Nachbarländer wenden entsprechende Kennzeichnungen bereits an.

Vor diesem Hintergrund bezieht die AöL Stellung zur farblichen Kennzeichnung und zu den politischen Maßnahmen hinsichtlich einer gesunden vollwertigen Ernährungsweise der Bürgerinnen und Bürger.
 

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Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit ist ganzheitlich

Die AöL begrüßt die Bemühungen der Bundesregierung, ihre Nachhaltigkeitsstrategie zu überarbeiten und eng an die Agenda 2030 und damit an die Sustainable Development Goals (SDG) anzulehnen. Nachhaltiges Handeln muss ganzheitlich angelegt sein.
 
Der Verband erachtet es jedoch auch als dringend notwendig , dass nachhaltiges Handeln ganzheitlich angelegt sein muss: in der Balance von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft - ausgerichtet auf ein gesellschaftliches und wirtschaftliches System, das getragen wird von ideellen Werten. Die Anhäufung von materiellen Gütern und Wohlstand kann kein alleiniges Ziel sein.
 

Lebensmittelqualität und Sicherheit

Überregulierung führt zum Freiheitsverlust

„Tod im Brot“ oder „Tod im Kräutertee“ sind Formulierungen, die wir in den massenmedialen Schlagzeilen der letzten Jahre lesen können. Gemeint sind damit vor allem Rückstände oder natürliche, nicht für den Menschen verträgliche Stoffe, die in Lebensmitteln enthalten sind und durch immer genauere Analysen immer öfter nachgewiesen werden. Was gestern noch genussvoll verspeist wurde, ist morgen schon krebserregend und nicht mehr verzehrfähig. Trotz enormer Erfolge der Lebensmittelüberwachung beim Feststellen von BSE, EHEC usw., überziehen die Behörden das Thema immer mehr. Für uns Menschen stellt sich bei solchen Entwicklungen die Frage: was können wir noch essen, ohne davon krank zu werden? Welches Lebensmittel ist überhaupt noch sicher?

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Einsatz von GVO

Keine Gentechnik in der Landwirtschaft

Die AöL spricht sich klar und deutlich gegen den Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen (GVO) in der Landwirtschaft aus. Die von den einschlägigen GVO-Saatgut-vertreibenden-Unternehmen angeführten Vorteile bezüglich der Umweltfreundlichkeit und der Lösung des Hungerproblems in der Welt kann der Verband nicht erkennen und sieht im Gegenteil große Risiken für Umwelt und Biodiversität weltweit.

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