Unerwünschte Stoffe

Unsere Lebensmittelhersteller verarbeiten Agrarrohstoffe wie Getreide, Ölpflanzen, Obst, Gemüse und Hackfrüchte zu hochwertigen, ökologischen Lebensmitteln. Die Erzeugnisse, die unsere Unternehmen verarbeiten, müssen vor allem unseren Qualitätsanforderungen entsprechen. Dazu gehört es, dass unsere Pflanzen ohne den Einsatz von Pestiziden auskommen und natürlich wachsen dürfen und unsere Tiere in der freien Natur leben.

In dieser freien und lebendigen Natur gibt es schon immer Rückstände, z.B. durch Verschmutzungen, die der Mensch verantwortet, wie Abgase oder Düngemittel oder durch sogenannte „Unkräuter“. Für uns sind das Pflanzen mit giftigen Stoffen, für die Pflanzen ist es ein wesentlicher Abwehrmechanismus, um nicht gefressen zu werden. Rückstände können aber auch durch das Spritzen von Pflanzenschutzmitteln beim konventionellen Nachbarn oder durch Verpackungen entstehen. Wie damit umgegangen werden kann, besprechen wir innerhalb der AöL und versuchen zudem das Bewusstsein zu schärfen, dass Lebensmittelsicherheit nicht allein Faktor für ein ökologisches, qualitativ hochwertiges Mittel zum Leben ist.

MOSH und MOAH

Seit 2010 wird das Thema des potentiellen Übergangs von Kohlenwasserstoffverbindungen aus Mineralölen in Lebensmitteln diskutiert. Dabei geht es insbesondere um die Kontamination von verpackten Lebensmitteln mit MOSH (Mineral Oil Saturated Hydro-carbons) und MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons). Auch Stiftung Warentest und ÖKO-Test haben vermehrt Mineralölrückstände in Produkten gefunden. Davon sind auch immer wieder Bio-Lebensmittel betroffen, wie kürzlich in der Ausgabe der ÖKO-Test Heft 06/2017 bei Kokosprodukten. Mehr dazu in der hiesigen AöL-Information.

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Pestizidrückstände

Die AöL-Leitlinie zum Umgang mit Pestizidrückständen ist eine Zusammenfassung der IFOAM-EU-SGOP-Leitlinie und soll den Betrieben, Verbänden, Zertifizieren und EU-Behörden folgende Vorteile bringen: Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit, Etablierung eines Konsens über den Umgang mit Rückständen, Evaluierung eines Orientierungswerts usw.

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Phosphonat Rückstände

Die Rückstandssitutation mit Phosphonaten von Bio-Rohstoffen ist im Herbst 2016 immer noch problematisch. Deshalb möchte die AöL über den Sachstand zu Phosphonaten informieren. Im Papier werden die Phosponate an sich, ihr Rückstandsverhalten und Handlungsempfehlungen besprochen.

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Phosphorwasserstoffe

Seit 2013 stehen in Deutschland in einem staatlichen Labor Nachweismethoden zur Verfügung, die geeignet sind, Phosphorwasserstoffe mit einer gewissen Bestimmungsgrenze in wasserarmen pflanzlichen Lebensmittel nachzuweisen.

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Trichlormethanrückstände in Milch

Trichlormethan (Chloroform) kann entstehen, wenn Milch und Aktivchlor z.B. aus chlorhaltigen Reinigungsmitteln aufeinander treffen. Durch Vermeidung oder sachgerechte Anwendung der chlorhaltigen Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind Rückstände von Trichlormethan vermeidbar.

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